Matthäus: BVB wird Meister - S04 rettet sich spät

16.01.2019

BL

Matthäus: BVB wird Meister - S04 rettet sich spät

Foto: dpa

Rekordnationalspieler Lothar Matthäus glaubt an den BVB. In "Sport Bild" tippte er die Rückrunde - und er glaubt an die Dortmunder Meisterschaft.

Der Rekord-Nationalspieler hat gesprochen: Lothar Matthäus tippt in "Sport Bild", dass Borussia Dortmund mit einem Punkt Vorsprung die Deutsche Meisterschaft gewinnt. "Es wird ein heißer Titelkampf, ein packendes Finish", sagt Matthäus und ergänzt: "Die Bayern in der Rolle des Jägers - darauf bin ich gespannt, darauf freue ich mich."

Matthäus: BVB feiert am vorletzten Spieltag


Die Entscheidung, prophezeit Matthäus, fällt am vorletzten Spieltag, wenn der FC Bayern bei RB Leipzig antritt und Borussia Dortmund auf Fortuna Düsseldorf trifft: "Bayern muss nach Leipzig, wo sich die Mannschaft schon in den vergangenen Partien schwergetan hat. Ich halte eine Niederlage durchaus für möglich. Dortmund könnte dann zeitgleich vor heimischem Publikum die Meisterschaft perfekt machen."

BVB-Sportdirektor Michael Zorc findet Matthäus' Prognose im Sport-Bild-Gespräch "nett", sagt aber auch: "Prognosen bringen uns keinen Punkt und nicht einmal einen Einwurf. Für uns geht es darum, die notwendige Gier aufzubauen und in der Rückrunde jedes Spiel hoch seriös anzugehen."

Die Situation des FC Schalke 04 bewertet Matthäus etwas anders: Er tippt, dass die Königsblauen die Saison mit 40 Punkten auf dem elften Platz beenden, aber bis zum drittletzten Spieltag gegen den Abstieg kämpfen. "Man sieht, dass es für einen jungen Trainer wie Tedesco nicht einfach ist, einen ähnlichen Erfolg wie die Vizemeisterschaft aus der Vorsaison zu bestätigen", sagt Matthäus dazu. Zudem kritisierte er die Transferpolitik von Sportvorstand Christian Heidel: "Die gibt manchmal Rätsel auf. Das setzte sich zuletzt bei Naldo fort." Heidel stimmte einem Verkauf Naldos an den AS Monaco zu.

In die Champions League ziehen laut Matthäus neben dem BVB und dem FC Bayern RB Leipzig und Borussia Mönchengladbach ein. Er glaubt, dass Hoffenheim und Frankfurt die Europa League erreicht, Fortuna Düsseldorf in der Relegation eine Chance auf den Klassenerhalt bekommt. Absteigen werden Hannover 96 und Nürnberg, tippt der Weltmeister von 1990.

Autor: Andreas Ernst

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17.01.2019 - 09:25 - easybyter

Jeder Transfer ist ein Risiko, das hat der Nachbar auch schon erfahren müssen. Ich lache immer über die Neunmalklugen, die hinterher immer schon gewusst haben, dass das nichts war. Warten wir doch einmal ab, ob die neuen Spieler sich nicht noch gut einfügen. Auch ein Lewandowski hat in seinem ersten Jahr in Dortmund nicht viel gerissen und denken wir mal an Stambouli, den man auch schon für einen Fehlkauf hielt oder Caligiuri,der ist auch nicht gleich durchgestartet. Dazu kam das Verletzungspech.

16.01.2019 - 19:38 - Libuda63

Genau wie die anderen sogenannten Experten gibt er für reichlich Bares zu allem seinen oft überflüssigen Senf dazu. Mit dem Abstieg hat Schalke mutmaßlich nichts zu tun. Ob das angesichts der Investitionen das Ziel sein
kann, mag dahinstehen. Allerdings steht er mit der Einschätzung von Heidels Transferpolitik nicht alleine da.

16.01.2019 - 17:14 - easybyter

Matthäus sollte sich abgewöhnen, über Dinge zu schreiben, von denen er keine Ahnung hat. Er hat doch als Trainer gar nichts bewirkt, ist immer rausgeflogen und jetzt will den doch auch niemand haben. Wieso schwingt der sich auf, die Transferpolitik zu kritisieren oder den Trainer? Ich denke, Schalke wird mit 44 - 45 Punkten auf Platz 8 oder 9 ins Ziel kommen und mit dem Abstieg nichts zu tun haben. Die Bayern werden Meister, weil auch Dortmund noch sein Tief erleben wird. Die spielen nicht bis zum Ende auf diesem Niveau.

16.01.2019 - 16:54 - Noah1

Und wieder so ein nichtssagender Kommentar dieser selbsternannten Fachexperten. Matthäus ist doch z.B. viel zu weit weg von den Internas auf Schalke. Die Misere beim Manager oder Trainer auszumachen, ist doch vile zu kuzr gesprungen. Schalke hat im Gegensatz zum ungeliebten Nachbarn die Zeichen der Zeit nicht erkannt, die im Rahmen der 50+1 Regel eine Eigenkapitalbasis aufg

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