Erst vor zwei Tagen hatte Ex-Profi Meik Kuta RevierSport mitgeteilt, dass er auf der Suche nach einem neuen Verein ist. Am Pfingstmontag hat er diesen gefunden. Er bleibt in der Landesliga.

Ab in die Landesliga

Meik Kuta hat einen neuen Verein gefunden

01. Juni 2020, 14:42 Uhr
Meik Kuta verlässt den FSV Duisburg Richtung Kalkar zum SV Hönnepel-Niedermörmter. Foto: Mark Bohla

Meik Kuta verlässt den FSV Duisburg Richtung Kalkar zum SV Hönnepel-Niedermörmter. Foto: Mark Bohla

Erst vor zwei Tagen hatte Ex-Profi Meik Kuta RevierSport mitgeteilt, dass er auf der Suche nach einem neuen Verein ist. Am Pfingstmontag hat er diesen gefunden. Er bleibt in der Landesliga.

Meik Kuta spielte einst für Rot-Weiss Essen und den KFC Uerdingen. Mit beiden Traditionsklubs stieg er als Leistungsträger aus der Ober- in die Regionalliga auf. Er galt als einer oder gar vielleicht der schnellste Spieler der Liga. Kuta wollte hoch hinaus - in den Profifußball sollte es gehen. Doch seit Jahren heißt die Realität Landesliga. 

"Warum ich es nicht weiter nach oben gepackt habe? Die Antwort ist einfach: Ich stand mir sehr oft im Leben selbst im Weg. Ich hatte keine einfache Kindheit und immer wieder mit privaten Problemen zu kämpfen. Leider konnte ich diese Probleme nie ganz fern halten, so dass der ganze private Stress mir am Ende den Weg nach oben gekostet hat", sagte der 29-Jährige zuletzt im RevierSport-Gespräch.

Vom FSV Duisburg zum SV Hönnepel-Niedermörmter

Zur neuen Saison geht es für ihn weder nach oben noch nach unten. Kuta bleibt in der Landesliga. Der pfeilschnelle Offensivspieler wechselt vom FSV Duisburg nach Kalkar zum SV Hönnepel-Niedermörmter. "Das Gesamtpaket hat einfach gestimmt. Ich hatte sehr gute Gespräche mit den Verantwortlichen. Fichte Lintfort und dem FSV habe ich abgesagt", verrät Kuta, der in Duisburg-Homberg lebt.

Vor allem Hö.-Nies. Cheftrainer Sven Schützek überzeugte Kuta vom Wechsel zum "Acker". Schützek kennt Kuta schon seit dessen Zeiten in der U19 beim GSV Moers. Einst besorgte Schützek dem früher so talentierten Kuta ein Probetraining bei Rot-Weiss Essen. Kuta überzeugte auf Anhieb und Waldemar Wrobel verpflichtete den Mann vom GSV Moers für den damaligen NRW-Liga-Kader der Rot-Weissen. "Das war eine geile Zeit. Auch wenn Alexander Thamm am Anfang dachte, dass ich der neue Physiotherapeut bin. Das sagte er mir nach seinem Siegtreffer am ersten Spieltag gegen den VfB Homberg", erinnert sich Kuta

Dass Kuta ein sehr guter Spieler statt Physio ist, davon konnte sich auch Thamm im weiteren Saisonverlauf überzeugen.

Schützek freut sich auf Kuta - 19 Spieler schon fix

Von Kutas Qualitäten ist auch Schützek überzeugt. Dieser wollte den Flügelflitzer unbedingt nach Kalkar holen. "Meik ist immer noch sauschnell und für jeden Landesligisten eine Top-Verstärkung. Wir freuen uns sehr, dass er sich für uns entschieden hat.

Kuta ist nach Marvin Ellmann (ETB Schwarz-Weiß Essen), Stefan Kapuscinski (TuS Fichte Lintfort), Daniel Groß (SV Sonsbeck), Dustin Eichholtz, Tobias Tatzel (beide FC Moers-Meerfeld), Tim Panke (1. FC Kleve U19) und Marcus Hooghoff (eigene Reserve) der achte Neuzugang.

"Wir haben jetzt 19 Spieler für die neue Saison unter Vertrag. Ein, vielleicht zwei Jungs wollen wir noch holen. Dann sind wir gut aufgestellt", erzählt Schützek, der in der neuen Saison angreifen will: "Wir wollen ein Wörtchen um den Aufstieg mitsprechen."

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