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Köln-Trainer über Schalke: Sie werden zu positiv bewertet

Horst Heldt (links) und Markus Gisdol haben eine Schalker Vergangenheit.
Horst Heldt (links) und Markus Gisdol haben eine Schalker Vergangenheit. Foto: firo
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Der um seinen Job kämpfende Trainer Markus Gisdol vom Fußball-Bundesligisten 1. FC Köln sieht den kommenden Gegner FC Schalke 04 unter größerem Druck - und aktuell teilweise als zu wohlwollend dargestellt. 

Schalke hat den Vorteil, dass sie viel positiver dargestellt werden als viele andere da hinten“, antwortete Köln-Trainer Markus Gisdol, der von 2011 bis 2012 selbst als Co-Trainer in Gelsenkirchen arbeitete, auf eine Frage, ob Schalke sich stabilisiert habe.

„Sie haben von den letzten drei Spielen eins gewonnen und zwei verloren. Und es klingt so, als ob sie alles gewonnen haben. Da kommen mir andere Clubs zu schlecht weg“, sagte Gisdol.

In der Tat holte der 1. FC Köln in den drei Spielen mit einem Punkt zwei weniger, hat als 16. aber noch fünf Punkte Vorsprung auf den Letzten Schalke. „Schalke hat etwas mehr Druck, gewinnen zu müssen“, sagte Gisdol: „Aber wir sehen das Spiel auch als immens wichtig an. Wir wissen, dass wir in diesem Spiel vieles graderücken können.“ Für ihn selbst sei es wegen der Schalker Vergangenheit „kein Spiel wie jedes andere. Aber das blendet man aus, speziell in solchen Momenten.“

Auch für Heldt einen Rückkehr zum Ex-Klub

Ähnlich äußerte sich Sportchef Horst Heldt, der von 2010 bis 2016 auf Schalke als Manager arbeitete. „Natürlich hat man ein besonderes Auge auf die Vereine, bei denen man tätig war. Aber es ist ein direkter Konkurrent im Kampf gegen den Abstieg“, sagte Heldt und wollte die Lage auf Schalke nicht bewerten: „Man liest viel und kriegt viel mit. Aber etwas dazu zu sagen, steht einem nicht zu.“

In Sachen Wintertransfers gebe es derweil noch nichts Neues, berichtete Heldt. Auch die Vertragsauflösungen von Christian Clemens (Darmstadt 98) und Frederik Sörensen (Ziel offen) hätten „nicht großartig dazu beigetragen, dass wir nachlegen können“. dpa

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