3. Liga

MSV: Darum ist Lettieri ein Gegner des neuen Wechselkontingents

Philipp Kappenstein
15. Januar 2021, 13:03 Uhr
MSV-Coach Gino Lettieri erwartet eine Leistungssteigerung seiner Mannschaft gegen den SV Meppen. Foto: Funke Foto Services .

MSV-Coach Gino Lettieri erwartet eine Leistungssteigerung seiner Mannschaft gegen den SV Meppen. Foto: Funke Foto Services .

Dem MSV Duisburg gelang am vergangenen Spieltag trotz früher Führung nicht der erhoffte Befreiungsschlag gegen den FC Ingolstadt. Im Vorfeld der Partie gegen den SV Meppen am Sonntag äußerte sich Coach Gino Lettieri folgend über...:

...die Personallage:

"Leider werden uns Mirnes Pepic, Niko Bretschneider, Maximilian Jansen und Orhan Ademi fehlen. Positives gibt es von Lukas Scepanik zu berichten. Er ist wieder im Mannschaftstraining. Ob er eine Option für das Spiel gegen Meppen ist, bleibt offen." 

...den Ausfall von Stürmer Ademi:

"Die Verletzung ist bei ihm nochmal leicht aufgebrochen. Das ist zwar nicht Schlimmes, aber zehn Tage wird er uns wohl noch fehlen. In unserer Situation brauchen wir natürlich jeden Spieler, deshalb ist es umso mehr bedauerlich."

...die Bedeutung des Spiels und den kommenden Gegner:

"Wir müssen jedes Spiel punkten und wollen uns nicht so einfach aus dem Konzept bringen lassen. Wir waren angesäuert darüber, dass wir gegen Ingolstadt verloren haben, da war eigentlich mehr drin. Wir haben Gegentore bekommen, die wirklich vermeidbar waren. Das darf in unserer Situation nicht sein. Meppen ist eine sehr stabile Mannschaft, die defensiv gut steht und für ihre Tabellenposition auch verhältnismäßig wenige Gegentore bekommt. Wir werden den SV Meppen nicht überrennen, aber darum geht es auch nicht. Es geht nur um Zählbares."  

...die vielen Unentschieden:

"Man merkt deutlich, dass uns hinten raus einfach die Stabilität in der Defensive fehlt. Von den wenigsten Gegnern werden wir vorgeführt. Das waren die absoluten Ausnahmen. Daran sieht man: wir sind oft auf Augenhöhe. Manchmal fehlt uns jedoch die Reife, um Spiel dann eindeutig in unsere Richtung zu münzen. Die Mannschaft kann mittlerweile 90 Minuten dagegenhalten, aber es ist natürlich auch psychisch eine gewisse Belastung, wenn du unten stehst. Wir müssen es einfach defensiv besser in den Griff bekommen. Es hat allerdings nichts mit dem Kräftehaushalt zu tun."

...die Kritik am Wechelkontingent von fünf Spielern:

"Ich bin dagegen, weil Mannschaften, die auf mehr Ressourcen zurückgreifen können, dadurch noch mehr Vorteile haben. Das hat etwas mit den unterschiedlichen Startgegebenheiten zu tun. Die Mannschaften ohne finanzielle Mittel haben dadurch einen klaren Wettbewerbsnachteil. Wenn man mit den gleichen Bedingungen in eine Saison starten würde, wäre das etwas komplett anderes."   

...den zweiten Durchgang gegen Ingolstadt:

"Wir haben sicherlich nicht gut gespielt. Ingolstadt ist aber eine Mannschaft, die es bei Führung für den Gegner ganz eng und eklig macht. Wir konnten dann keine spielerischen Lösungen mehr finden, obwohl noch ein paar Mal sehr gefährlich in den Strafraum gekommen sind. Fakt ist, dass Ingolstadt selbst auch keine Riesenchancen mehr hatte. Natürlich werden wir uns insgesamt auch steigern müssen." 

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Kommentieren

15.01.2021 - 18:31 - Gmeurb

Tja Gino, vielleicht auch mal auf den Kapitän hören, wenn der auf Spieler aufmerksam macht, um die sich keiner richtig kümmert und die später spielentscheidend sind!??

15.01.2021 - 14:31 - runnie02

Da hat er recht. Die Mannschaft muss sich steigern und vor allem die gegnerischen Spieler auch angreifen. Das fehlte über weite Strecken beim Spiel in Ingolstadt vollkommen. Aber ich bin optimistisch...

Nur die Zebras...