Lippstadt erteilt Wuppertal eine Lehrstunde

02.03.2019

RL

Lippstadt erteilt Wuppertal eine Lehrstunde

Foto: Stefan Rittershaus

Im einzigen Punktspiel der Regionalliga West an diesem Wochenende erteilte Aufsteiger SV Lippstadt dem Wuppertaler SV einen Lehrstunde.

Robin Hoffmann (zwei Elfmeter) und Valentin Henneke sorgten dafür, dass der WSV in Lippstadt mit 0:3 unter die Räder geriet. Die 740 Zuschauer in der Lippstädter Liebelt-Arena sahen eine giftige, kampfstarke SVL-Mannschaft. "Wir werden auch gegen den WSV unsere Chance suchen. Meine Jungs sind gut drauf und heiß auf den Heimspiel-Doppelpack gegen Wuppertal und Essen", sagte Daniel Berlinski noch unter der Woche im Gespräch mit RevierSport.

Dass das nicht nur leere Worte waren, bewiesen die Berlinski-Schützlinge eindrucksvoll. Mal wieder war die Mannschaft von dem 33-jährigen Trainer-Talent top eingestellt und konnte gegen die erfahrenen Wuppertaler um Dennis Malura, Silvio Pagano oder Gaetano Manno das Spielgeschehen beherrschen. Die Wuppertaler Vorstellung eine einzige Enttäuschung. "Wir haben relativ wenig investiert, haben keine Aktionen und kaum Chancen gehabt. Wir haben erst ab der 70. Minute angefangen Fußball zu spielen. Das ist zu wenig", sagte Adrian Alipour auf der Pressenkonferenz nach dem 0:3 in Lippstadt.

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Dabei hatte WSV-Trainer  im Vorfeld gegenüber der "Wuppertaler Rundschau" noch betont, wie wichtig das Spiel in Lippstadt sei. "Wir sind nicht gut gestartet und haben nur einen Punkt geholt. Wir sind in der Pflicht und können uns mit einem Sieg in ein ruhiges Fahrwasser bewegen. Denn danach kommen mit Aachen, Dortmund und Viktoria Köln drei richtig schwierige Aufgaben." Mit 31 Punkten haben die Wuppertaler zwar zehn Zähler Vorsprung auf den ersten Abstiegsplatz, den der  1. FC Kaan-Marienborn belegt, aber die Siegener haben auch zwei Spiele gegenüber dem WSV in der Hinterhand. Bei der Vorstellung in Lippstadt muss der WSV den Blick auf die Abstiegszone richten und diese im Auge behalten.

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Für Lippstadt, das nun bei 33 Punkten liegt und Platz sieben belegt, geht es in der nächsten Woche mit einem Heimspiel gegen Rot-Weiss Essen weiter. "Vielleicht gelingt uns ja das Kunststück und wir schlagen sowohl den WSV als auch RWE zweimal in der Saison. Wir werden daran arbeiten", kündigt SVL-Erfolgstrainer Berlinski an. Lippstadt gewann sowohl in Wuppertal (2:1) als auch in Essen (3:2) in der Hinrunde.

Autor: Krystian Wozniak

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02.03.2019 - 18:46 - Pearks

Die Saison in Wuppertal ist vorbei - kannst nur hoffen, nicht ganz unten reinzurutschen.

02.03.2019 - 18:40 - Franky4Fingerz

Wenn Lippstadt so deutlich gegen Wuppertal gewinnt, sollte es für Essen locker reichen!

02.03.2019 - 18:31 - Cronenberger

Leider, leider, leider, ich habe nach der Pleite gegen Verl schon gesagt, das der 10-Punktevorsprung nicht reichen wird!
Die Abgänge sind nicht einfach zu ersetzen.
Allerdings muß man die Punkte auch gegen die direkten Kandidaten von unten holen.
Dortmund, Vik. Köln und Aachen sind nur Zubrot wenn man was holt!
Aber wer weiß, welcher Spieler da schon keinen Bock mehr hat?!

02.03.2019 - 16:04 - Ruppinho1954

Ja, ein Desaster.
Ganz ganz schlimme Vorstellung. Da gibt es NICHTS zu beschönigen.
Wie ein Absteiger.

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