0:1

MSV-Brennpunkte in Fürth

Stefan Loyda
09. Februar 2019, 14:38 Uhr

Foto: firo

Wir haben das Ligaspiel des MSV bei Greuther Fürth zusammengefasst. Unsere Brennpunkte zum Spiel, das die Duisburger mit 0:1 verloren.

Ausgangslage: Nach der 0:6-Niederlage gegen den SC Paderborn hat Greuther Fürth seinen Trainer Damir Buric entlassen. Das Heimspiel gegen den MSV war das Debüt des neuen Trainers Stefan Leitl. Der MSV hat seine Negativserie von fünf Niederlagen in Folge in der vergangenen Woche gegen Darmstadt (3:2-Sieg) beenden können. Im Pokal unterlagen der Zweitliga-17. dem SC Paderborn jedoch deutlich (1:3).

Das Spiel: Beide Mannschaften gelang nur wenig aus dem Spiel heraus. Eine hitzige Schlussphase mit zwei Elfmetern für die Gastgeber sorgte am Ende für den Fürther 1:0-Sieg.

Konsequenzen: Mit dem torlosen Remis hätte sich der MSV Duisburg wieder auf den Relegationsplatz hochgekämpft und Sandhausen, das 0:2 in Berlin verlor, überholt. So bleiben die Zebras auf dem vorletzten Platz und könnten am Sonntag bei einem Sieg Ingolstadts in Aue die Rote Laterne übernehmen. Fürth hat sich nach dem ersten Sieg unter Leitl mit nunmehr 27 Punkten erst einmal von unten abgesetzt.

Aufreger des Spiels: Die spielentscheidende Szene: Julian Green dringt über die rechte Seite in den Strafraum ein und lässt sich im Zweikampf gegen Enis Hajri fallen. Schiedsrichter Harm Osmers zeigte sofort auf den Punkt. Eine mindestens diskutable Entscheidung. MSV-Trainer Torsten Lieberknecht musste nach heftigen Protesten gegen die Entscheidung auf die Tribüne. Vor allem, weil er den Ball bei der Annahme Greens auf der linken Außenbahn im Aus gesehen hatte.

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Glückspilz des Spiels: Daniel Keita-Ruel. Der Fürther Stürmer lieferte ein schwaches Spiel ab und war nur selten zu sehen. Seine beiden Elfmeter konnten von MSV-Keeper Wiedwald pariert werden. Der erste Schuss landete jedoch wieder direkt vor den Füßen des gebürtigen Wuppertalers. So konnte er dann doch den 1:0-Siegtreffer erzielen. Den zweiten Elfer vergab er fahrlässig, Wiedwald konnte den Keita-Ball festhalten.

Pechvogel des Spiels: Felix Wiedwald. Den Elfmeter wenige Minuten vor dem Ende konnte der MSV-Schlussmann noch parieren. Beim Nachschuss von Daniel Keita-Ruel war der ehemalige Frankfurter jedoch machtlos. Immerhin: Den zweiten konnte er festhalten.

Buhmann des Spiels: Enis Hajri. Verursachte mit seinem vermeintlichen Foul gegen Julian Green den Elfmeter, den Keita-Ruel zum 1:0-Führungstreffer nutzen konnte. In der Nachspielzeit gönnte er sich nach hartem Einsteigen gegen Redondo noch die Rote Karte. Beim Gang in die Kabine gab es nicht einmal mehr den Handschlag mit dem innerlichen brodelnden Trainer Lieberknecht.

Dummheit des Spiels: Kevin Wolze. Nur wenige Augenblicke nach dem Elfmeter zum 0:1 verursachte der Ex-Kapitän mit einem unnötigen Handspiel den zweiten Elfmeter für Fürth. Glück für ihn, dass Keita-Ruel ihn fahrlässig vergab.

Noten: Wiedwald (2,5) - Hajri (6), Bomheuer (3,5), Nauber (4), Seo (4) - Schnellhardt (3) (71. Albutat (-) - Engin (4), Souza (3), Nielsen (3,5) (60. Stoppelkamp (3,5)), Wolze (5,5) - Iljutcenko (4,5) (81. Verhoek (-)). sl

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11.02.2019 - 15:14 - Alt Zebra

Hallo letztes Jahr habt ihr diese Spieler in Höchsten Tönen gelobt ,seit über jeden Hergefallen der etwas Negatives geschrieben hat.Grilic und Gruev sind schuld an der jetzigen Situation sie haben sich Blenden lassen von der letzten Saison ,die Mannschaft schlecht Analysiert.Bei denn Einkäufen total daneben gelegen ,Spieler geholt die wir garnicht brauchen anstadt mal die Abwehr zu Stabilisieren wurden Stürmer geholt.Spieler wie Wolze,Wiegel,Bomheuer Spielen obwohl sie keine 2 Liga tauglichkeit haben.Regäsel muß sich nach 3 Spielen und wenige Kurzeinsätze einen neuen Verein Suchen .Seo sitzt Monate auf der Bank obwohl besser wie Wiegel,Wolze.Es hilft nur noch Beten mit dem Trainer der genauso Blutleer wie die Mannschaft ist ,die Spieler überfordert mit Spielsysthemen ,Sie andauernt auf Positionen Spielen lässt wo sie nicht hingehören.

11.02.2019 - 10:50 - juerga

Wer geht so zurückhaltend mit den Noten um. Die Bewertung des lustlosen Gekickes dieses MSV muss anders aussehen: Wiedwald 2, Hajri stets zu langsam 6, Bomheuer zwar langsam aber Fels in der Brandung 2, Nauber trotz notorischer Fallsucht 3, Seo lange Zeit versteckt und nicht berücksichtigt 2,5, schnellhardt langsam ungenau oft sich festrennend mit Ballverlusten 4,5, Albutat überfordert mit wenig Spielpraxis 5, Engin chancentod ohne ausreichende Fitness für die 2. 45 Minuten 5,5, souza stets bemüht ohne Unterstützung der anderen 3, Nielsen wenigstens bemüht 3, Stoppelkamp wesentlich präsenter als Engin und mit Abschlüssen 2; Wolze von Spiel zu Spiel schwächer mit zum Teil haarsträubenden Fehlern und Fehlpässen 6, iljutcenko chancentod, unsaubere Zweikämpfe mit Freistößen gegen uns überhastet 6, Verhoek keine Wertung zu kurzer Einsatz
Lieberknecht emotional an der Linie ohne etwaszu bewirken. Wechselt regelmäßig viel zu spät und erkennt Schwachstellen nicht: 4,5
Mal sehen welche Lehren für das Spiel gegen Union gezogen werden. Zumindest kämpfen dürfte erlaubt sein. Die dritte Liga will eigentlich keiner, auch wenn die Bilanz gegen Union schlecht ist und die MSV-Spieledagegen stets schlecht waren.
Ach ja : Die Schiedsrichter: hat man schon mal gezählt wieviel Punkte aufgrund von schlechten Schiedsrichterleistungen verloren gegangen sind. Es dscheint, als wolle man unseren MSV nicht in der Bundesliga. Dafür spricht auch, dass die Leistungen der Schiris in Duisburg kaum in den Medien diskutiert werden, wie sähe das bei Bayern München Schalke oder Dortmund aus. Unsere Vereinsführung scheint sich dem auch kritiklos zu beugen, und wir Fans: machen unseren Unmut über die Leistungen für paar Sekunden Luft, bevor man zur Tagesordnung übergeht. Aber so war es in Duisburg immer schon und das seit 1962. trotzdem gebe ich die Hoffnung nicht auf.

09.02.2019 - 22:29 - Sport Frei

Für mich ist das verarsche an den Fans. Einige Spiele waren gut und die Eistellung stimmt auch. Köln, Bielefeld, Darmstadt gutes auftreten geile Körpersprache und auch Wille. Warum nicht das positive mitnehmen und selbstbewusst auftreten???? Für mich stimmt es intern in der Truppe nicht. Einige meinen sind besser als andere oder was weiß ich. Keine Einheit mehr. Und so besteht man in Liga 2. nicht. Und das Gekicke will sich auch keiner mehr antuen. Tipp an den Trainer der für mich ein top Typ ist, alle die nicht mitziehen raus und notfalls mit einer Notelf spielen die aber brennt. Einige Stammkräfte haben genug Chancen bekommen. Daschner Albutat und die U19 Kicker rein

09.02.2019 - 16:33 - lapofgods

Wenn man jemandem unmotiviert und völlig sinnfrei im Strafraum in die Hacken stolpert, dann ist der Elfer überhaupt nicht diskutabel.

Diskutabel ist einzig die erneut blutleere Vorstellung bei einem Abstiegskonkurrenten . Das wir gewinnen wollten hat man genauso wenig gesehen wie in Sandhausen, Ingolstadt oder Bielefeld im Herbst. In Bielefeld hatten wir halt den einen lichten Moment, der zum glücklichen Sieg führte. Aber wirklich was getan dafür haben wir in keinem der Spiele bei den direkten Konkurrenten. Das war alles bestenfalls 0:0-tauglich.

09.02.2019 - 15:12 - PushingItTooHard

Fazit: MSV wie immer idealer Aufbaugegner für Teams, die seit Monaten nicht mehr getroffen haben. So verlieren Absteiger.