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Lieberknecht hofft auf die Fans – Grlics Wunsch für die Pokalauslosung

Fabian Kleintges-Topoll
14. Juni 2019, 19:15 Uhr

Foto: firo

MSV-Trainer Torsten Lieberknecht steht in der kommenden Saison eine sehr große Herausforderung bevor. Den Beinahe-Absturz seines Ex-Klubs Eintracht Braunschweig will der 45-Jährige auf keinen Fall erfahren.


Immer wieder betonte nicht nur Lieberknecht, auf Dauer nicht in der 3. Liga verweilen zu wollen. „Oben mitspielen“, lautet die offizielle Zielsetzung des Vereins. Das große Problem: „Mindestens zehn Mannschaften haben Ähnliches vor“, weiß Lieberknecht, der die Situation der letztjährigen Zweitliga-Absteiger durchaus im Hinterkopf hat. Ein Rückblick zeigt: Eintracht Braunschweig schaffte erst am letzten Spieltag den Klassenerhalt, auch der 1. FC Kaiserslautern blieb maßlos hinter seinen hohen Erwartungen zurück. „Braunschweig hatte das klare Ziel wieder aufzusteigen. Wir müssen das richtig einschätzen und vor allem bodenständig bleiben.“

Um der optimistischen Zielsetzung mit einem bisher dünnen und vor allem extrem jungen Kader gerecht werden zu können, sind für den ehemaligen Bundesligatrainer mehrere Dinge entscheidend. Dazu zählen vor allem Teamfähigkeit und Spielererfahrung. Einige der Neuzugänge und Eigengewächse bringen aber nichtmals diese nötige Erfahrung für eine kampfbetonte 3. Liga mit. Einen Vorteil sieht Lieberknecht jedoch im frühen Vorbereitungsstart seines Teams. "Die meisten Konkurrenten steigen erst am Montag ein. Leistungsdiagnostik und erste Laufübungen haben wir dann schon hinter uns“, sagte der Trainer.

Am Samstag wird es dann erneut spannend, wenn Nia Künzer die Kugeln für die erste Hauptrunde des DFB-Pokals ziehen wird (18 Uhr/ARD). Als Drittligist befindet sich der MSV im Topf der ungesetzten Teams. „Wir wollen in die nächste Runde und so weit kommen, wie möglich“, äußerte sich Ivo Grlic optimistisch. Mit Blick auf die Zuschauereinnahmen wären die Zebras aber auch einem zugelosten Top-Klub nicht abgeneigt, denn ein Heimspiel haben die Duisburger auf jeden Fall sicher.

Ein anderer wichtiger Aspekt für die Zukunft der Zebras ist definitiv die Unterstützung der eigenen Anhängerschaft. Der Dauerkartenverkauf läuft. Trotzdem wird beim MSV auf eine Zuschauerzahl von 10.000 + X gehofft. „Der Präsident wünscht sich erst ein Auswärtsspiel. Wenn wir gewinnen, dann wird es beim ersten Heimspiel direkt voll“, lachte Lieberknecht, der aufgrund der Vielzahl von Traditionsvereinen bei zahlreichen Duellen eine große Anzahl an Gästefans erwartet. „Das muss ein Ansporn sein. Jetzt liegt es auch an uns. Die Leute müssen der Mannschaft eine Chance geben und sich mit der Spielart identifizieren“, hofft der Trainer auf die eigenen Fans. 

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16.06.2019 - 07:32 - Ömmes V.

Soso..."nicht zu stoppen".
So wie letztes Jahr. Da wurde der Aufstieg vermutlich absichtlich verpasst damit man gegen den MSV spielen kann, oder wie muss ich das verstehen?

16.06.2019 - 02:17 - Überdingen

bonanza...steig endlich von Deinem Rädchen ab und werd mal erwachsen;)
Erstmal begrüße ich den Absteiger msflau duisburg in der 3ten Liga und hoffe ihr bringt 15000 mit....aber die kriegt ihr ja ohne Auswärtsfans noch nich mal im eigenen Stadion zusammen.
Ja...wir sind wenige...ein "Russe"...aber nicht zu stoppen;)
...also dann..bis zur "Gegenüberstellung"...;)

15.06.2019 - 15:44 - bossprada

Uerdingen hat nur Auswärtsspiele oder haben die sich anderweitig Fans gekauft ?

15.06.2019 - 11:57 - bonanzarad

wenn du wirkllich denkst, dass wir in düsseldorf ein auswärtsspiel haben, kann ich nur sagen, wach auf, es ist nur ein traum
letztes jahr waren wir in düsseldorf 10000 auswärtsfans, wenn dann eure 700 fans in dem riesen stadion gegenüber stehen wirds wohl lächerlich ;)
wenn ihr weiter altstars holt für teuer geld die weit über ihren zenit sind, werden ihr in der tat ein großer konkurrent im abstiegskampf sein, mal schauen wielang der russe dadrauf bock hat

15.06.2019 - 00:41 - Überdingen

Die msv Grille wünscht sich also zuerst ein Auswärtsspiel.....könnt ihr haben in Düsseldorf gegen den KFC UERDINGEN 05.....nur danach wird das nix mit dem vollen Stadion zuhause;)
Mein..lieber..Knecht...lacht sich noch einen dazu....das wird diese Saison nicht oft vorkommen.
Ein Glück hat der msv die beiden Pfeifen behalten...ein Konkurrent weniger;)