Bundesliga

Manuel Baum: Abstiegskampf für Schalke "noch weit weg"

23. Oktober 2020, 09:07 Uhr
Foto: firo

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Trainer Manuel Baum sieht das Thema Abstiegskampf für den weiter sieglosen Fußball-Bundesligisten Schalke 04 „noch weit weg“.

In einem Interview bei sportschau.de vor dem Revierderby am Samstag (18.30 Uhr/Sky) bei Vizemeister Borussia Dortmund sah der 41-Jährige den Zeitpunkt für eine solche Einschätzung trotz der Durststrecke des Tabellenvorletzten von saisonübergreifend 20 Spielen ohne Erfolg nicht für gekommen: „Dafür ist es zu früh - wir haben jetzt erst den fünften Spieltag.“

Allerdings beschrieb Baum die lange Erfolglosigkeit der Königsblauen als Hypothek für seine tägliche Arbeit als Nachfolger des nach zwei Runden entlassenen David Wagner. „Die Psyche ist ein großes Thema. In den Gesprächen mit den Spielern hört man, dass die Fantasie abhanden gekommen ist, ein Tor zu schießen. Es ist gar nicht mehr im Kopf, dass wir eines schießen können. Das Problem ist einerseits in der Psyche zu suchen, aber man muss auch mal wieder in den Raum dafür reinkommen und wieder ein Gefühl dafür entwickeln. Wenn das entsteht, geht der Kopf auch wieder hoch“, schilderte der Ex-Coach von Erstligist FC Augsburg seine Schwierigkeiten.

Baum wartet noch auf seinen ersten Sieg mit Schalke. In den ersten beiden Begegnungen unter seiner Regie verloren die Knappen bei Champions-League-Teilnehmer RB Leipzig 0:4 und kamen gegen Vorjahresaufsteiger Union Berlin nicht über ein 1:1 hinaus. sid

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26.10.2020 - 09:29 - Schalker1965

23.10.2020 - 17:11 - easybyter

"ich frage mich, wieso damit zu rechnen ist, dass die Saison wegen Corona nach der HInserie abgebrochen werden sollte."

Hierzu ein aktueller Beitrag in "Sport1":

München - Angesichts der steigenden Corona-Erkrankungen droht wie im Frühjahr eine Saison-Unterbrechung. Die Bundesliga-Bosse befürchten existenzielle Probleme.

Christian Streich liebt den Fußball, doch in der wieder verschärften Coronakrise sind für den dienstältesten Bundesliga-Trainer andere Dinge wichtiger.

"Wenn du Angst haben musst, dass die Schulen wieder schließen, dann macht mir das richtig Sorgen", sagte der Coach des SC Freiburg nachdenklich: "Wenn die Kinder nichts lernen können und die ganze Zeit unter dem Druck stehen, dann sind das verlorene Monate oder gar Jahre."

Angesichts der Rekordzahlen an Corona-Erkrankten wird das Leben der Menschen verstärkt eingeschränkt, das spürt auch der Profifußball.

Am kommenden Wochenende sind aufgrund besorgniserregender Inzidenz-Zahlen in den Heimspielorten Augsburg, Bielefeld, Köln, Mainz, Freiburg, Mönchengladbach und Gelsenkirchen gar keine oder maximal 300 Zuschauer zugelassen.

Rummenigge schlägt Alarm
Es scheint nur eine Frage der Zeit, bis überall der Fan wieder ausgesperrt wird. Doch die Ängste der Klub-Bosse gehen über Geisterspiele hinaus, ein Saison-Stopp wie im Frühjahr soll mit aller Macht verhindert werden.

"Wenn die Saison nicht zu Ende gespielt werden könnte", sagte Geschäftsführer Michael Preetz von Hertha BSC, "wäre das für alle ein existenzielles Problem." Für alle - also auch für die neureiche Hertha, für Branchenprimus Bayern München und für die börsennotierte Borussia aus Dortmund.

Die Zukunft des Fußballs stehe "wirklich auf tönernen Füßen", hatte unlängst Bayerns Vorstands-Chef Karl-Heinz Rummenigge gesagt. Ohne Zuschauereinnahmen erwarten die Münchner Mindereinnahmen von 100 Millionen Euro. Eine durch die Gesundheitsbehörden verordnete Zwangspause käme aber ungleich teurer.

Positive Corona-Tests nach Länderspielpause
Damit es so weit nicht kommt, beteuern Verantwortliche wie Preetz, dass das Hygienekonzept der Deutschen Fußball Liga "wunderbar funktioniert und gut greift". Der Hertha-Manager ist daher auch "positiv gestimmt, dass wir die Saison spielen und sie auch beenden können."

Wie weit entfernt die aktuelle Lage aber vom Optimalfall ist, zeigen die Probleme der Bundesligaklubs nach der Länderspielpause. Viele Nationalspieler konnten nicht sofort wieder ins Training integriert werden, weil sie sich von den enormen Strapazen erst erholen und nach ihrer Rückreise aus einem Risikogebiet erst testen lassen mussten.

Bei Herthas Neuzugang Matteo Guendouzi fiel der Test positiv aus, der Franzose musste sich in zehntägige Quarantäne begeben. Auch zwei namentlich nicht genannte Hoffenheim-Profis sind nach der Rückkehr von Länderspielen infiziert. Zweitligist 1. FC Nürnberg musste wegen eines Coronafalls unter der Woche gar mit dem Training aussetzen.

Profifußball als Anker für die Menschen
BVB-Sportdirektor Michael Zorc spricht von einer "schwierigen Zeit", doch es bringe auch nichts, sich permanent über die Situation zu beklagen. "Wir sind aufgerufen, das Bestmögliche aus der Situation zu machen", sagte Zorc.

Der Profifußball sieht sich in dieser Zeit auch als Anker für die Menschen. Trainer Julian Nagelsmann zum Beispiel hofft, dass die Saison "normal weiterlaufen" werde, weil es "auch für die Gesellschaft eine gute Sache" sei. Er verfolge mit Interesse die neuen Verordnungen, verriet Nagelsmann: "Aktuell entwickelt sich das in die falsche Richtung, und dann gibt es eben Maßnahmen."

Streich trifft die zweite Welle nicht unvorbereitet. "Ich bin nicht überrascht, dass wir im Oktober da stehen, wo wir jetzt stehen", sagte er. Einen Ausblick in die Zukunft wagte der 55-Jährige aber nicht.

23.10.2020 - 22:26 - Schalker1965

https://www.youtube.com/watch?v=WkY2zO3IoM0

Schaut Euch noch mal das Video an. Rudi hat alles vorausgesehen.

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23.10.2020 - 19:31 - Micki1805

Da sieht man wie der Herr Baum denkt. Vor der Saison hat er Schalke auf dem Abstiegsplatz gesehen und nun sieht er Schalke nicht im Abstiegskampf - der sollte mal beim Zeitung lesen die Zeitung umdrehen und nicht auf dem Kopf lesen.
Der U18 Nationaltrainer kann nun wirklich echt nichts - ein Träumer - alle die als Fußballlehrer nichts geworden sind, sind zum DFB gegangen.
Und wer nimmt dann diese Trainer - Schalke - kann ich nicht verstehen.
Der Herr Baumann ist echt ein Träumer

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23.10.2020 - 17:11 - easybyter

ich frage mich, wieso damit zu rechnen ist, dass die Saison wegen Corona nach der HInserie abgebrochen werden sollte. Es wird mit einem Impfstoff im ersten Halbjahr gerechnet und nach dem Herbst / Winter ist ebenfalls mit einer Entspannung der Corona-Lage zu rechnen. Also wilde Untergangsphantasien oder - Träume. Natülich kann man nach 4 Spieltagen nicht vom Abstiegskampf reden und auch dann nicht, wenn das Spiel in Dortmund verloren gehen sollte, was ja wahrscheinlich ist. Schalke hat natürlich diese Hypothek der verkorksten Rückrunde auf den Schultern und bekam in den ersten 3 Auswärtsspielen die 3 Führenden der letzten Saison zugelost, wahrlich keine Leichte Nummer. Dass dazu noch gegen Bremen und Berlin nur 1 Heimpunkt erkämpft wurde, verschärft das Ganze. Aber dennoch ist abzuwarten, wie die Truppe unter Baum die Kurve bekommt und ihre Punkte einfährt, der Kader ist nicht schlecht, was fehlt, ist ein Erfolgserlebnis. Den Abstiegskampf sehe ich jedenfalls noch lange nicht, auch weil Uth und Serdar ja in Kürze wohl wieder eingreifen können. Das Fehlen von Fährmann halte ich für verkraftbar, denn Rönnow hat seine Sache gegen Berlin sehr gut gemacht und war mehr als nur ein Ersatz. Die Panikmache der einschlägigen Medien und sog. "Fans" sollte die Verantwortlichen nicht aus der Ruhe bringen. Die Mannschaft muss bereit sein, bis zum Umfallen zu kämpfen und das bis zum Ende einer jeden Partie. Das Auswechselkontingent von 5 Spielern mach da so einiges möglich.

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23.10.2020 - 11:32 - DerSportbeobachter

"Nicht weit weg" ist "relativ".
Wird die Saison wegen Corona nach der Hinserie abgebrochen, war's das für Schalke.
Wenn nicht, dauert 's ein paar Wochen länger ...

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23.10.2020 - 10:15 - Schalker1965

Als TV-Experte traute er Schalke allerdings herzlich wenig zu und und sah den Haufen lediglich auf Platz 15. Also in unmittelbarer Nähe zu den Abstiegsrängen.

Herr Baum, schauen Sie in die Tabelle, akzeptieren Sie die Realität und nehmen Sie den Abstiegskampf an. Noch viel wichtiger, vermitteln Sie den Herren Profis, dass sich Schalke in akuter Abstiegsgefahr befindet und das Motto in jedem Spiel nur heißen kann: Rennen, Kämpfen und Gras fressen bis zum Umfallen.

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