Der MSV Duisburg verlor am Samstagnachmittag mit 0:1 (0:0) im Drittliga-Topspiel beim Hallescher FC - und verpasste es, sich für eine gute Leistung zu belohnen. 

Duisburg

Last-Minute-Pleite - Das sagt MSV-Trainer Lieberknecht

30. November 2019, 17:02 Uhr

Foto: firo

Der MSV Duisburg verlor am Samstagnachmittag mit 0:1 (0:0) im Drittliga-Topspiel beim Hallescher FC - und verpasste es, sich für eine gute Leistung zu belohnen. 

Diese Ansicht hatte zumindest Torsten Lieberknecht. "Mir fällt es jetzt schwer die richtigen Worte zu finden, weil wir eine gute Leistung gezeigt haben", sagte der Duisburger Trainer nach Abpfiff bei Magenta Sport. Er zeigte sich "enttäuscht, aber nicht, weil wir uns als Mannschaft schlecht präsentiert haben." Nur: "Die Effizienz, die wir in den letzten Wochen in der Torchancenverwertung hatten, war heute nicht auf unserer Seite."

Traumtor sorgt für MSV-Niederlage

Denn der Klub aus Meiderich hatte nicht nur doppeltes Pech bei Aluminium-Treffern von Leroy-Jacques Mickels und Moritz Stoppelkamp, sondern ließ auch eine hundertprozentige Gelegenheit Anfang der zweiten Hälfte liegen. Mit drei Mann tauchte der MSV frei vor dem gegnerischen Gehäuse auf, doch Ahmet Engin entschied sich gegen einen Querpass. Er schloss selbst ab - und scheiterte am Halle-Keeper. 

Auch der Gastgeber tauchte im zweiten Durchgang mehrfach vor dem Duisburger Tor auf, ohne Kapital daraus zu schlagen. Dem späten Siegtreffer in der 89. Minute war dann eigentlich gar keine gefährliche Situation vorausgegangen. Doch Terrence Boyd hämmerte den Ball mit einem Sonntagsschuss aus der Distanz in die Maschen. Lieberknecht: "Dann wird ein Spiel mit so einem Schuss entschieden, den trifft er perfekt. Das müssen wir akzeptieren."

Duisburgs Trainer Lieberknecht fordert Reaktion gegen FCB ll

Zumal die stark dezimierten Gäste mit nur einem Innenverteidiger im Kader angereist waren: dem 19-jährigen Vincent Gembalies. Dafür rückte Arne Sicker in die Abwehrmitte. "Er hat das richtig gut gemacht", lobte sein Trainer. 

Nach dem 0:1 steht der MSV noch immer an der Tabellenspitze (hier geht es zur Tabelle). "Wir müssen unbedingt den Kopf oben lassen und das Ganze wieder zurechtrücken im nächsten Heimspiel", sagte Lieberknecht mit dem Blick auf das Duell mit Bayern Münchens U23 am kommenden Sonntag bei Magenta Sport. "Wir dürfen jetzt nicht zu lange hadern mit dieser Niederlage."

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