Teammanager Jürgen Klopp vom FC Liverpool blickt angesichts des immer noch strengen Lockdowns in England mit Wehmut auf das Training der Fußball-Bundesligisten.

England

Klopp „neidisch“ auf Trainingsmöglichkeiten der Bundesligisten

02. Mai 2020, 09:07 Uhr
Jürgen Klopp und dem FC Liverpool ist der ersehnte Premier-League-Titel eigentlich nicht mehr zu nehmen. Foto: firo

Jürgen Klopp und dem FC Liverpool ist der ersehnte Premier-League-Titel eigentlich nicht mehr zu nehmen. Foto: firo

Teammanager Jürgen Klopp vom FC Liverpool blickt angesichts des immer noch strengen Lockdowns in England mit Wehmut auf das Training der Fußball-Bundesligisten.

„Man wird ein bisschen neidisch, wenn man sieht und hört, wie in Deutschland trainiert wird, wann angefangen wurde und seit wann die Spieler wieder in Zweiergruppen trainieren dürfen“, sagte der frühere Trainer von Borussia Dortmund im Podcast des Klubs: „Da kommt in mir so ein menschliches Gefühl auf, dass ich das hier auch gerne hätte. Aber die Situation ist hier leider noch eine andere.“

Aufgrund der strikten Ausgangsbeschränkungen auf der Insel dürfen sich Klopps Spieler bislang nur individuell zu Hause fit halten. Für die individuellen Einheiten hat sich der 52-Jährige aber einen speziellen Anreiz einfallen lassen. „Wir haben verschiedene Challenges ausgerufen, wo sich die Jungs gegenseitig messen können“, sagte der Dortmunder Meistertrainer von 2011 und 2012. Videos davon müssen die Spieler dann in eine WhatsApp-Gruppe stellen. Dabei sei schon „ziemlich viel Betrieb und ein gewisser Ehrgeiz“ entstanden, so Klopp.

Seine eigene Rolle sei in der aktuellen Zeit allerdings nicht ganz so wichtig. „Ich versuche viel zu machen und zu organisieren, habe aber keine Chance irgendwo Einfluss zu nehmen, weil keiner weiß, wie es weitergeht“, sagte der Teammanager des Champions-League-Siegers. Die Premier League ist bereits seit Anfang März wegen der Corona-Pandemie unterbrochen, Liverpool braucht bei neun ausstehenden Spiele maximal noch sechs Punkte zur ersten Meisterschaft seit 30 Jahren. sid

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