Duisburg

Mikolajczak ist weg - FSV hat neuen Trainer

29. April 2019, 18:10 Uhr

Foto: Thorsten Tillmann

Seit dem vergangenen Wochenende ist es auch rein rechnerisch besiegelt: Der FSV Duisburg wird sich nach nur einem Jahr in der Oberliga sang- und klanglos zurück in die Landesliga verabschieden.

Nach dem 0:5 beim 1. FC Kleve und nunmehr 21 Punkten Rückstand auf das rettende Ufer bei noch fünf verbleibenden Spielen kann dem FSV Duisburg auch ein Fußballwunder nicht mehr helfen. An der Warbruckstraße wird ab der Spielzeit 2019/2020 wieder Landesliga-Fußball zu sehen sein. Ohne Trainer Christian Mikolajczak. 


Sein Nachfolger wird Markus Kowalczyk, der die letzten fünf Jahre bei der Spielvereinigung Sterkrade-Nord angestellt war. Wie RevierSport erfuhr, wird der Kowalczyk, der einst für Kickers Offenbach in der 2. Bundesliga spielte, ab sofort übernehmen. "Ich habe einen Anruf erhalten, indem mir mitgeteilt wurde, dass der neue Trainer die Mannschaft für die neue Saison kennenlernen und sofort einsteigen will. Das ist okay. Das war's dann für mich beim FSV Duisburg", erklärt Mikolajczak gegenüber unserer Redaktion

Lesen Sie auch: FSV Duisburg muss sich zur neuen Saison einen neuen Trainer suchen

Der Ex-Profi hatte in der Winterpause Erhan Albayrak und Cem Karaca als Trainer abgelöst und sollte das Wunder Klassenerhalt vollbringen. Voller Tatendrang ging "Micky" die Aufgabe an. "Wir können das schaffen. Wir haben eine gute Mannschaft beisammen. Ich glaube fest an den Klassenerhalt. Andernfalls hätte ich das Angebot nicht angenommen", sagte der 37-Jährige noch vor dem Rückrundenstart. Wenige Monate später muss auch Mikolajczak resigniert zu geben, dass der FSV Duisburg für die Oberliga einfach zu schwach aufgestellt war.

Nach dem jüngsten 0:5 gegen Kleve ließ Mikolajczak seinem Frust freien Lauf. Mikolajczak sagte in der "Rheinischen Post": "Ich schäme mich heute für meine Mannschaft. Das war ein Klassenunterschied. Einige Spieler waren heute nicht einmal landesligatauglich. Wenn es um andere Dinge geht, erzählen die Jungs immer viel, aber auf dem Platz zeigen sie nichts, gar nichts.“

Aus zehn Spielen holte der FSV unter Mikolajczak zwei Siege, ein Remis und kassierte sieben Niederlagen.

Autor: Krystian Wozniak


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30.04.2019 - 10:54 - lapofgods

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Völlig sinnfreier Aktionismus des Vereins. Und der Trainer wollte nur ne Weile von der Straße runter.

29.04.2019 - 19:42 - Lackschuh

Man kann schon meinen, dass der FSV durchaus negative Fußballgeschichte produziert hat und es aus meiner Sicht so fortsetzt - Herr Mikolajczak hatte keine Nebenrolle! Seine beiden EX-Clubs innerhalb einer Saison verlassen parallel die Oberliga.