Ende September wird Michael Schrank 54 Jahre alt. Sein Geburtstagswunsch: Eine neue Trainer-Herausfoderung im Fußballgeschäft.

Fußballlehrer auf Jobsuche

Michael Schrank sucht eine neue Herausforderung

16. September 2019, 16:05 Uhr

Foto: Joachim Kleine-Büning

Ende September wird Michael Schrank 54 Jahre alt. Sein Geburtstagswunsch: Eine neue Trainer-Herausfoderung im Fußballgeschäft.

Vor gut einem Jahr, am 13. September 2018, trat Schrank als Trainer beim westfälischen Oberligisten Rot Weiss Ahlen zurück. Zuvor trainierte der Inhaber der Fußballlehrer-Lizenz die TSG Dülmen, SC Hassel, BWW Langenbochum und den TSV Marl-Hüls. Wir haben mit dem in Marl wohnhaften Schrank über seine Zukunft gesprochen.

Michael Schrank, warum sind Sie eigentlich vor einem Jahr in Ahlen zurückgetreten?
Ich bin wirklich kein Mensch, der zurückschaut. Das ist schon ein Jahr her und ich blicke nur in die Zukunft. Das, was war, kann man nicht mehr ändern und es interessiert die Leute auch nicht mehr. Der Fußball ist ja ein Tagesgeschäft.


Nach einem Jahr ohne Verein scheinen Sie wieder voller Tatendrang zu sein.
Ja, das bin ich auch. Ich bin heiß und hungrig. Der Akku, wie man so schön sagt, ist wieder aufgeladen.

Was haben Sie in der freien Zeit gemacht?
Ich habe viel hospitiert. Ich war unter anderem ein paar Tage bei Vitesse Arnheim, demnächst plane ich eine Hospitation in England. Zudem war ich viel auf den verschiedensten Plätzen unterwegs. Regionalliga, Oberliga, Verbandsliga, ich habe einige Spiele gesehen, um für eine neue Aufgabe perfekt vorbereitet zu sein. Ich habe auch ein Sportmanagement-Studium begonnen, um mir auch in diesem Bereich einen Einblick zu verschaffen.

Hatten Sie denn in der Vergangenheit einige Anfragen vorliegen?
Es haben sich einige gemeldet. Aus der Ober- und Verbandsliga. Aber ich nehme auch nicht jedes Angebot an. Es muss passen. Das Bauchgefühl muss stimmen. Das war bei den Anfragen nicht der Fall.

In welcher Liga sollte Ihr neuer potentieller Klub denn spielen?

Ich will mich da auf gar keine Liga festlegen. Wichtig ist, dass der Verein gut strukturiert ist und die Verantwortlichen wissen, wohin sie wollen.

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17.09.2019 - 21:55 - OnkelSteph

Schuster bleib bei deinen Brötchen ! Oder wie heißt es so schön ?
Ich würde dem Kollegen Schrank raten, weiter nur zu hospitieren oder sich Spiele anzuschauen. Also Trainier wird er gleich nervös, sobald er mal Gegenwind aus der eigenen Truppe bekommt, geschweige den von seinem eigenen Kapitän ! Da fehlen Ihm leider die Argumente ... Das kam leider nicht erst einmal vor....

Also schön weiter nur Spiele anschauen !!!