Die Verbindungen zwischen Schalke 04 und Manchester City sind vielfältig. Da sind nicht nur Leroy Sané auf der einen oder Matja Nastasic sowie Rabbi Matondo auf der anderen Seite, die zwischen beiden Klubs die Trikots getauscht haben. 

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Liebeserklärung von City-Reporter-Legende an S04

Stefan Bunse
10. März 2019, 09:49 Uhr

Screenshot YouTube Ian Cheeseman

Die Verbindungen zwischen Schalke 04 und Manchester City sind vielfältig. Da sind nicht nur Leroy Sané auf der einen oder Matja Nastasic sowie Rabbi Matondo auf der anderen Seite, die zwischen beiden Klubs die Trikots getauscht haben. 

Auch zwischen den Fans gibt es einen regen Austausch. An erster Stelle dafür verantwortlich ist Ian Cheeseman, Kult-Journalist und früherer BBC-Reporter aus Manchester, dessen Herz für beide Vereine schlägt und dessen Mutter aus Gelsenkirchen stammt. 

Seine Liebeserklärung an Gelsenkirchen und die Königsblauen kann man in seinem emotionalen Videobeitrag „Forever Blue“ aufrufen. Hier hat er seinen Aufenthalt in der Stadt der 1000 Feuer festgehalten. Am Dienstag erwartet Cheeseman Gegenbesuch aus Gelsenkirchen. 
 
Doch das ist noch nicht alles. Die „Bredbury Blues“, ein 600 Mitglieder zählender Fanclub aus dem Süden Manchesters, haben vor über zehn Jahren dem S04-Anhänger Markus Rehse als einzigem Deutschen die Ehrenmitgliedschaft verliehen. „Das stimmt“, erklärt Rehse. Der 50-Jährige hat vor dem UEFA Cup-Spiel 2008 85 Anhänger des Fanklubs nach Gelsenkirchen zu einer Party eingeladen. „Leider ist das damals etwas aus dem Ruder gelaufen, weil viel mehr Fans kamen als geplant“, erinnert sich Rehse.

Da er inzwischen nicht mehr im Revier, sondern in Wiedenbrück wohnt, hat er vor zwei Wochen auf eine Neuauflage verzichtet. Dennoch war natürlich ein Treffen mit einigen Jungs vom Fanclub für das Hinspiel fest eingeplant. Seit dem Schalker Auftritt in der Champions League 2001 bei Arsenal ist Rehse vom englischen Fußball fasziniert und regelmäßig in Manchester zu Gast. So war er auch live vor Ort im Stadion, als die Citizens 2012 nach 44 Jahren erstmals wieder englischer Meister wurden. Auch den Pokalsieg ein Jahr zuvor hat er miterlebt.


„Leider kann ich zum Spiel am Dienstag nicht im Stadion sein“, ärgert sich Rehse, „ aber ich war längere Zeit gesundheitlich angeschlagen und habe danach gerade erst wieder angefangen zu arbeiten. Da konnte ich jetzt unmöglich schon wieder Urlaub nehmen.“ Sein Sohn Marius, dem er die Liebe zu beiden Vereinen vererbt hat, wird ihn vertreten.

Natürlich hofft Rehse sportlich auf die Sensation, auch wenn er sich inzwischen in der aktiven Schalker Fanszene etwas rar gemacht hat. Zum einen aufgrund seines Umzugs. Aber auch aufgrund einiger Ruckeleien vor und nach einer geplanten, aber dann zurückgezogenen Kandidatur für den Schalker Wahlausschuss.

Autor: Stefan Bunse 

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