0:0 bei St. Pauli

MSV besteht am Millerntor

Sven Bednarz
29. März 2019, 20:33 Uhr

Foto: firo

Der MSV Duisburg blieb beim 0:0-Remis gegen den FC St. Pauli zum vierten Mal in Folge ungeschlagen. Wir haben das Gastspiel der Meidericher in unseren Brennpunkten zusammengefasst.


Ausgangslage: Während die Zebras in der Schlussphase der Saison nach wie vor um den Klassenerhalt kämpfen müssen, hat der FC St. Pauli noch immer realistische Aufstiegschancen. Aber: Der MSV reiste mit dem Rückenwind von zuletzt drei Zweitliga-Spielen ohne Niederlage nach Hamburg. Die Kauczinski-Elf hingegen kassierte zuletzt zwei überraschend hohe Pleiten – gegen den Hamburger Stadtrivalen und den SV Sandhausen hieß es nach 90 Minuten jeweils 0:4.

Das Spiel:
Zuletzt enttäuschende Hausherren begannen mit jeder Menge Wucht, kamen in den ersten Minuten insbesondere über die linke Seite zu gefährlichen Tempovorstößen. Duisburg fing sich aber schnell und gestaltete das Spiel zunehmend offen. Beide Mannschaften setzten zwar immer wieder Nadelstiche, fanden aber keine entscheidenden Lücken in der gegnerischen Defensivreihe. Die 29.546 Zuschauer wurden schließlich Zeugen einer leistungsgerechten Nullnummer.

Aufreger des Spiels:
In der 13. Spielminute marschierte Cauly Oliveira Souza allein Richtung Pauli-Tor und schoss den Ball an den ausgestreckten Arm von Linksverteidiger Daniel Buballa. Schiedsrichter Bastian Dankert ahndete das vermeintliche Handspiel aber nicht – großes Glück für die St. Paulianer.

Auffälligkeit des Spiels:
Comebacker Lukas Fröde agierte im Spielaufbau als zentraler Mann, ließ sich immer wieder zwischen die Duisburger Viererkette fallen. Die Duisburger Außenverteidiger Andreas Wiegel und Kevin Wolze suchten im Gegenzug den permanenten Weg in die Tiefe, um Gerrit Nauber und Enis Hajri den nötigen Platz auf den Außenpositionen zu ermöglichen.

Zahl des Spiels:
70. Nach abgesessener Rotsperre holte sich Lukas Fröde früh im Spiel die nächste Verwarnung ab, darüber hinaus kassierte MSV-Kapitän Kapitän Gerrit Nauber seine fünfte Gelbe Karte - für die er im Spiel gegen den FC Ingolstadt pausieren muss. Für die Duisburger war es die insgesamt 70. Verwarnung in dieser Spielzeit, drei Platzverweise komplettieren die Sünderkartei.

Schrecksekunde des Spiels: Rechtsverteidiger Andreas Wiegel knickte in der 24. Minute böse um, musste daraufhin kurz behandelt werden. Derzeit arg gebeutelte Zebras hatten aber das große Glück, dass der 27-jährige Defensivmann weiterspielen konnte und das Lazarett nicht noch größer wurde.

Gewinner des Spiels: Der MSV Duisburg. Auch wenn die Zebras „nur“ einen Punkt entführen konnten, bestätigt sich der positive Trend. Mit dem vierten ungeschlagenen Spiel in Serie hat die Lieberknecht-Elf noch immer alle Trümpfe in der Hand, den drohenden Abstieg aus eigener Kraft abzuwenden - auch weil Magdeburg im Parallelspiel gegen den 1. FC Heidenheim ebenfalls sieglos blieb.

Autor: Sven Bednarz

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31.03.2019 - 10:12 - Alt Zebra

Das Spiel war genauso Leidenschaftlich wie der Trainer in der Pressekonferenz ,Schlaftablette.Pauli war total Verunsichert mit mehr Risiko und Leidenschaft wären 3 Punkte drin gewesen.Zu Gruev Zeiten hat die Mannschaft mehr Gekäpft und das Spiel nach Vorne war besser.Das einzige was unter Lieberknecht einigermaßen Stimmt sind die Punkt,wir sollten aber unser Glück nicht überstrapazieren denn in den ersten Minuten war die Abwehr eine Katastrophe da hätte es schon 20 für Pauli stehen könne n.Wiegel und Wolze sind einfach zu Schwach ,sie müssen unbedingt ausgetauscht werden.Verhook gehört nicht in die Mannschaft keine Leistung total unfähigm,da wäre Gyau die besser Alternative.

30.03.2019 - 05:37 - bossprada

MSV-Trainer Lieberknecht: „Das Spiel wird leidenschaftlich“
Wenn das Spiel gegen Pauli mit Leidenschaft geführt wurde , ist es kein Wunder das vielen Männern die Frauen weglaufen oder diese sich anderweitig bedienen.