MSV Duisburg

Kopfverletzungen bereiten Lieberknecht Sorgen

Fabian Kleintges-Topoll
07. September 2019, 18:13 Uhr

Foto: Mark Bohla

Beim 0:11 gegen den MSV Duisburg legte der Bezirksligist SC 1920 Oberhausen eine äußerst robuste Gangart an den Tag. Marvin Compper und Joshua Bitter mussten nach ihrer Kopfverletzung zur Halbzeit vom Platz.

Als MSV-Trainer Torsten Lieberknecht sich nach dem souveränen Einzug in die zweite Runde des RS-Niederrheinpokals der anwesenden Presse stellte, blickte er vor allem auf eine starke Leistung im zweiten Durchgang zurück. Denn in den ersten 45 Minuten taten sich die Zebras beim Spielstand von 3:0 noch etwas schwer vor dem gegnerischen Tor. „In der zweiten Halbzeit waren wir dann druckvoller“, resümierte der 46-Jährige, der mit dem nötigen Respekt an den um vier Klassen tiefer spielenden Gegner herangegangen ist. „Das erwarte ich immer, egal gegen wen“, verdeutlichte Lieberknecht, der einen seriösen Auftritt seiner Mannschaft gesehen hatte.

Ein Blick auf den Aufstellungsbogen reichte, um zu erkennen, dass Torsten Lieberknecht seine aktuell stärkste Elf aufgeboten hatte. Der Trainer misst dem Wettbewerb sehr viel Bedeutung bei. Zwei Wochen hatte der MSV nach der Absage der Partie gegen den SV Meppen kein Pflichtspiel mehr bestritten. „Für uns war es deshalb wichtig, mit Blick auf den Punktspielbetrieb im Rhythmus zu bleiben. Trotzdem muss man erstmal elf Tore schießen“, ließ Lieberknecht verlauten.


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Ausfallzeiten unklar

Einzig die verletzungsbedingten Wechsel vor Beginn des zweiten Durchgangs bereiteten dem Trainer einige Sorgen. Sowohl Marvin Compper, als auch Joshua Bitter hielten sich den Kopf, als sie in Richtung Kabine liefen. Bitter wurde sogar genäht, wie MSV-Pressesprecher Martin Haltermann nach dem Spiel bestätigte. „Das waren keine Vorsichtsmaßnahmen, beide haben sich schwer am Kopf gekratzt. Bei Joshua war der Cut noch größer“, sagte Lieberknecht auf Nachfrage. Ob und wie lange beide ausfallen werden, konnte noch nicht festgestellt werden. Schon am Freitag geht es für den MSV im Flutlichtspiel bei Mitabsteiger Magdeburg in der 3. Liga weiter. 

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08.09.2019 - 21:05 - Alt Zebra

Das Verletzungs Risiko ist gegen Unterklassische Mannschaften ist sehr hoch deswegen finde ich solche Spiele Unsinnig.Leider geht es wie immer nur um Geldmacherei,würde der DFB die TV Gelder besser Verteilen (mehr in dritte Liga und Amateur Vereine dann bräuchte mann diese Pokalspiele nicht.Leider bekommen die großen Vereine immer mehr weil es denen ja so schlecht geht .Ich hoffe das Bitter wieder Fit wird,Compper ist mir Egal weil er in der Abwehr ein Schwachpunkt ist .Commpper hat bis jetzt nicht Bewiesen das er der Abwehr Stabilität bringen kann,zu langsam,Tollpatschich,sein Kopfballspiel ist Anfängerhaft .Er trägt an vielen Toren die Mitschuld.

08.09.2019 - 07:35 - Gmeurb

Genau das ist mir echt auf die Nieren gegangen.
Ein völlig überforderter und immer langsamer werdender Gegner wurde alleine durch seine immer größer werdenden Trägheit zu einem echten Verletzungsrisiko.
Da muss man sich echt fragen ob so etwas wirklich Sinn macht?
Ich hoffe das nichts Schlimmeres passiert ist und alle vor dem nächsten Spiel wieder fit sind!