Der 1. FC Köln hat den laufenden Vertrag mit Sportchef Armin Veh mit sofortiger Wirkung aufgelöst. Das teilte der Bundesligist unmittelbar nach dem 1:2 (1:0) am Freitagabend gegen die TSG 1899 Hoffenheim mit.

Bundesliga

Köln löst Vertrag von Sportchef Veh auf

Chris McCarthy
08. November 2019, 22:39 Uhr

Foto: dpa

Der 1. FC Köln hat den laufenden Vertrag mit Sportchef Armin Veh mit sofortiger Wirkung aufgelöst. Das teilte der Bundesligist unmittelbar nach dem 1:2 (1:0) am Freitagabend gegen die TSG 1899 Hoffenheim mit.

Der offiziellen Mitteilung zufolge haben der Vorstand des 1. FC Köln und Armin Veh einvernehmlich entschieden, den noch bis 30. Juni 2020 laufenden Vertrag als Geschäftsführer mit sofortiger Wirkung aufzulösen. Die Entscheidung soll unabhängig von der Niederlage gegen die TSG Hoffenheim gefallen sein.



„Armin Veh hat den Mut gehabt, seine Aufgabe beim FC in einer schwierigen Situation zu übernehmen. Er hat die gesetzten Ziele unter anderem durch den Wiederaufstieg 2019 mit dem FC erreicht“, wird FC-Präsident Dr. Werner Wolf auf der offiziellen Website des Klubs zitiert: „Wir hätten uns eine längerfristige Zusammenarbeit mit Armin Veh sehr gut vorstellen können, denn seine besonnene und kompetente Art hat dem FC sehr gut getan. Er hat uns jedoch vor einigen Wochen darüber informiert, dass er den 1. FC Köln zum Saisonende verlassen möchte. Wir haben Armin Veh als Partner mit Ecken und Kanten kennengelernt, der offen und ehrlich kommuniziert und zu seinem Wort steht. Das hat sich im Austausch in den vergangenen Wochen gezeigt, aber auch in den Gesprächen zur Auflösung seines Vertrags, die zu einer für alle Seiten fairen Lösung geführt haben.“


Armin Veh, der sein Amt beim 1. FC Köln im Dezember 2017 antrat, gab folgendes Statement zu Protokoll:

„Ich hätte meine Arbeit beim FC natürlich gerne bis zum Ende gemacht. Aber in unserer derzeitigen Situation, in der der 1. FC Köln wichtige Entscheidungen auch für die Zukunft treffen muss, ist es aus meiner Sicht konsequent, dass wir die Zusammenarbeit kurzfristig beenden. Bei Frank Aehlig ist die sportliche Leitung in guten Händen. Ich habe sehr gerne für den FC gearbeitet und in meiner Zeit hier viel Positives erlebt. Beim aktuellen FC-Vorstand um Werner Wolf ebenso wie beim alten Vorstand möchte ich mich für das Vertrauen sehr herzlich bedanken. Nicht zuletzt danke ich den Mitarbeitern am Geißbockheim, die ich als hoch engagiertes, kompetentes und loyales Team kennengelernt habe. Ich bin absolut überzeugt, dass unsere Mannschaft den Klassenerhalt schaffen wird und wünsche dem FC nur das Beste.“


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09.11.2019 - 14:59 - kalle12

Dieser Veh hat nach Stuttgart überall verbrannte Erde hinterlassen.Hoffentlich sehen wir diesen Blender nie mehr in irgendeiner leitenden Vereinsfunktion.

09.11.2019 - 08:30 - Julius.Oppermann

Veh zieht es wieder zurück nach Augsburg, wo sein 1991 verstorbener Landsmann Gerhard Höllerich alias Roy Black begraben liegt. Veh und Roy Black kommen aus dem gleichen Augsburger Stadtteil. Veh ist glühender Roy Black ("Du bist nicht allein")-Anhänger.
Veh hat es nie lange in der Fremde ausgehalten. Nach einer geweissen Zeit, die jetzt immer kürzer wird, zieht es ihn zurück nach Augsburg.

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09.11.2019 - 03:22 - Vivegi7541

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08.11.2019 - 23:17 - lapofgods

Umgekehrt wird ein Schuh draus: Veh wurde schon letzte Woche geschasst und es war mit der Keep-Smiling-weil-wir-11-Freunde-sind-und-uns-für die-Zukunft-nur -das Beste-wünschen schon sonnenklar, dass er den Vertrag nicht bis zu Saisonende erfüllen würden müsse. Und jetzt hat man halt - überraschend schnell - den Deckel drauf gemacht.

Wenn nach dem bereits ausgetauschten Präsidium jetzt die 2 anderen Schuldigen (natürlich noch der Trainer) weg sind , dann starten die dicken Ziegen mächtig durch. Ist ja überall so.

08.11.2019 - 23:01 - Abpraller

Veh hat gemerkt, dass es beim FC enger wird als er es sich vorgestellt hat.
Sein stark geredeter Kader konnte die Erwartungen bisher nicht annähernd auf den Rasen bringen.
Was macht man da?
Man verkündet in dieser brenzligen Situation lauthals, dass man nich vor hat den laufenden Vertrag zu verlängern
und sorgt dadurch für weitere Unruhe.

Der FC hat ein Händchen dafür immer wieder die falschen Leute zu verpflichten.