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Krise auf Schalke: Sportvorstand Schneider unter Beobachtung

27. November 2020, 12:13 Uhr
Beim FC Schalke 04 unter Druck: Sportvorstand Jochen Schneider (Foto: firo).

Beim FC Schalke 04 unter Druck: Sportvorstand Jochen Schneider (Foto: firo).

In der sportlichen Krise mit personellen Konsequenzen gehen die Schalke-Fans auf die Barrikaden. Nicht nur Trainer und Mannschaft, auch die Vorstände Jobst und Schneider stehen unter Beobachtung.

Jochen Schneider wirkt blass und angespannt. Kein Wunder, denn auch der 50 Jahre alte Sportvorstand des FC Schalke 04 gerät angesichts der vielen Baustellen beim auf den letzten Tabellenplatz abgestürzten Fußball-Bundesligisten zunehmend unter Druck. Die durch die Corona-Krise verschärften Finanzsorgen, die Klub-Negativserie von 24 Spielen ohne Sieg, die Fan-Proteste und notwendigen Personalentscheidungen - das alles geht nicht spurlos am für Sport und Kommunikation zuständigen Schneider vorüber.

Nach der Trennung von Kaderplaner Michael Reschke, mit dem Schneider nicht mehr auf einer Wellenlänge funkte, richtet sich der Fokus noch mehr auf ihn. Gemeinsam mit Lizenzspielerleiter Sascha Riether, Sportkoordinator René Grotus und Ex-Profi Mike Büskens verantwortet der Schwabe nun auch die Transfergeschäfte. Weil kein Geld da ist, wird es dem Quartett schwerfallen, in den Wechselperioden im Winter und Sommer 2021 den falsch zusammen gestellten Kader adäquat zu verstärken und mit Transfercoups Punkte zu sammeln. Ein Teufelskreis.

Richtete sich ein Brandbrief des einflussreichen Fan-Clubs Supporters am Donnerstag noch vorwiegend gegen Team und Trainer, tauchten rund um die Veltins-Arena nun Spruchbänder auf, die auch das Wirken der Vorstände Alexander Jobst und Schneider anprangern: „Beschämende Außendarstellung, planloser Vorstand und charakterlose Mannschaft. Das Ergebnis eurer jahrelangen Misswirtschaft“, heißt es da.

Schalke 04: Es gibt nur noch ein Ziel, den Klassenerhalt

Als Schneider im März 2019 als Nachfolger von Christian Heidel zum Revierklub stieß, musste er bereits den Mangel verwalten. Mit der Trennung vom am Ende glücklosen Trainer Domenico Tedesco, der für den Rest der Saison von Schalkes Jahrhunderttrainer Huub Stevens abgelöst wurde, gelang Schneider noch die Kurskorrektur. Der Worst Case, der Bundesliga-Abstieg, konnte gerade noch abgewendet werden. Doch nun ist auf Schalke die Angst vor dem Absturz in die 2. Liga mit unabsehbaren Folgen größer denn je in den vergangenen 30 Jahren.

Nicht zuletzt deshalb gilt Schneiders Konzentration nur noch einem einzigen Ziel: dem Klassenverbleib. „Es geht darum, die erste Mannschaft in der Bundesliga zu halten. Das ist das Einzige, was zählt“, sagte er am Mittwoch, als er die Suspendierungen der Profis Nabil Bentaleb und Amine Harit sowie die Trennung von Vedad Ibisevic und Reschke erläutern musste.

Schalke 04: Schneider gibt eigene Fehler zu

Schneider ehrt, dass er sehr selbstkritisch ist. So räumte er eine zuletzt „verheerende“ Außendarstellung ein. „Ich habe natürlich auch Fehler gemacht, ganz klar. Ich bin der Erste, der da auf mich zeigt. Wenn Entscheidungen wie die am Dienstag notwendig waren, kann in den vergangenen Monaten nicht alles richtig gelaufen sein.“ Kommt die Einsicht von Schneider, dessen Vertrag bis 2022 läuft, zu spät?

Unklar ist, ob der Aufsichtsrat um den neuen Vorsitzenden Jens Buchta nicht irgendwann in Panik verfällt. Der meldete sich erstmals am Freitag in einem Klub-Interview zu Wort: „In der aktuellen Situation rücken Aufsichtsrat und Vorstand natürlich noch enger zusammen“, sagte Buchta. „Wir sind in einer ganz schwierigen Situation, die uns möglicherweise bis zum letzten Spieltag unter Druck setzen wird. Aber alle, denen Schalke 04 wichtig ist und unser Verein am Herzen liegt, müssen bis zum letzten Spieltag alles für den Klassenerhalt tun.“ Die stärkste Kraft sei „immer der einzigartige Zusammenhalt“ gewesen.

In dieser Gemengelage muss Trainer Manuel Baum eine durch Freistellungen und Verletzungen dezimierte Mannschaft, der jedes Selbstbewusstsein durch zehn Monate Misserfolge abhanden gekommen ist, wieder auf Kurs bringen. Wie die Wende in Mönchengladbach am Samstag (18.30 Uhr/Sky) gelingen soll, ist ein Rätsel. Dass Gladbach das bis dato letzte Bundesliga-Team war, das Schalke (mit 2:0 am 17. Januar) besiegen konnte, taugt nicht als Mutmacher. Baum will nur noch Spieler einsetzen, die mit Herzblut für den Club dabei sind und Vollgas geben: „Das Entscheidende wird sein, dass wir als Team auftreten: Aggressivität, Leidenschaft und Zusammenhalt. Dann hast du gegen jede Mannschaft eine Chance“, lautet sein Credo. Wie Baum ist auch Schneider vom Erfolg des Teams abhängig. dpa

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28.11.2020 - 15:25 - vomFlankengott

@easybyter

zim sachlichen Kommentar um 11:47 Uhr

Bei diesem Kommentar kann ich ja sogar einiges zustimmen.

Also z.B. dass Schneider nicht für die ganze Misere verantwortlich ist sehe ich genauso.

Dann z.B. dass sein finanzieller Spielraum von Anfang an begrenzt war sehe ich ebenfalls genau so.

ABER, genau deshalb weil sein finanzieller Spielraum von Anfang an SO begtenzt war, hätte er ZUERST mal diesen Spielraum vergrößern müssen. Statt dessen ging sofort diese Scheiss-Verleiheritis los. Kein finanziellen Spielraum haben, aber zocken. HÄH?? Das ist nämlich nix anderes als Zocken. Man muss nicht viel Geld rausschmeißen um zu Zocken. Zocken bedeutet risikoreich agieren. Wenn Schneider reihenweise Spieler nur verleiht (meintetwegen noch o.k.) dann aber nicht mit Kaufoption. sondern nur mit Kaufverpflichtung isr das Zockerei. Warum? Weil Kaufoption ist Taube auf dem Dach (=risikoreiche Zockerei) und Kaufverpflichtung ist Spatz in der Hand (=Realität annehmen)

Und die Schüsse mit der Verleiheritis-Zockerei gingen dann auch prompt alle daneben. Diev Spieler kamen postwendend zurück. Wo doch auf Schalke nicht mehr viele Schüsse im Revolver waren, weil der finanzielle Spielraum von Anfang begtenzt war.

Dadurch wurde die vorher ohnehin schon prekäre Lage so richtig beschissen. Die Spieler wurden nicht gekauft, wodurch dann keine Kohle mehr reinkam. Soweit O.K.
ABER jetzt drücken erst Recht noch die exorbitant hohen Personalkosten bei weiter zugespitzter, also nochmals prekärer, finanzieller Situation. Dann noch Corona, also massive Mindereinnahmen, obendrauf, wofür Schneider natürlich (keine Ironie) nix kann.

Im Ergebnis hat Schneider nicht nur (wieder, wie auch alle Vorgänger) KEINEN Schritt in Richtung dringend notwendiger Sanierung gemacht, sondern durch die o.g. Zockerei die Situation noch weiter verschärft!!

Ein Hauptproblem, von Schneider maßgeblich verursacht, ist NUN dass jede Sau weiss, dass Schalke keine Kohle mehr hat. Dadurch sind wir super erpressbar. Scheisse! Deshalb kriegen wir NUN zukünftig für unsere Abgänge (bspw. Serdar, welcher spätestens im Sommer 2021 garantiert gehen wird) noch weniger. Der aufnehmende Verein weiß vom Abgabedruck auf Schalke. Es handelt sich im Prinzip um Zwangsverkäufe! So wie bei einer Geschäftsaufgabe: "Alles muss raus" Das sind dann Ramschpreise. Natürlich bringt Serdar noch einiges an Kohle. Hätten wie aber nicht diesen extremen Abgabedruck, könnten wir ihm immer noch ein gutes Angebot unterbreiten und dem potentiell aufnehmenden Verein beweisen, wir müssen nicht unbedingt verkaufen. Noch nich mal das geht mehr! Ergebnis: Wir kriegen für Serdar deutlich weniger als möglich wäre. Hat uns Schneider eingebrockt.

Warum hat Schneider nicht die SOFORT NOTWENDIGE Sanierung in Angriff genommen? Das war keineswegs ein Versäumnis im Sinne von Verpennen! Ich sage es Ihnen in meinem nächsten Kommentar, wenn Sie auf meine obigen Argumente konstruktiv eingehen.

GLÜCKAUF

28.11.2020 - 11:47 - easybyter

@vom Flankengott
Schneider hatte 3 Transferperioden, schreiben Sie. Er hat sicher in der ersten Periode Weichenstellungen von Heidel übernehmen müssen und vor allem das ehrgeizige Projekt des Umbaus des Berger Feldes, das ja ca. 90 Mio gekostet haben soll. Sein finanzieller Spielraum war von Anfang an begrenzt. Natürlich kann man ihm vorwerfen, dass auch er Fehler gemacht hat, so hätte er niemals Caligiuri ziehen lassen dürfen oder Baum als Trainer verpflichten, aber ihm die ganze Misere von Schalke anzulasten ist schlichtweg falsch. Schalke hat schon viel länger über seine Verhältnisse gelebt und war auf die Einnahmen aus dem internationalen Geschäft angewiesen, das wurde aber dann mehrmals verfehlt und dann kam noch die Corona-Krise, die das ganze dann so richtig verschärfte und auf den Punkt brachte. Schalke hat,vielleicht aus Angst vor den lauten Ultras oder sonstigen lauten Fangruppen, versäumt rechtzeitig die Struktur zu wählen, die man im heutigen Fußballgeschäft braucht. Man hat als e.V. weitergewurschtelt und anfangs noch durch die CL die nötigen Gelder genieriert, die aber nicht immer sinnvoll investiert worden sind. Immer ZIele angestrebt, die eine Nr. zu groß waren und Geld ausgegeben, das man noch nicht hatte. Jetzt wird es Zeit, endlich den Schritt in die Ausgliederung zu gehen und sich nicht von den lauten Ultras oder sonstigen Gruppierungen davon abhalten zu lassen. Ich denke die große Mehrheit der Mitglieder hat erkannt, dass man mit dem e.V. absolut nicht mehr mithalten kann. Auch ein Assauer würde heute einen anderen Weg gehen, denn auch er würde sehen, dass man so nicht mehr mithalten kann. Es bringt auch nichts, immer wieder die alten Zeiten zu beschwören, man schaue sich nur einmal an, wie sehr sich der Markt verändert hat, was da für Gehälter und was da für Ablösesummen gezahlt werden. Diese ständigen Rufe, nach Ablösung von Trainern und Managern bringen die Sache nicht auf den Punkt, denn gute Leute wird man nur dann bekommen, wenn die sehen, dass die Struktur des Klubs stimmt. Einige hier kommen bei ihren Meinungsäußerungen immer noch nicht ohne Beleidigungen oder Verunglimpfungen Andersdenkender aus. Ich finde, das Forum lebt von verschiedenen Meinungen und man sollte die anderslautende Meinung respektieren. Man kann ja seine Meinung dagegen setzen, muss aber nicht den Eindruck erwecken, als sei man der Einzige, der Bescheid wüsste. Dieses Vorbild ist ja Gott sei Dank gerade in den USA abgewählt worden.

28.11.2020 - 11:38 - luko1944

Flankenschrott+65 machen wieder Konferenzschaltung.

27.11.2020 - 21:58 - vomFlankengott

Dieser Kommentar wurde entfernt.

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27.11.2020 - 21:11 - soso

jetzt noch schneider weg und baum entlassen

dann kann der ältestenrat ran

das schiff geht unter ....

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27.11.2020 - 20:24 - vomFlankengott

@ Dr.Blauweiß

Das die Probleme längst vor Schneider entstanden sind habe ich hier schon x-mal geschrieben. Dass aber Schneider inzwischen auch gehörigen Anteil daran hat, habe ich auch schon x-mal begründet. Es gab in seiner Amtszeit schließlich schon 3 Transferperioden, davon zweimal im Sommer. Stambouli zu halten anstatt Caligiuri zu halten, wer hat das zu verantworten? Und vieles mehr....

Scouting war mies vor Schneider aber auch unter Schneider kann ich jetzt noch keine Verbesserung erkennen. Vielleicht habe ich ja Tomaten auf den Augen. Aber außer Kabak kann ich keinen Spieler erkennen, den Schneider geholt hätte und mal für Schalke einen Mehrwert generieren könnte. Und die Zeit in der Sanduhr läuft ab....

Die eigentlichen Verluste unter Schneider sind dadurch entstanden, dass er im Sommer in Verleiheritis verfallen ist anstatt DIESE Spieler SOFORT zu verkloppen. Jetzt werden sie GAR KEINE Ablöse mehr bringen UND haben uns auch noch Mio-Ausgaben an Gehaltszahlungen beschert. Kohle die aber nie da war. Deshalb weitere Schulden!

GLÜCKAUF

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27.11.2020 - 19:31 - Dr.Blauweiß

"Schneider unter Beobachtung". So ein Quatsch, dass fing doch alles viel früher an. Mit den sogenannten "zielgeführten" Ambitionen des Clubs "oben mitspielen zu wollen", stank der Kopf doch schon, durch "fast wahllose Einkauferei von Topspielern". Schlechtes Management, Scouting etc., dass geht doch schon länger zurück. Was soll der Schneider denn da machen? Den Club umkrempeln? Durch die Transfers sind massive Verluste entstanden. Sportlich lief es eine Zeit gut, aber dann kam, auch unter anderem eine Sch...stimmung auf, sowohl, als auch aller Beteiligten. Hierarchien stimmen nicht mehr, der Wurstkönig ist weg, Machtverhältnisse wurden neu verteilt etc. Das ergibt keine Führung für den Club und der Baum wird es richten, alle Hoffnungen richten sich auf ihn, naja wenn es klappt.

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27.11.2020 - 18:30 - vomFlankengott

Für alle die sich vielleicht grad nich so im Fußball auskennen eine kleine Übersetzung:

Also "unter Beobachtung"
das heißt übersetzt dann Folgendes:
Man ist auf der Suche von einem Nachfolger, hat aber noch keinen gefunden.

Is halt nich gut altes Badewasser auszuschütten so lange man noch kein frisches Badewasser hat.

Aber sobald der Aufsichtsrat frisches Badewasser gefunden hat (möglichst für lau, wir hamm grad nich so viel Kohle) dann isser wech...


GLÜCKAUF

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27.11.2020 - 17:25 - luko1944

65--Herrlich--tä---tä tä---Bum

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27.11.2020 - 16:37 - Schalker1965

27.11.2020 - 16:08 - vomFlankengott

Exakt! Ich werde erst ruhen, wenn ich die geamte Anti-Schalke-Brut in AR und Vorstand "eliminiert" habe. Dann übernehme ich selbst und werde "König auf Schalke".

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27.11.2020 - 16:34 - Schalker1965

27.11.2020 - 16:16 - Gemare

"Ich hoffe der Aufsichtsrat hat einen Plan B für den Fall das es noch Weiter bergab geht!"

Das ist mal echte Realsatire. Der AR hatte bisher überhaupt keinen Plan. Weder einen Plan A, geschweige denn einen Plan B. Vermutlich schließen sie sich nach dem Gladbach-Spiel wieder mit ihrem Ex-Chef kurz und beraten via Online-Konferenz, wen sie jetzt als nächsten rausschmeissen. Mit anderen Worten: Tönnies sind wir noch lange nicht los.

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27.11.2020 - 16:16 - Gemare

Ich bin bei @Grave!
Wer fängt jetzt endlich an GENAUER hinzusehen?
Ist das der Druck von aussen?,der jetzt immer größer wird? Ist doch eigendlich ein Witz.Ich hoffe der Aufsichtsrat hat einen Plan B für den Fall das es noch Weiter bergab geht!
Den werden wir deffinitv brauchen!!! Aber den einzigen mit sportlicher Kompetenz den ich da kenne ist Huub.Ob er die Enschlusskraft hat ein mögliches Konzept durch zu drücken?

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27.11.2020 - 16:15 - vomFlankengott

@ Grave

"Schneider steht unter Beobachtung. Ja unter Beobachtung von wem denn?"

Einfach den Kommentar von @luko1944 um 15:01 Uhr lesen. Dann hast Du die Antwort. Lesen bildet.

GLÜCKAUF

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27.11.2020 - 16:08 - vomFlankengott

@luko1944

"Den Schneider haben Sie (@Schalker1965) bald geschafft."

Korrekt! Erst schmeisst er (Schalker1965) den Fleischzerleger raus, dann den Trainer, jetzt den Kaderplaner und bald schmeisst er auch noch den Sportvorstand raus. Vorher aber nochmal den Trainer.

Als Schneider "die verheerende Außendarstellung" ansprach, da war @ Schalker1965 gemeint. Er lässt alles einfach alles nur so laufen. Er müsste mal auf den Tisch hauen, so wie der Assauer das gemacht hätte, und durchgreifen. Statt dessen "schafft" er einen nach dem anderen nur um sich selbst zu schützen.

Aber es gibt hier kluge Köpfe, die erkennen wer wirklich Schuld ist am schleichenden Untergang..

Ich sach dem immer, so kann es nicht weitergehen. Aber hört einfach nicht auf mich. Das ist das nächste Problem. Ich bin einfach zu durchsetzungsschwach. Ich kann mich gegen dem sein Kopf einfach nicht durchsetzen. Erst wenn der Aufsichtsrat MICH feuert kann's wieder auf wieder aufwärts gehen.

GLÜCKAUF

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27.11.2020 - 15:44 - PottIn

Da wir weder das Geld noch den RR bekommen werden, müssen wir schauen und hoffen, hoffen, hoffen. Bin nach wie vor der Überzeugung, dass man aus der Truppe eine Mannschaft formen kann.
GlückAuf

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27.11.2020 - 15:41 - PottIn

@Linksaussen
Völlig richtig, aber einen Assauer gibt es nicht und wird es auch nie wieder geben. Dennoch, ein Ralf Rangnick kann es. Ralf Rangnick ist ein völlig anderer Typ als Assauer, aber definitiv ein moderner Manager und Trainer, der schon vor 20 Jahren mit der Fußballphilosophie seiner Zeit voraus war. Schneiders Posten dem Rangnick geben, dazu noch 100 Mio. von Tönnies und Gazprom und man könnte selbst in der zweiten Buli eine völlig neue Mannschaft mit neuen Vereinsstrukturen aufbauen. Schneider kann später auf anstrengende 2 Jahre Ausbildungszeit zurückblicken, in denen er hoffentlich viel (Sport und Kommunikation) gelernt hat.

27.11.2020 - 15:40 - Grave

"Schneider steht unter Beobachtung" - ja unter Beobachtung von wem denn? Vom Aufsichtsrat? Von Leuten die es seit Jahren zugelassen haben dass durchschnittliche Spieler zu völlig überhöhten Gehältern geholt wurden?
Man kann das von außen natürlich nur schwer beurteilen wer da für was genau verantwortlich war, aber das Übel ging schon vor Schneiders Zeit los. Die Krisensitustion wurde von ihm bisher aber miserabel gehandhabt. Mannschaft spielt gegen den Trainer (Wagner), einzelne Spieler verweigern auch beim neuen Trainer Arbeit und Anstand - da wird in dieser Saison kaum noch was zu retten sein: Einen besseren Test ob Schneider doch noch was taugt gibt es nicht, aber es wäre ein Wunder wenn Schalke noch die Kurve kriegt.

27.11.2020 - 15:01 - luko1944

65--Den Schneider haben Sie bald geschaft wer ist der nächste bleibt nur noch der Jobst den schaffen Sie auch noch.Esaybyter sollten Sie aber in Ruhe lassen Er ist der einzige
mit Schalker Seele.Sie und ihr Schosshündchen Flankenschrott Ihr nennt euch zwar Schalker seit aberkeine.

27.11.2020 - 14:18 - Linksaussen

Man ist geneigt, von alten Zeiten zu schwärmen.
Rudi Assauer fand den knorrigen Huub Stevens, der es verstand, eine Mannschaft zu formen. Assauer fand auch Spieler, die gut, aber nicht übermäßig teuer waren: Nemec, Latal, Wilmots, Büskens, Eigenrauch, Andreas Müller, Anderbrügge, de Kock, Linke, Lehmann, Thon ... was für eine klasse Elf das war, 1996. Ehrgeizige Spieler, die auf Schalke besser wurden, reiften.
Assauer hatte den richtigen Riecher für Typen, die auf Schalke passen. Hat sich auch nicht nur für deren sportliches Können interessiert. War väterlich. Klar, waren andere Zeiten.
Diesen Assauerschen Managerinstinkt, der aus begrenzten Geldmöglichkeiten ne schlagkräftige Truppe formt, den brauchen wir dringend.

27.11.2020 - 13:52 - E.W.

Nübel, nicht mehr weiter aufzustellen. Damit fing der sportliche Absturz an. Eindeutig.
Wer war dafür eigentlich verantwortlich? die Forderungen der Fans ?

27.11.2020 - 13:51 - thokau

ich finde es bemerkenswert, wie spät eine Gruppe von vermeintlichen oder tatsächlichen Experten bemerkt, daß man mit einer zusammen gewürfelten und dazu noch extrem kostspieligen Söldnertruppe, keinen Erfolg haben kann!
Das zeigt, wie weit viele beteiligte in dem Zirkus Maximus schon von dem Sport Fussball entfernt sind!
Die haben nur noch das Geschäft Fußball im Auge und selbst das bekommen sie nicht hin!

27.11.2020 - 13:33 - Schalker1965

27.11.2020 - 12:57 - easybyter

"... Wieso ist der Kader falsch zusammen gestellt? ..."

Antwort: Tabellenletzter, 24 Spiele ohne Sieg, die schlechteste Abwehr, der schlechteste Sturm. Als beharrlicher Realitätsverweigerer und Verschwörungstheoretiker (die bösen Schiris sind schuld) kommt du da natürlich nicht drauf.

Also @easybyter - oder vielleicht doch eher @easytrump? - deine Beiträge haben inzwischen das Niveau der Schalker Mannschaft auf dem grünen Rasen erreicht.

27.11.2020 - 12:57 - easybyter

Was für eine tiefe Erkenntnis, dass Baum und Schneider vom Erfolg des Teams abhängig sind. Wieso ist der Kader falsch zusammen gestellt? Mit fast dem gleichen Kader hat Schalke doch die HInrunde der letzten Spielzeit auch bestritten. Dieser Artikel ist so überflüssig wie ein Kropf. Das ist reine Zeilenschinderei ohne irgendwelche Erkenntnisse.

27.11.2020 - 12:49 - PottIn

Schneider, Sie agieren nicht - Sie reagieren nur - und meistens bzw. immer verkehrt. Die Banner der Ultras treffen den Nagel auf den Kopf. Es ist auch das, was die meisten User hier schon seit Wochen schreiben. Der Trainer sagt, ab jetzt spielen NUR noch die Spieler, die sich für Schalke zerreißen. D.h. das war bis jetzt nicht erforderlich???
Diese Standpauke hätten die Verantwortlichen, vor allem der Sportvorstand, spätestens!!! nach Ende der letzten Saison den Spielern halten müssen. "Jetzt geht es nur noch um den Klassenerhalt." WOW, Schneider. Waaas? Und alle dachten, die EL ist noch drin. Schneider, Sie haben leider überhaupt keine Ahnung, was zu tun ist. Seit Monaten lassen Sie alles laufen und schauen, ob der Druck von Außen zunimmt oder nicht. Sind Ihre Unzulänglichkeiten nach Außen durchgesickert, machen Sie irgendetwas, um Ihrer Funktion als Sportvorstand gerecht zu werden. Sie testen, probieren, versuchen ohne eine klare Linie, einen klaren Plan, zu dem man steht, zu haben bzw. erkennen zu lassen. Diese "Taktik" werden Sie solange fortsetzen, bis Sie vor die Tür gesetzt werden. Entweder Winterpause als Tabellenletzter (Hoffen auf ein Wunder)oder am Saisonende bei dem Abschied aus Liga 1 (Wunder nicht erforderlich). Am Ende werden Sie sagen, wie Leid es Ihnen das alles tut und Sie alles menschenmögliche versucht haben, um den Abstieg zu verhindern.
GlückAuf