In Oberhausen

Mit NLZ-Nachwuchsspielern: Polizei beendet illegales Turnier

16. November 2020, 10:50 Uhr
Foto: Jörg Schimmel

Foto: Jörg Schimmel

Unfassbar, aber wahr: Trotz des Lockdowns und des Verbots die Sportanlagen im ganzen Ruhrgebiet zu betreten, haben sich rund 100 Fußball-Verrückte in Oberhausen zusammengefunden, um ein Turnier zu spielen. Die Polizei beendete diese Veranstaltung schnell.

Vor rund fünf Monaten, am 17. Mai 2020, kam es während des ersten Lockdowns in Oberhausen zu einem skandalösen Fußballturnier. Trotz Verbots trafen sich bis zu 300 Fußballer, um ein Turnier zu absolvieren. Das fand alles auf der Platzanalage des SV Post Oberhausen statt. Die Polizei Oberhausen unterband das Spektakel. 

Fünf Monate später, nahezu auf den Tag genau, am 15. November 2020, wiederholte sich während des zweiten Lockdowns diese Aktion. Erneut fand ein wildes Fußballturnier in Oberhausen statt. Diesmal war die Platzanlage des SC 1920 und TB Oberhausen an der Mellinghofer Straße Ort des Geschehens. Rund 100 Jugendliche trafen sich zu einem illegalen Turnier. Ein Nachbar informierte die Polizei, die das Turnier beenden musste.


Aus einem Schreiben des Oberhausener Fußball-Kreisjugendausschusses - die Nachricht liegt der RevierSport-Redaktion vor - geht hervor, dass auf der Anlage unter den 100 Teilnehmern des illegalen Fußballturniers auch Aktive und Trainer der Vereine Rot-Weiß Oberhausen, Arminia Klosterhardt, MSV Duisburg, Borussia Mönchengladbach, Schalke 04, Bayer Leverkusen und VfL Bochum identifiziert worden sein. Hier soll es vorrangig um Nachwuchsspieler der genannten Klubs gehen. 

Der TB Oberhausen und SC 1920 Oberhausen, die auf der Platzanlage an der Mellinghofer Straße zu Hause sind, distanzieren sich von diesem illegalen Turnier. "Wir distanzieren uns in aller Deutlichkeit von so einem Verhalten", heißt es in dem Facebook-Beitrag des TBO.

Thorsten Möllmann, Präsident des SC 1920 Oberhausen, ist fassungslos

Am Montag telefonierte RevierSport auch mit Thorsten Möllmann, SC 1920-Präsident und Trainer der Bezirksligamannschaft. Dieser zeigte sich von diesem illegalen Turnier geschockt und fand deutliche Worte gegenüber RS. "Als ich das erfahren habe, habe ich sofort herum telefoniert und wollte wissen, ob ein Spieler von uns dabei gewesen ist. Zum Glück war dies nicht der Fall. Sonst hätte ich diese Jungs achtkantig aus dem Verein geschmissen. So ein Verhalten ist asozial. Wir müssen uns verdammt noch einmal an die Regeln halten. Sonst wird das alles noch länger dauern. Das war natürlich auch ein Bärendienst an alle Amateurfußballer. Ich glaube nicht, dass wir so schnell wieder spielen werden dürfen. Im Gegenteil: Solche illegalen Dinge könnten das Verbot wahrscheinlich nur noch verlängern", poltert Möllmann.

Dass sich die Teilnehmer die Anlage an der Mellinghofer Straße ausgesucht haben, wundert Möllmann indes nicht. "Das ist eine öffentliche Anlage, die bis 22 Uhr nie verschlossen ist. Da kann jeder problemlos rein- und rausgehen", sagt er.


Möllmann, selbst Vater von sechs Kindern, versucht die Jugendlichen auch ein wenig zu verstehen. Möllmann erklärt: "Dass da Trainer und Betreuer von Bundesliga-Klubs dabei gewesen sein sollen, ist ein Skandal. Was sind das denn für Vorbilder? Unglaublich. Aber das die Jungs bisschen kicken wollen, kann ich nachvollziehen. Was sollen die jungen Kerle denn denken, wenn sie Demos in Leipzig oder irgendwo sehen, wo Menschen ohne Masken herumlaufen und herum bölken. Da fragen sich die Jungs schon: warum dürfen die das und warum dürfen wir nicht einfach nur ein bisschen Fußball spielen? Das sollte schon ein Denkansatz für die Politik sein."

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16.11.2020 - 17:29 - Bierchen

Was ich in doppelter Hinsicht ebenfalls befremdlich finde:
1.) "Ein Nachbar informierte die Polizei": Der größte Lump im Land . . . .
Danke auch an die Queen von Berlin für die Reaktivierung des deutschen Denunziantentum!
und
2.) Liebe Sportsfreunde im blauen Dress und dem Tatütata: Was bekommt Ihr überhaupt mit?????

Da ist ein Heidenbetrieb auf dem Sportplatz wenn 300 Leute zusammen kommen und Ihr?? Nee, unser Name ist Hase!
In Hamm oder bei Hochzeiten sonst wo treffen sich 500- 1.000 Leute. Die ganze Stadt weiß davon Bescheid.
Autos, Kleinbusse und Taxen kommen im Minutentakt zur Veranstaltungshalle angerauscht und düsen weg.
Menschenmassen stehen auf der Straße und begrüßen sich und quatschen miteinander.
Musik die den ganzen Stadtteil beschallt und Ihr?? Nee, unser Name ist Hase!

Aber ich soll ja niemals niemals hinterfragen!!!

16.11.2020 - 17:13 - Bierchen

Ja isset nich' herrlich, Kinners??
Jetzt ist schon Fussek spielen staatszersetzend.
Soweit sind wir schon nach nur 8 Monaten Muttikratie!
Ob in Weißrußland Jugendliche beim Fußball spielen verhaftet werden??
Man weiß es nicht!!

Hätte Euch ich vor 8 Monaten gesagt, daß im November fußballspielende Jugendliche
von der Polente wie Staatsfeinde abgeführt werden dann hättet Ihr zurecht gesagt
ich wäre ein Spinner und ein Verschwörungstheoretiker!!

Sehen Sie demnächst in Ihrem Kino:
"Staatsfeind No.1-- Der Fussek- Spieler"
und
"James Bond jagt die B- Jugend"

In diesem Sinne: ALLE ODER KEINER!
Und ganz wichtig: Niemals, niemals nachfragen!!!

16.11.2020 - 16:17 - jr_lenny

Organisierte Turniere etc. gehen natürlich nicht.

Aber das ist genau Ergebnis der kompletten Stilllegung. Man trifft sich irgendwie in Parks/Wiesen um ansatzweise die Kinder zu beschäftigen. Ich war mit 2 Kids (eigener Sohn + 1 Mitspieler, beide 7 Jahre)abends auf einem beleuchteten Parkplatz in Bottrop. Wir haben 2/3 Übungen gemacht. Mit Ball und ein paar Hütchen dazu. Nach 30 Min hat uns das Ordnungsamt ermahnt. Schließlich sei das koordiniertes Training. Das ist ja aktuell verboten. Laut Aussage des Ordnungsamtes dürfen die beiden Jungs auf dem gleichen Parkplatz zusammen im Kreis rennen. Das ist erlaubt. Aber ein Ball dabei und Hütchen machen strafbar. Wohlgemerkt, wir haben keine Zweikämpfe oder sonstiges mit Kontakt gemacht. Tut mir leid, ich war bis hier hin immer einer der alle Regeln eingehalten hat. Die Akzeptanz schwindet aber immer mehr. Ich bleibe dabei. Training an der frischen Luft, höchstens 5 Kinder in einer festen Gruppe sollte kein Problem sein. Gerne auch wieder ohne Körperkontakt. So lässt sich zum Thema Sport alles genau zurück verfolgen. Dann müssen die Eltern halt draußen bleiben (So hieß ja offiziell; die Eltern am Rand halten sich nicht dran). Der Spielbetrieb soll ruhen, keine Frage. Bis März oder wann auch immer. Viele Vereine haben Ihre Hausaufgaben gemacht und achten wirklich gut auf Ihre Maßnahmen. Natürlich gibt es einige die es nicht machen. Die muss man aber bestrafen.

Es wird ab jetzt um ca. 16:30 Uhr dunkel. Wo sollen die Kinder die Schule haben, dann Hausaufgaben oder OGS bis 14:30 - 15:00 Uhr denn Sport machen? Will man den Kindern jetzt sagen: Sorry, bis März oder April ist Feierabend. Macht die Anlagen auf, Training in kleinen Gruppen. Ohne Kontakt.

16.11.2020 - 15:54 - Außenverteidiger

Was du beschreibst ist ein politischer Bereich Hajo. Die Kinder und Jugendlichen haben sich erst einmal daran zu halten, was Erwachsene beschließen.
Was wir Erwachsene daraus machen ist ein anderer Bereich.

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16.11.2020 - 15:02 - RWEHajo

Achja der böse böse Killervirus. Ichbbin echt erstaunt darüber wieviele den Misst noch glauben. In den Kommentaren hier gibt es Äußerungen die mal gar nicht zusammen passen genauso nicht wie ein voller Schulbus volle Einkaufsläden und das die ersten 3 ( noch 4) Ligen spielen dürfen. Ich bin selbst aus Oberhausen und fand bei der ersten Welle es ok das die Jungs gespielt haben und finde es auch jetzt. Übrigens unsere Königin möchte jetzt das die Menschen die ein Hüsterchen oder Schnüpfen haben für 5-7 Tage zu Hause bleiben. Hallo was ist los in Deutschland bzw auf dieser Welt. Es sollte langsam mal reichen und auch mal den vielen anderen Virologen und Ärzten zugehört werden und sich vielleicht mal eingestehen das der Killervirus kein Killervirus ist. In diesem Sinne. Glück Auf und hoffen das sich unsere Nation nicht noch mehr spaltet wie sie es jetzt schon tut.

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16.11.2020 - 14:19 - Kuk

Welche Strafe droht den Beteiligten ?
zu Herrn Möllmann:
Abstands- und maskenlos In Leipzig demonstrieren war und ist auch verboten. Das sollten Jugendlichen erklärt weren, wen sie es nicht wissen.
Sehr Gut, dass sich Hr. Möllmann von diesen Spielern und Betreuern klar distanziert !

16.11.2020 - 13:14 - Langer09

Stimmt das wirklich sofort ALLE Trainer, Betreuer entlassen und vom Verband sperren! Alle Spieler sperren (und zwar Spiele nicht Wochen!!!!)! Zusätzlich persönliche Geldstrafen! Unfassbar! Da kommt mir die Galle hoch!

16.11.2020 - 13:01 - Brückenschänke

Ganz einfache Konsequenz ist eine längere Sperre für diese Herrschaften.
Eine andere Sprache verstehen sie ohnehin nicht!

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16.11.2020 - 12:57 - Gatsby

@Außenverteidiger
Und von wem sollten die Jugendlichen lernen, sich an Gesetzte zu halten? Von unseren Politikern doch wohl bestimmt nicht!
Die verstoßen auch in der "Corona-Krise" andauern und nachhaltig gegen geltendes Recht und müssen von Gerichten in die Schranken
verwiesen werden. Alles wird an den Parlamenten vorbei über VERORDNUNGEN geregelt. Die angebliche Pandemie wird genutzt, um alle Grundrechte
auszuhebeln. Hatten wir ja früher schon.

Und die Medien liefern mit ihrer Begleitmusik die passende Propaganda ab, oder treiben die Politik vor sich her.
Und alles funktioniert nach einem einfachen Prinzip:
"WENN DU DIE HÜHNER IM STALL HALTEN WILLST, MUßT DU NUR MIT DEN FUCHS DROHEN!"

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16.11.2020 - 12:09 - Außenverteidiger

Zu den Maßnahmen. Auffällig dabei ist, es werden Maßnahmen verschärft, weil mildere Maßnahmen nicht kontrolliert werden. Anstatt die Kontrolle der milderen Maßnahmen umzusetzen, wird die Verantwortung abgeschoben.
Z. B.: Wer wurde in der Quarantäne wirklich kontrolliert ob er diese Einhält? Was man als Gesetz einführt muss auch durchgesetzt werden. Dann haben wir keine Verschärfungen.

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16.11.2020 - 12:05 - Außenverteidiger

@mazeppa: Die Jugendlichen sollen lernen sich nicht nach Vorbildern, sondern Gesetzen zu richten. Dort wird bestimmt, was erlaubt ist und was nicht. Im Rahmen der Gesetze, sollen sie ihren Weg gehen. Wozu eine Kopie einer Scheinfigur werden? Ich sehe den Profi in seinem Beruf, nicht als ganze Person. Über den Charakter kann nur spekuliert werden. Siehe Metzelder.
In einer sich entwickelnden Gesellschaft, muss sowieso jeder seinen Beruf finden. Diese Berufe entwickeln sich weiter.

Ob Wirtschaftsbereiche stattfinden, regelt die Politik und bei der nächsten Wahl der Wähler.

Wir können kein Hobby, mit einem Beruf vergleichen. Die Chemiker gehen ebenfalls weiter zur Arbeit und die Kinder dürfen sich nicht zu sechst um den Chemiebaukasten tummeln. Auch dort gilt es, den Kindern und Jugendlichen die Berufswelt beizubringen. Die Arbeitswelt ist in der Regel kein Hobby.

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16.11.2020 - 12:04 - 76

Okay, wenn es um Trainer oder Betreuer geht, dann ist die Empörung verständlich und das sollte auch Folgen haben.

Was die Spieler angeht, sehe ich das auch etwas entspannter. Die wollen raus und ihrem Sport nachegehen. Es sind keine gereiften Menschen, die den Blick für das große Ganze haben.

Die Politik und Wissenschaft erzählt seit Monaten, dass wir lernen müssen mit dem Virus zu leben. Dann sollten auch Konzepte und Individuallösungen her, mit denen das normale Leben wieder einigermaßen möglich ist. Pauschale Verbote können nicht das regelmäßige Allheilmittel sein. Das findet immer weniger Akzeptanz in einer freien Gesellschaft.

Zumal man deutlich die Widersprüchlichkeit tagtäglich sieht. Beim Tennis stehen die Spieler 20 Meter weit auseinander, ist aber verboten. Gleichzeitig stehen 50 Schüler dicht gedrängt im Schulbus und anschließend machen die noch Hallen-Schulsport zusammen.

Ab der Oberliga abwärts ist alles verboten, in der Regionalliga wird aber gespielt. Auch ohne Testungen.

Wer soll das verstehen? Man könnte noch x andere Beispiele aufzählen.

Ich halte nichts von diesen aktuellen Maßnahmen. Dinge wie jetzt in Oberhausen werden sich kaum vermeiden lassen. Wie lange will man diese ganzen Sachen verbieten? Soll man jetzt bis Mai 2021 u.a. den Kindern ihren Sport verbieten??? Das kann gesellschaftlich nicht gut gehen.

Einen Teil der Rettungs-Milliarden sollte man meines Erachtens in individuelle Konzepte und Schutzmaßnahmen und natürlich in die Überwachung, dass diese auch eingehalten werden, investieren.

16.11.2020 - 11:58 - SGD28011003

Falsch gemacht, meinte ich natürlich.

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16.11.2020 - 11:52 - Lokutus

@mazeppa
Kleiner aber feiner Unterschied: die Profis werden alle zwei Tage getestet und sind zum größten Teil kaserniert, was man den Jugendlichen nicht nachsagen kann. Mit anderen Worten im Profibereich treffen sich getestete und unter Verschluss gehaltene Sportler und bei dem Jugendturnier ungetestete und und unüberprüfte Jugendliche ! wenn man das in einen Topf werfen will okay...

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16.11.2020 - 11:52 - SGD28011003

Da haben sich ja zwei gesucht und gefunden. Das zeigt unsere Gesellschaft! Immer nur lamentieren, irgendwelche geistreichen Meinungen preisgeben.
Es wurde etwas falsch das ist FAKT, das muss rigeros bestraft werden, ebenfalls Fakt! Und dann Punkt!!! Dann brauchen wir keine Diskussionen beginnend im Alten Testament!

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16.11.2020 - 11:41 - mazeppa

@Außenverteidiger: Das mag alles so sein, was diese Vorschriften, ob es ihnen wirklich um die Gesundheit geht oder nicht, anbetrifft.

Wenn das aber so ist, dann darf es auch keinen Profifußball mehr geben, wo ebenfalls 22 Spieler und ein Schiedsrichter sich sehr nahe kommen. Dort sind die Vorbilder für die Jugendlichen, die mit Recht sagen, dass dort auch gespielt wird in diesen ach so gefährlichen Zeiten.

Die negativen Vorbilder für die Jugendlichen, wie in dem Artikel behauptet, sind die Demonstranten bei den Corona-Protesten eben nicht, sondern die weiterhin spielenden Profis.. Erstere dürften den Jugendlichen überwiegendst nicht einmal bekannt sein.

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16.11.2020 - 11:33 - Außenverteidiger

@mazeppa: Wir reden hier über Jugendliche, denen es in unserer Gesellschaft extrem gut geht. Die Probleme der Erwachsenen sind ein anderes Thema. Sie sind Steuerzahler und Wähler. Da darf man anders agieren, als Kinder und Jugendliche. Sie müssen einfach mal machen, was die Vorschriften erlauben. Haben wir bei anderen Gesetzen doch auch.

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16.11.2020 - 11:24 - Lackschuh

Das aufgefallene Klientel habe ich förmlich vor Augen und bilde mir ein, es zu kennen.... sind wohl überall etwas arg neben der Spur ?

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16.11.2020 - 11:19 - mazeppa

"Schande...".

Schande sind in diesem Deutschland 2020 ganz andere Dinge.


Wenn das Narrativ stimmt, dass Menschen gegenseitig sich gefährden durch Nähe, dann darf es auch keine Profispiele geben. Das so gefährliche Virus unterscheidet (noch) nicht zwischen Profis und Amateuren. Beim Fußballspiel kommen sich Spieler hautnah.

Man kann es sich offenbar aus kommerziellen Gründen nicht leisten, konsequenterweise auch den Profi-Fußball zu beenden.

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16.11.2020 - 11:14 - Außenverteidiger

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16.11.2020 - 11:13 - mazeppa

Dieser Kommentar wurde entfernt.

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16.11.2020 - 11:09 - Außenverteidiger

Besonders brisant für die Profivereine: Die Spieler trainieren regelmäßig in unterschiedlichen Jahrgängen. Durch die Vermischung der Trainingsgruppen kann sogar der Profikader gefährdet werden, wenn ein Jugendspieler oben aushilft. Dafür sollen Testkapazitäten bereit gestellt werden? Was diese Aktionen kosten ist einfach unfassbar.
Zudem kostet und gefährdet der Polizeieinsatz, samt Aufklärung den Steuerzahler. Gerade in der jetzigen Phase führen solche Aktionen zu Mehrkosten, gleichzeitig bleiben Restaurants und Geschäfte geschlossen. Diesen Schaden muss man ebenfalls berechnen. Alles, weil Personen individuell handeln.

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16.11.2020 - 11:06 - Außenverteidiger

Ein Akt der Schande. Die Beteiligten Vereinsmitarbeiter gehören fristlos entlassen und eingesperrt.
Der Amateurfußball muss nach der Pandemie erst einmal seine Hausaufgaben in Sachen Disziplin erledigen. Vielleicht haben wir in der nächsten Krise eine neue Chance.
Sind unter den Tätern Bürger die über Diskriminierung jammern? Wenn ja, hier ist der Beweis, für heuchlerische Manipulation an der heimischen Zivilbevölkerung.
In Deutschland wird niemand diskriminiert. Jede Seite diskriminiert auf ihre eigene Art und Weise. Die Pandemie zeigt eindeutig, wer bereit ist, sich für die Gemeinschaft zurückzunehmen.

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