Schalke

Matondo soll Donnerstag einsteigen

Thomas Tartemann
29. Januar 2019, 11:52 Uhr

Foto: Getty

Der FC Schalke 04 wird das 18-jährige Offensivtalent Rabbi Matondo von Manchester City verpflichten. Auf seinen ersten sportlichen Auftritt im S04-Dress muss der Waliser noch warten.

Während sich Schalkes Neuzugang Rabbi Matondo noch mehreren Untersuchungen unterzieht, wird auf Schalke am Dienstagvormittag trainiert. Die gute Nachricht aus Schalker Sicht: Daniel Caligiuri ist wieder dabei. Schalkes 31 Jahre alter Rechtsverteidiger musste am Montag wegen eines Infekts eine Trainingspause einlegen. Domenico Tedesco konnte um halb elf 17 Feldspieler sowie die drei Torhüter Alexander Nübel, Ralf Fährmann und Michael Langer auf dem neuen Trainingsplatz im alten Parkstadion begrüßen. Es fehlten weiterhin Breel Embolo, Guido Burgstaller und Amine Harit. Trotz der akuten Not auf der Innenverteidiger-Position verzichtete Tedesco auch am Dienstag darauf, einen Verteidiger aus der U23 zu den Profis hochzuziehen. Mit Matija Nastasic und Salif Sané stehen derzeit nur zwei nominelle Innenverteidiger zur Verfügung.


Matondo absolviert am Dienstag den Medizincheck auf Schalke

Rabbi Matondo, der 18 Jahre alte Neuzugang aus Manchester City, ist am späten Montagabend am Düsseldorfer Flughafen gelandet. Am Dienstagmorgen ging es erstmal auf „Ärzte-Tour“. Am Nachmittag steht der Medizincheck auf Schalke auf dem Plan, bevor der walisische Außenstürmer einen Vertrag auf Schalke unterschreiben wird. Matondo wird wohl erst am Donnerstag zum ersten Mal mit seinen neuen Teamkollegen trainieren. Die Einheit, die für Dienstagnachmittag angesetzt ist, findet nicht auf dem Platz statt. Am Mittwoch gönnt Domenico Tedesco seinen Spielern einen freien Tag.

Alessandro Schöpf, der sich am Freitag beim 2:2 bei Hertha BSC im Zweikampf mit Karim Rekik einen Außenbandriss und eine Kapselverletzung im Knie zugezogen hat, muss nun doch operiert werden. Das hat der FC Schalke 04 am Dienstag bekanntgegeben. Der österreichische Nationalspieler wird schon am Mittwoch operiert und wird laut Vereinsangaben acht bis zehn Wochen ausfallen.

Benjamin Stambouli ist bereits operiert worden. Der Schalker Vizekapitän war am Freitag bei einem Kopfballduell mit Herthas Arne Maier zusammengeprallt und hatte sich eine Jochbeinfraktur zugezogen. „Die OP ist erfolgreich verlaufen“, teilte Schalke mit. Die Ausfallzeit des Defensivallrounders soll vier Wochen betragen. Danach soll der Franzose mit Maske trainieren und spielen können.

Autoren: Thomas Tartemann, Christoph Winkel

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29.01.2019 - 19:44 - Alles für Schalke

Tatsächlich drängt sich der Verdacht auf, dass hier mit zweierlei Maß gemessen wird. Warum das Foul nicht nachträglich geahndet wird, versteht kein Mensch! Da muss Schalke auch mal offensiver mit umgehen und intervenieren.

29.01.2019 - 18:17 - easybyter

Ich verstehe auch nicht, wieso dieses üble Foul nicht härter in der Presse behandelt wird und wieso der Kontrollausschuß des DFB diesen Vorfall nicht untersucht. Solche Fouls dürfen einfach nicht mit Gelb geahndet werden. Hier muss die Gesundheit der Spieler geschützt werden. Wenn Brych das Foul nicht gesehen hat, dann müssen die Herren in Köln das korrigieren. Man vergleiche das Foul von Nastasic im ersten Spiel gegen Wolfsburt, dass nachträglich mit Rot bestraft wurde. Zweierlei Maß?

29.01.2019 - 17:41 - luko1944

Das Schienbein hat sich durchgebogen beim Zweikampf. Wenn das kein brutales Foul war Gute Nacht.Oder zählt
das nur wenn ein Schalker gefout hat. Ich denke an Geis/Jones/ in den 80 zigern Drexler was war da ein
Palaver.