Max Meyer ärgert Leroy Sané

23.12.2018

England

Max Meyer ärgert Leroy Sané

Foto: dpa

Manchester City, Schalkes Gegner im Achtelfinale der Champions League, hat am Samstag in der Premier League die zweite Saisonniederlage hinnehmen müssen.

Der amtierende englische Meister unterlag dem Abstiegskandidaten Crystal Palace, für den der Ex-Schalker Max Meyer 90 Minuten spielte, bevor ihn Trainer Roy Hodgson in der Nachspielzeit auswechselte. Auf Instagram veröffentlichte Meyer nach dem Spiel zwei Bilder vom Spiel und schrieb dazu: „What a great win today lads“ - übersetzt: „Was ein großartiger Sieg, Jungs“ Außerdem wünschte der 23-Jährige seinen Followern Frohe Weihnachten.


Meyer spielte von 2009 an für Schalke, bevor er Schalke in diesem Sommer ablösefrei verließ. Die Trennung verlief nicht ganz geräuschlos. Schalke hatte große Anstrengungen unternommen, um Max Meyer einen Verbleib auf Schalke schmackhaft zu machen. 

Schalke benannte zwecks Personalplanung für die neue Saison eine Frist, die Meyer verstreichen ließ. Sein Berater Roger Wittmann hatte ihm öffentlich das Prädikat „Weltklasse“ verliehen, was dem Mittelfeldspieler viel Spott einbrachte.

Bei Manchester City, der Mannschaft von Pep Guardiola, die gegen Schalke als großer Favorit ins Rennen um den Einzug ins Viertelfinale der Champions League geht, spielte der Ex-Schalker Leroy Sané über die volle Distanz. Manchester City ging zunächst durch ein Tor von Ilkay Gündogan (27.), der als Kind eine Saison lang für Schalke spielte, in Führung.. 

Max Meyer holt Elfmeter raus

Für Crystal Palace trafen jedoch noch vor der Halbzeitpause der gebürtige Hamburger Jeffrey Schlupp (33.) und Andros Townsend (35.). Sechs Minuten nach Wiederbeginn erhöhte Luka Milivojevic per Foulelfmeter auf 3:1. Max Meyer war zuvor im Strafraum gefoult worden. Kevin de Bruyne, unter anderem schon für den Werder Bremen und den VfL Wolfsburg aktiv, gelang in der 85. Minute nur noch der Anschlusstreffer.

Die Citizens haben nun vier Punkte Rückstand auf Tabellenführer FC Liverpool, der vom ehemaligen BVB-Trainer Jürgen Klopp gecoacht wird und am Samstag mit 2:0 in Wolverhampton gewann. Crystal Palace und Max Meyer sprangen durch den Sieg auf Rang 14.

Das Hinspiel im Achtelfinale der Champions League zwischen dem FC Schalke 04 und Manchester City in der Veltins-Arena findet am 20. Februar um 21 Uhr statt. Zum Rückspiel in Manchester tritt die Mannschaft von Trainer Domenico Tedesco am 12. März um 21 Uhr an.

Autor: Christoph Winkel

Kommentieren

27.12.2018 - 12:20 - easybyter

Meyer ist doch erst unter Tedesco zu einem brauchbaren Spieler auf der 6 geworden und hatte ein sehr gutes Angebot. Dann kamm die Pokerpartie seines Beraters, die ihn fast ins Abseits manövriert hätte. Der englische Abstiegskandidat war sicher nicht das geplante Ziel. Was haben Sie eigentlich gegen Autoverkäufer, Bayerischschalke? Für mich ist das ein ehrenwerter Beruf. Meyer hätte auf Schalke eine gute Zukunft haben können, aber das hat er sich selbst verbaut.

23.12.2018 - 20:10 - Bayerischschalke

Heidel und Tedesco hätten Meyer doch am liebsten schon 1 Jahr früher abgegeben, um noch etwas Ablöse zu bekommen. Das wird man dem Spieler dann auch so gesagt haben. Wieso hat sonst Meyer gesagt, unter Heidel spielt er nie mehr? Das sogenannte Super Angebot kam doch erst, nachdem klar war, das er nicht verlängern wird.
Große Anstrengungen habe ich auch nicht wahrgenommen.
Wer sich da wohl am meisten verzockt hat. Es sind bestimmt nicht nur Meyer und sein Berater schuld. Für mich ist es eher der Autoverkäufer.

23.12.2018 - 15:28 - Zebralee

Schön das er wieder in die Spur findet nachdem er sich dermaßen verzockt hat, verzockt wurde.
Hoffe er lernt dazu...

23.12.2018 - 09:21 - SuSler

Das ist nicht ganz richtig. Es muss heißen: Schalke 04 hatte `keine` großen Anstrengungen unternommen um MM zu halten.

Glückwunsch, Max Meyer zum Stammplatz und zum Sieg.

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