In der Erstrundenpartie des RS-Niederrheinpokals in Oberhausen konnte Sinan Karweina noch auf sich aufmerksam machen. In Velbert erwischte der 20-Jährige einen rabenschwarzen Tag. Das 0:1 in Velberg (Endstand 0:2) ging auf seine Kappe.

MSV Duisburg

Lieberknecht nimmt Ergänzungsspieler in Schutz

Fabian Kleintges-Topoll
12. Oktober 2019, 17:11 Uhr

Foto: MaBo Sport

In der Erstrundenpartie des RS-Niederrheinpokals in Oberhausen konnte Sinan Karweina noch auf sich aufmerksam machen. In Velbert erwischte der 20-Jährige einen rabenschwarzen Tag. Das 0:1 in Velberg (Endstand 0:2) ging auf seine Kappe.

Es lief die 37. Spielminute, als Torsten Lieberknecht bereits seinen ersten Wechsel vorbereitete. Die Höchststrafe für Sinan Karweina, der in der 3. Liga bisher nicht über den Status eines Ergänzungsspielers hinaus kam. Ohne die verletzten Stammspieler Moritz Stoppelkamp und Yassin Ben Balla (Knieprobleme) sowie Torhüter Leo Weinkauf (Grippe) wollte der MSV das Achtelfinalticket buchen. Daraus wurde nichts.

Eben Karweina war es, der das überraschende 0:1 nach 22 Minuten mit einem verheerenden Ballverlust vor dem Sechzehner verschuldete. Lieberknechts Plan missglückte. Die Spieler, die bisher wenig Spielzeit bekamen, brachten nicht die erhoffte Wirkung.


 "Ich habe ihnen unter der Woche ins Gewissen geredet, wie solche Spiele ablaufen können“, erklärte der Trainer. Nach dem Spiel waren alle schlauer. Es mangelte teilweise wohl auch an der Einstellung. Ein Mentalitätsproblem?

Falsches Nervenkostüm – Karweina nach Fehler verunsichert

„Natürlich hat jeder versucht, sich am Optimum zu präsentieren. Es war aber auch eine Frage des Nervenkostüms.“ Das galt vor allem für den jungen Karweina. „Da ist es jetzt wichtig, den Jungen nicht fallen zu lassen.“ Lieberknecht sprach in seiner Analyse viel mehr von einem „Prozess“, in dem sich Karweina weiter befinde. 


Fakt ist jedoch, dass der MSV Duisburg zum dritten Mal in Folge ein Spiel in der vermeintlichen Favoritenrolle verloren hat und dabei erneut viel zu einfache Gegentore kassierte. Doch lag es wirklich nur an der fehlenden Konzentration oder falschen Fokussierung auf das Spiel? „Wir haben es zuletzt nicht geschafft die nötige Sicherheit rein zu bekommen“, meinte Lieberknecht. 

Die Erstrunden-Einnahmen des DFB-Pokal sind allerdings noch nicht ganz vom Tisch. Sollten die Zebras am Ende der Saison unter die ersten Vier kommen, wäre die Qualifikation immer noch möglich.

[Widget Platzhalter]

Mehr zum Thema

Kommentieren

15.10.2019 - 10:34 - Zebrapower6069

Nun,wir können froh sein,wenn wir nicht absteigen. Die Mannschaft spielt seit Wochen unterirdisch schlecht..

12.10.2019 - 20:59 - W0lle

Auch bei anderen Mannschaften sieht man oft, wie schwer es ist, sich gegen Underdogs zu motivieren. Aber das ist Sache des Trainers. Lieberknecht schafft es nicht, der Mannschaft gegen vermeintlich schwächere Teams die richtige Einstellung zu geben. Nun schon dreimal in Folge! Er wird es auch nicht mehr lernen.
Die Mannschaft hat sicher das Potential, den Wiederaufstieg zu schaffen. Aber mit diesem Trainer wird das nichts.

12.10.2019 - 20:35 - Alt Zebra

Lieberknecht kann keine Mannschaft heiß machen ,wenn ich die Schlaftablette in den Pressekonferenzen und heute am Spielfeld gesehen habe könnte ich Kotzen.Er ist nicht gut für denn MSV egal wie die Spiele bis jetzt gelaufen sind egal wieviele Punkte wir schon haben .Er Reagiert zu Spät auf Offensichtliche Probleme (Abwehr )das haben wir schon letzte Saison gesehen.Er Steht nicht hinter dem Neue Konzept des MSV ,er hält wie letzte Saison an schlechten Spielern Fest .Dadurch Schürt er Unzufriedenheit die Quittung hat er Heute bekommen,warum soll sich ein Ergänzungs Spieler Heute Zerreißen er Sitzt doch im nächsten Liga Spiel doch wieder auf der Bank.Wir haben nicht das Leistungsprinziep sondern wie letzte Saison Spielen seine Lieblingen.Er Reagiert zu Spät und nur auf Druck von außen.