06.12.2018

3. Liga

Uerdingen spricht erstmals vom Aufstieg

Foto: firo

Vor der von der Polizei als Risikospiel eingestuften Partie in der 3. Liga zwischen dem KFC Uerdingen und Hansa Rostock sprach KFC-Trainer Stefan Krämer auch über die Bedingungen für den Aufstieg.

Es ist ein Spitzenspiel: KFC Uerdingen gegen Hansa Rostock, Dritter gegen Achter. Auch Rostock ist aufgrund der äußerst engen Tabelle noch in Schlagdistanz zur Spitzengruppe. KFC-Trainer Krämer betonte vor dem Aufeinandertreffen, Hansa sei für ihn schon vor der Saison „eine der Mannschaften“ gewesen, die „um den Aufstieg mitspielen werden.“

KFC Uerdingens Trainer: „Dann wollen wir aufsteigen“

Rostock gehört also zu einem Kandidatenkreis, zu dem sich der KFC Uerdingen nun auch erstmals selbst bekennt. Auf die Frage, wie viele Punkte er sich denn bis Weihnachten wünsche, entgegnete Krämer zwar: „Hochrechnungen mache ich nicht, dafür ist die Liga zu eng. Fußball ist keine Mathematik, es gibt keine Formel. Jedes Spiel hat seine eigene Geschichte. Erstmal würde ich gerne gegen Hansa Rostock gewinnen. In dieser Liga geht es nur über die Konstanz.“ 


Aber es sei klar: „Wir wollten an Weihnachten auf einer Position sein, von der aus alles möglich ist. Und danach sieht es momentan aus. Und wenn dem so ist: Dann wollen wir aufsteigen.“

Sowieso gebe es keinen Anlass für die Krefelder, die eigenen Ambitionen herunterzuspielen. Krämer sieht auch keine völlige Kursänderung beim Thema Saisonziel, wie es kurz vor Weihnachten bei einigen Vereinen schon mal korrigiert werden muss. „Ich glaube wir haben von Anfang an kommuniziert, dass wir kein normaler Aufsteiger sind und dass es für uns nicht darum gehen kann, die Liga zu halten. Das wäre angesichts dessen, wie unsere Mannschaft aufgebaut ist, auch ein bisschen lächerlich.“

Uerdingen gewann die letzten drei Spiele, bekam zudem in diesen Partien keinen Gegentreffer. Ein Ausrufezeichen für den Moment – und eventuell für die mittelfristige Zukunft.

Großkreutz als Zuschauer im Stadion

Aufgrund seiner fünften Gelben Karte muss Kevin Großkreutz gegen Hansa Rostock von der Tribüne aus zusehen. Am Samstag findet zudem das Revierderby zwischen Schalke und Dortmund statt, Großkreutz ist glühender Fan des BVB – wird er also auch auf der richtigen Tribüne sitzen? „Auf die Idee, dass er bei Dortmund gegen Schalke sein könnte, bin ich noch gar nicht gekommen“, musste Krämer lachen. „Aber er wird in Duisburg auf der Tribüne sitzen“, versicherte der Uerdinger Cheftrainer. 

Anstoß im Duisburger Stadion, in dem der KFC seine Heimspiele austrägt, ist am Samstag (08.12.2018) um 14 Uhr.

Autor: Julian Tilders

Kommentieren

09.12.2018 - 01:32 - Überdingen

Danke Hotteköln...dann springen wir ja beide.;)

08.12.2018 - 12:45 - Hotteköln

Glaube schon das ihr noch einen Sprung schafft. Respekt

08.12.2018 - 01:41 - Überdingen

Stefan Krämer....wir stehen hinter Dir....und der Mannschaft...es werden 6000-7000 kommen...und zur Rückrunde wird alles noch besser.Für einen Aufsteiger in der Fremde ist das gar nicht schlecht bis jetzt;)

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