Liverpool-Trainer gibt’s als Gemälde

11.12.2018

Große Ehre für Klopp

Liverpool-Trainer gibt’s als Gemälde

Foto: dpa

Jürgen Klopp ist in England beliebt, mit Liverpool steht er auf Platz eins. Nun hat ihn ein Graffiti-Künstler als Wandgemälde verewigt.

Wo auch immer Jürgen Klopp als Fußball-Trainer tätig ist – bei den Menschen vor Ort erfreut er sich stets enormer Beliebtheit. So war es in Mainz, so war es in Dortmund und so ist es nun auch in Liverpool. Der 51-Jährige kommt mit seiner offenen, lockeren Art bei den Menschen in England und Deutschland gleichermaßen an und lässt zudem auch noch attraktiven, erfolgreichen Fußball spielen. Es überrascht daher nicht, dass ihm in Liverpool nun eine Art Denkmal gesetzt wurde.

Der Graffiti-Künstler Akse hat an einer Hauswand in der Jordan Street, im Liverpooler Bezirk Baltic Triangle, ein riesiges Wandgemälde von Jürgen Klopp gemalt. Der Trainer ist dort lächelnd, mit der Hand auf dem Liverpool-Logo auf seiner Brust abgebildet. Klopp befindet sich in guter Gesellschaft, den Akse hat in seiner Karriere auch schon ähnliche Bilder von Stephen Hawking, David Bowie und Muhammad Ali kreiert.

Liverpool führt die Premier-League-Tabelle an


Dass Klopp sich sein Denkmal in Liverpool verdient hat, ist unbestritten. Seit dem vergangenen Wochenende führt Liverpool die Tabelle in der englischen Premier League mit einem Punkt vor dem großen Rivalen Manchester City an. In der laufenden Saison haben die Reds noch kein Ligaspiel verloren, in 16 Spielen gelangen 13 Siege und drei Unentschieden. Zudem kassierte Liverpool gerade einmal sechs Gegentreffer. Die Fans träumen angesichts dieser Bilanz natürlich schon von der ersten Meisterschaft seit 1990. Es wäre der erste Titel für Klopp mit Liverpool, nachdem seine Mannschaft zuvor drei Endspiele in Champions League (1:3 gegen Real Madrid), Europa League (1:3 gegen den FC Sevilla) und Ligapokal (2:4 n.E. gegen Manchester City) verloren hatte.

Noch ist nicht einmal die Hinrunde komplett gespielt, bis zum Meistertitel ist es also noch ein weiter Weg. Sein Denkmal hat Jürgen Klopp aber schon jetzt bekommen.

Autor: Tim Müller

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