Entscheidung gefallen

Lepore verlässt den FC Kray

27. Mai 2019, 14:34 Uhr

Foto: Thorsten Tillmann

Vor einer Woche berichtete RevierSport, dass die Zukunft von Trainer Michele Lepore (36) beim FC Kray offen ist. Nun ist die Entscheidung gefallen: Der Meistertrainer wird die Essener am Saisonende verlassen.

Nach nur einer Saison ist für Michele Lepore an der Krayer Buderusstraße Schluss. Der A-Lizenz-Inhaber wird eine neue Herausforderung suchen. Das hat Lepore auf Nachfrage dieser Redaktion bestätigt: "Ja, das stimmt. Ich werde den Verein schweren Herzens verlassen", betont der 36-Jährige und fügt hinzu: "Ich bin bereit für eine neue Aufgabe."


Sportlich hätte es für Lepore beim FC Kray nicht besser laufen können. Den ehemaligen Regionalligisten führte er zum Oberliga-Aufstieg und zur Meisterschaft in der Landesliga Niederrhein II. Am Donnerstag kann seine Mannschaft im Kreispokalfinale gegen den ESC Rellinghausen (15 Uhr, Krausen Bäumchen) das Double feiern. "Es war eine großartige Saison. Wir sind in einer starken Spielklasse sehr souverän aufgestiegen und Meister geworden. Jetzt möchten wir uns am Donnerstag den nächsten Titel holen. Das wäre ein krönender Abschluss", sagt Lepore.

Michele Lepore will den nächsten Schritt gehen 

Der Deutsch-Italiener begründet seinen Abgang mit seinem persönlichen Ziel, den nächsten Schritt in seiner Trainerlaufbahn zu machen. Langfristig wolle er einen Profiklub trainieren. Nach seinem erfolgreichen Jahr in Kray hat er das Interesse anderer Vereine geweckt. Namen wolle Lepore nicht nennen. Noch ist nicht absehbar, wohin es den Krayer Aufstiegstrainer ziehen wird.

Für den FC Kray beginnt nun die Suche nach einem Nachfolger, der die Mannschaft in der kommenden Oberliga-Saison führen wird. Lepore ist sicher, dass der Klub auf dem richtigen Weg ist. "Der Verein und vor allem die Fans haben es verdient, ambitionierten Oberliga-Fußball zu sehen. Ich bin mir sicher, dass Sportchef Hartmut Fahnenstich wieder etwas Gutes auf die Beine stellen wird. Hartmut bin ich ganz besonders dankbar für das Vertrauen, das er mir in Kray geschenkt hat. Ich denke, dass ich es ihm mit der Meisterschaft und dem Aufstieg zurückzahlen konnte."

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