Bundesliga

Merk zu Debatte über Schiedsrichter Gräfe: System nicht brechen

04. Mai 2021, 08:45 Uhr
Foto: dpa

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Der einstige deutsche Spitzenschiedsrichter Markus Merk hält es für richtig, dass Manuel Gräfe seine Laufbahn als Bundesliga-Unparteiischer nach dieser Saison wegen des Erreichens der Altersgrenze beenden muss.

Zuletzt hatte es aus der Bundesliga Stimmen gegeben, der 47 Jahre alte Berliner solle weiterhin pfeifen dürfen, der Deutsche Fußball-Bund lehnt dies ab.

Merk kann dies nachvollziehen und begründete seine Meinung im Gespräch mit den Zeitungen der Funke-Mediengruppe damit, dass die Basis weiterhin den Reiz brauche, sich hocharbeiten zu können. „Wenn sich jemand an seinen Posten klammert, werden die Aufstiegsmöglichkeiten für junge Schiedsrichter von unten nach nach oben immer rarer“, sagte Merk.

Der 59-Jährige aus Kaiserslautern fügte hinzu, wenn man jetzt wegen eines Namens eine Ausnahme mache, würden bald Stimmen laut, die für den nächsten eine Ausnahme forderten und dann wieder für den nächsten. „Bei aller Innovation bin ich der Meinung, dass man dieses über jahrzehntelang funktionierende System nicht brechen sollte“, unterstrich Merk. Das Aufhören starker Jahrgänge sei auch früher zwar in der Breite ein enormer Qualitätsverlust gewesen. Dieser habe aber aufgefangen werden können. dpa

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04.05.2021 - 13:21 - Stan56

Damals zu den "Glanzzeiten" dieses arroganten, hochnäsigen, unfähigen Zahnarztes mussten einige Top-Schiedsrichter wegen der Altersgrenze aufhören und diese Null durfte weiter die Bundesliga verpfeifen. Und von wegen "ehemaliger Topschiedsrichter" - der war für mich eine der schleichtesten "Pfeifen an der Pfeife" ever, für den kam die Altersgrenze um Jahre zu spät!

04.05.2021 - 13:13 - easybyter

Bei Merk war ich allerdings froh, als er aufhören musste. Soweit ich weiß, müssen sich die Schiedrichter jedes Jahr knallharten Leistungstests unterziehen und davon und von ihrer Leistung auf dem Platz würde ich die Weiterbeschäftigung abhängig machen. Keinen Dogmatismus draus machen, sondern nach den Umständen entscheiden. Gräfe ist einer der Besten und sollte daher weiter eingesetzt werden. Viellecht kann man ja die Zahl der Spiele etwas beschränken, das würde dem Nachwuchs doch auch eine Chance geben, in das Ganze hineinzuwachsen.

04.05.2021 - 10:00 - Kuk

Verstehe ich Merk richtig ? Deutschlands bester SR soll aufhören, damit der Nachwuchs eine Chance hat ?
Der Fan wünscht sich die besten SR zur Spielleitung unabhängig ener Altersgrenze, gerade auch in wichtigen oder brenzligen Spielen !
Welcher SR wird denn nicht ausreichend gefördert, wenn ihm ein Spiel weniger iin der Saison zugeteilt würde ?