11.10.2018

Regionalliga

Lauf von WSV-Torjäger Kramer hält an

Foto: Thorsten Tillmann

Angreifer Christopher Kramer ist beim 2:0-Sieg im Achtelfinale des RevierSport-Niederrheinpokals der entscheidende Mann auf dem Platz. Lob gibt es auch vom gegnerischen Trainer.

Es lief die vierte Spielminute, als Christopher Kramer, Stürmer des Wuppertaler SV, seine Torjägerqualitäten mal wieder unter Beweis stellen konnte. Nach einem langen Einwurf von Rechtsverteidiger Dennis Malura brachte Kramer den Ball aus dem Gewusel heraus im Tor des 1. FC Bocholt unter. Damit stellte der Torjäger die Weichen auf Sieg für die Bergischen. „Wir hatten uns vorgenommen so früh wie möglich im Spiel ein Tor zu erzielen, weil es umso schwieriger geworden wäre, je länger die Null gestanden hätte. Das haben wir geschafft“, freute sich Kramer nach dem Spiel.

Für den Torjäger des Wuppertaler SV war es bereits der 18. Treffer im 15. Pflichtspiel in dieser Spielzeit. „Für mich persönlich ist es natürlich schön. Als Stürmer möchtest du immer treffen und das gelingt mir in in dieser Saison bisher sehr gut. Besonders freut es mich, dass ich der Mannschaft damit erneut helfen konnte“, zeigte sich der 28-Jährige bescheiden.

Lob für seinen Auftritt im RevierSport-Niederheinpokal gab es auch vom gegnerischen Trainer Manuel Jara: „Mit Christopher Kramer hat der WSV einen enorm starken Stürmer in seinen Reihen. Der nimmt noch einen Innenverteidiger auf den Rücken und rennt mit dem drei Stunden durch das Stadion. Das ist schon schön zu sehen, was der da auf der Wiese hinlegt und wie er im Sinne der Mannschaft arbeitet.“

Eineinhalb Wochen Pause

Für Kramer und den Wuppertaler SV heißt es jetzt erst einmal regenerieren. Das nächste Spiel steht nämlich erst am Freitag, den 19. Oktober an. Dann geht es in der Regionalliga West zum SV Rödinghausen. „Es war sehr wichtig, dass wir in Bocholt gewonnen haben. Dadurch dass wir am Wochenende Spielfrei haben, wäre es sehr hart gewesen, eineinhalb Wochen mit einer Niederlage in den Knochen zu Hause rumzusitzen“, erklärt Kramer.

Ab dem Rödinghausen-Spiel geht es für die Mannschaft von der Wupper dann Schlag auf Schlag. Bis zur Winterpause bestreitet der WSV dann noch neun Spiele in der Regionalliga sowie das Viertelfinale im RevierSport-Niederrheinpokal am 24. November (Gegner wird noch ermittelt). „Wir wollen so viele Spiele wie möglich gewinnen und möglichst viele Punkte bis zur Winterpause holen. Dazu wollen wir uns auch spielerisch Woche für Woche steigern und die Vorgaben des Trainers immer besser umsetzen“, hofft der Top-Torjäger der Regionalliga West auf einen ähnlichen Lauf seiner Mannschaft, wie er ihn derzeit hat.

Sollte Kramer allerdings weiter so treffen wie bisher, dann steht weiteren Erfolgserlebnissen beim Wuppertaler SV nicht allzu viel im Weg.

Autor: Florian Fischer

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