Holstein Kiel hat im Kampf um den Aufstieg in der 2. Fußball-Bundesliga den Sprung auf den vierten Platz verpasst. 

2. Bundesliga

Magdeburg überrascht in Bielefeld, Kiel patzt

17. Februar 2019, 15:50 Uhr

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Holstein Kiel hat im Kampf um den Aufstieg in der 2. Fußball-Bundesliga den Sprung auf den vierten Platz verpasst. 

Die Mannschaft von Trainer Tim Walter musste sich am Sonntag gegen die SpVgg Greuther Fürth mit einem 2:2 (0:0) begnügen. Kiel hat nach dem 22. Spieltag mit 36 Punkten nunmehr einen Rückstand von drei Zählern auf den Relegationsrang drei. Vor 8 500 Zuschauern im Holstein-Stadion erzielten Julian Green (50. Minute/Foulelfmeter) und Marco Caligiuri (85.) die Tore für die Gäste. Atakan Karazor (77.) und Hauke Wahl (90.+4) schafften aber jeweils noch den Ausgleich für die Kieler, die in der Tabelle dennoch auf Rang sieben zurückfielen.


Im Abstiegskampf feierte der 1. FC Magdeburg mit dem 3:1 (2:0) bei Arminia Bielefeld einen wichtigen Erfolg. Die Mannschaft von Trainer Michael Oenning gewann am Sonntag beim Tabellen-Elften Arminia Bielefeld mit 3:1 (2:0) und zeigte weiterhin ansteigende Form. Die Magdeburger gingen vor 19 568 Fans in der Schüco-Arena durch Timo Perthel (33.) und Felix Lohkemper (45.) in Führung. Nach dem Anschlusstreffer von Fabian Klos (69.) wurde es noch einmal spannend, ehe Philip Türpitz (85.) alles klar machte.

Für die nach einer guten halben Stunde nach der Roten Karte für Julian Börner (Notbremse) dezimierten Arminen endete eine Serie von zuletzt drei Siegen nacheinander. Das Team aus Sachsen-Anhalt kann nach zehn Punkten aus den zurückliegenden vier Spielen im Tabellenkeller etwas durchatmen. Die Gäste präsentierten sich als das bessere Team und waren der Arminia immer einen Schritt voraus. Wie auch in der 31. Minute, als Kapitän Börner als letzter Mann Magdeburgs Lohkemper von den Beinen holte und damit seine Mannschaft schwächte. Der Ex Bochumer Perthel leitete mit dem direkt verwandelten Freistoß dann den Sieg der Magdeburger ein.


Keine Tore gab es im Spiel zwischen Dynamo Dresden und Jahn Regensburg. (dpa)

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