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Letzte Entscheidung gefallen: Vier von fünf Regionalligen pausieren

04. November 2020, 11:08 Uhr
Foto: firo

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Nun ist auch die letzte Entscheidung in der Regionalliga gefallen: Die Südwest-Staffel geht auch in den Lockdown. Damit pausieren vier von fünf Regionalligen in Fußball-Deutschland. Einzig in der West-Staffel wird weitergespielt.

Nach der Regionalliga Nordost, Regionalliga Nord und Regionalliga Bayern hat nun auch die Regionalliga Südwest bekanntgegeben, dass mindestens bis zum 30. November 2020 der Spielbetrieb pausiert. Das gaben die Verantwortlichen der Südwest-Staffel am Dienstag gegen 11 Uhr bekannt.

"Die Spielkommission der Regionalliga Südwest GbR hat im Einvernehmen mit der Gesellschafterversammlung gemäß §§ 42, 50 Nr. 2 RLSW-SpO am 04.11.2020 entschieden: 1. Die bis zum 30.11.2020 angesetzten Spiele der Regionalliga Südwest werden abgesetzt. 2. Ab dem 01.12.2020 wird der Spielbetrieb nur dann wieder aufgenommen, wenn in den Bundesländern Baden-Württemberg, Hessen, Rheinland-Pfalz und Saarland ab spätestens dem 17.11.2020 ein Mannschaftstraining unter Wettkampfbedingungen zulässig ist", heißt es in einer offiziellen Verbandsmitteilung.

Am Ende stellte sich Rheinland-Pfalz gegen eine Fortsetzung und sieht die Liga, anders als Hessen, Baden-Württemberg und das Saarland - in der Regionalliga Südwest spielen Klubs aus fünf Bundesländern - als Amateur-Spielklasse an. Bayern Alzenau hat sich freiwillig spieltechnisch dem Hessischen Fußballverband angeschlossen, so dass es dem Verein zumutbar ist, sich ggf. um eine Trainings- und Spielstätte in Hessen zu bemühen.

Der Regionalliga Südwest gehören als Teilnehmer mit Sitz in Rheinland-Pfalz an: TuS RW Koblenz, 1. FSV Mainz 05 II, TSV Schott Mainz und FK 03 Pirmasens.

Werden die Kickers Offenbach klagen?

Bleibt nun abzuwarten, ob Kickers Offenbach, das auf eine Fortsetzung gepocht hatte, seine Drohung zur Not klagen zu wollen, durchziehen wird und gegen die Spielpause Einspruch einlegt.

In Offenbach sieht man jedenfalls die Südwest-Staffel als Profiliga an. "Wer sich per Vertrag dazu verpflichtet, eine Leistung gegen Entgelt zu erbringen, und dies überwiegend der Sicherung des Lebensunterhaltes dient, ist Berufssportler. Und zwar unabhängig davon, ob es eine reine Profiliga ist", wird OFC-Geschäftsführer Thomas Sobotzik auf dem Portal zitiert. "op-online.de".

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