Seit drei Wochen befindet sich der Lüner SV in der Vorbereitung auf die kommende Saison. Eine Saison, in der für den Westfalenligisten einiges anders sein wird. Denn die Lüner wechseln in der anstehenden Spielzeit von Staffel zwei der Westfalenliga in die Staffel eins.

Westfalenliga 1

Lüner SV: Trainer Hampel wird die Derbys nicht vermissen

RevierSport
04. August 2020, 11:48 Uhr
LSV-Trainer Christian Hampel. Foto: Thorsten Tillmann

LSV-Trainer Christian Hampel. Foto: Thorsten Tillmann

Seit drei Wochen befindet sich der Lüner SV in der Vorbereitung auf die kommende Saison. Eine Saison, in der für den Westfalenligisten einiges anders sein wird. Denn die Lüner wechseln in der anstehenden Spielzeit von Staffel zwei der Westfalenliga in die Staffel eins.

Dementsprechend schwer tut sich Cheftrainer Christian Hampel auch mit einer Prognose: „Wir haben da gar keine großen Erwartungen. Die Liga ist komplettes Neuland für uns, deswegen müssen wir uns alle erstmal intensiv damit befassen“, so der LSV-Trainer. „Das ist auch überhaupt kein Blabla. Wir können jetzt nichts einschätzen aber die anderen können uns auch nicht einschätzen, deswegen werden wir uns einfach Woche für Woche vorbereiten und dann sehen, was in der Liga möglich ist.“

Stand jetzt läuft die Vorbereitung in Lünen eher gemischt. „Die erste Woche haben wir richtig stark trainiert, die zweite war dann eher so lala. Aber es ist auch alles speziell nach der langen Pause. Deswegen bin ich insgesamt zufrieden“, resümiert der 50-Jährige die ersten Trainingseindrücke.

In den ersten beiden Testspielen setzte es für den LSV einen 7:0-Sieg gegen den B-Ligisten BV Lünen und eine 1:2-Niederlage gegen Bezirksligist FC Nordkirchen. Auch das will Hampel nicht überbewerten: „Man muss aber dazu sagen, dass das erste Spiel auch ein Benefizspiel zum Jubiläum unseres Nachbarvereins war, also müssen wir da gar nicht groß drüber reden. Es ist alles okay!“

Kader des LSV steht

Zum Saisonstart steht für die Löwen am 6. September eine Auswärtspartie bei TuS Tengern an und damit auch direkt eine der weiten Anreisen – 137 Kilometer trennen die beiden Orte - die die neue Staffel mit sich bringt. Für Hampel ist das aber kein Problem: „Wir wollten ja bewusst die Staffel wechseln, um auch mal wieder neue Reize zu setzen. Klar, das sich schon Fahrten, aber zum 13. Mal gegen Wickede zu spielen, ist irgendwann nicht mehr so reizvoll. Außerdem sind die gemeinsamen Busfahrten zum Auswärtsspiel auch ein wenig professioneller.“

Auch die Tatsache, dass in der kommenden Spielzeit einige Derbys fehlen werden, stört den LSV-Trainer nicht im Geringsten: „Alle sagen immer, die Derbys im Dortmunder Raum wären so wichtig, weil da auch immer viele Zuschauer kommen. Das ist aber de facto gar nicht so. Viele davon finden vor gerade mal 20 Zuschauern statt und Brünnighausen bringt ein paar Familienmitglieder mit. Das ist dann okay, wenn solche Spiele mal wegfallen.“

Ob bis zum ersten Spieltag noch Neuzugänge kommen werden, steht laut Hampel noch nicht fest. „Wir halten da natürlich die Augen offen und wenn uns was zufliegt, dann sagen wir nicht nein. Aber im Großen und Ganzen steht der Kader.“

Autor: Dominik Oberholz

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