Am Sonntag (15 Uhr) steigt an der Provinzialstraße in Bövinghausen das Landesliga-Topspiel zwischen TuS Bövinghausen (2.) und Kirchhörder SC (1.).

Videobotschaft

Landesliga-Topspiel: Rehhagel wünscht Legat einen Sieg

20. September 2019, 12:18 Uhr
Foto: firo

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Am Sonntag (15 Uhr) steigt an der Provinzialstraße in Bövinghausen das Landesliga-Topspiel zwischen TuS Bövinghausen (2.) und Kirchhörder SC (1.).

In Bövinghausen kann man das Spiel kaum noch abwarten. Der Verein rechnet mit bis zu 1000 Zuschauern auf der Platzanlage. "Wir sind heiß und top vorbereitet", betont TuS-Trainer Thorsten Legat im RevierSport-Gespräch.

Ausgerechnet vor dem Gipfeltreffen hat Otto Rehhagel, Legats ehemaliger Bundesligatrainer beim SV Werder Bremen, noch nette Worte für seinen Ex-Schützling parat. "Hallo Thorsten, alles Gute für dich. Und du weißt ja: Für Sieg gibt es keinen Ersatz", sagt Rehhagel (81) in einer Facebook-Videobotschaft.

Legat (50), der zwischen 1991 und 1994 für den SV Werder Bremen unter Coach Rehhagel spielte, freut sich über die Worte seines ehemaligen Trainers - auch wenn beide früher nicht immer einer Meinung waren.

Legat erklärt gegenüber RevierSport: "Ich bin selber erstaunt gewesen, dass ich eine Videobotschaft von Pascal Königs und meinem Mentor Otto Rehhagel erhalten habe. Jeder weiß, dass ich mich in Bremen mit Rehhagel nicht besonders gut verstanden habe. Aber man muss auch direkt sagen, dass ich sehr viel von ihm gelernt habe. Ich begrüße es, wenn ich diesen Menschen höre oder treffe. Die tollen drei Jahre in Bremen unter seiner Obhut, mit der Mannschaft, den Fans, der Region werde ich nie vergessen. Diese Erinnerungen werde ich in mein Grab mitnehmen. Dass er mir jetzt viel Erfolg wünscht, ist einfach toll. Noch mehr Ehre geht gar nicht. Das wird mich und meine Mannschaft zusätzlich motivieren."

Legat ergänzt: "Diese Botschaft sollte allein den Menschen zu denken geben, die immer sagen, dass der Legat nichts erreicht hat. Ich weiß nicht von welcher Branche sie da gearbeitet haben, wenn sie so etwas von sich geben. Ich bin dankbar, dass ich unter solch einem Trainer arbeiten durfte. Ich habe in den drei Werder-Jahren acht Titel geholt. Das soll erst einmal einer nachmachen!"

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