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Mittelfeldspieler darf Berlin verlassen - Weg zum VfL Bochum frei?

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Nach dem Abgang von Robert Zulj ist der VfL Bochum händeringend auf der Suche nach Verstärkungen für das Mittelfeld. Möglicher Neuzugang könnte unter anderem ein Spieler von Hertha BSC sein, der Berlin im Sommer offiziell verlassen darf. 

Seit Dienstagmittag dürfte der VfL Bochum seine Bemühungen um qualitative Verstärkungen für das Mittelfeld noch einmal deutlicher intensivieren. Denn nun ist amtlich: [article=524159]Top-Scorer Robert Zulj wird den Verein in seinem ersten Bundesliga-Jahr nach dem Aufstieg nicht mehr begleiten[/article].

Der Angreifer hatte noch in der abgelaufenen Saison mit teilweise herausragenden Leistungen geglänzt. Nicht weniger als 15 Tore und 15 Vorlagen steuerte er letztlich zur Zweitliga-Meisterschaft bei. Dennoch will der 29-Jährige nun eine andere Herausforderung suchen. Nach Informationen des 'kicker' zieht es den Offensivmann in die Vereinigten Arabischen Emirate zu al-Ittihad Kalba SC. Genug Grund für den VfL also, einen gleichwertigen Ersatz für seinen Denker und Lenker im vorderen Bereich zu finden.

Hertha-Profi auf der Kandidaten-Liste

Da trifft es sich gut, dass der Transfermarkt aktuell viel Bewegung hergibt. [article=522593]Bereits im Mai[/article] berichtete RevierSport vom Interesse des VfL an gleich zwei Spielern. Den Wechsel des einen, Christopher Antwi-Adjei, haben die Bochumer mittlerweile unter Dach und Fach gebracht. Vom SC Paderborn wechselt der pfeilschnelle Linksaußen ins Ruhrgebiet und bietet Trainer Thomas Reis nun eine weitere Option im Angriff.

Die Zukunft des zweiten potenziellen Neuzugangs ist noch ungeklärt. Doch kürzlich hat Eduard Löwen vom Hauptstadtklub Hertha BSC erfahren, dass er den Verein noch in diesem Sommer verlassen darf. Ein Wechsel zum VfL könnte für den 24-Jährigen nun eine konkretere Option werden. Die bisherige Vita des Mittelfeldspielers zeigt: Löwen hat den Anspruch, Bundesliga-Fußball zu spielen.

Hertha-Leihe nach Augsburg verlief nicht zufriedenstellend

Erst im vergangenen Oktober hatte die Alte Dame eine Leihe Löwens zum FC Augsburg vorzeitig abgebrochen, nachdem der Angreifer an den ersten drei Spieltagen - zum Teil verletzungsbedingt - nicht im Kader gestanden hatte. Insgesamt verlief Löwens Zeit in Augsburg für alle Partien nicht gerade zu voller Zufriedenheit. In 16 Bundesliga-Partien erzielte der gebürtige Idar-Obersteiner 2 Tore für den FCA.

Doch auch die Rückkehr nach Berlin gestaltete sich für den Rechtsfuß fortan schwierig. Zuerst fanden Bruno Labbadia und später dann auch Pal Dardai selten Verwendung für den großgewachsenen Stürmer (1,88 m). Bei 31 möglichen Spieltagen kam Löwen insgesamt sieben Mal zum Einsatz, spielte dabei jedoch insgesamt nur 79 Minuten. Immer wieder hatte der frühere deutsche U21-Nationalspieler mit muskulären Problemen zu kämpfen.

Dass Löwen für den VfL durchaus eine Verstärkung sein könnte, bewies er bei seiner ersten Station am stärksten. Für den 1. FC Nürnberg erzielte er in der 2. Liga und in der Bundesliga bei 69 Einsätzen acht Tore und lieferte zehn Assists.

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