3. Liga

KFC Uerdingen muss offensiv deutlich zulegen

11. Oktober 2020, 08:00 Uhr
Uerdingens Trainer Stefan Krämer. Foto: dpa

Uerdingens Trainer Stefan Krämer. Foto: dpa

Defensiv machte der KFC Uerdingen beim 1:1 gegen den FC Bayern München II wieder einen guten Job. Doch der Auftritt hat auch gezeigt, dass speziell in der Offensive weiterhin der Schuh drückt.

Vier Spiele, zwei Punkte, zwei Tore. Die Bilanz zeigt, wie dürftig der KFC Uerdingen aus den Startlöchern gekommen ist. Immerhin: Nach zwei Niederlagen spielte die neu formierte Mannschaft von Trainer Stefan Krämer zuletzt zweimal Remis. Gegen Rostock und den amtierenden Drittligameister aus München sicherlich beachtlich. Um sich aber aus dem Tabellenkeller in der 3. Liga zu befreien, brauchen die Krefelder vor allen Dingen eines: Tore. Nur der 1. FC Magdeburg ist mit einem Treffer noch harmloser vor dem gegnerischen Kasten.

Neuzugang Muhammed Kiprit, der zum Auftakt in Ingolstadt sowie am Samstag gegen die Bayern traf, durfte sich als bisher einziger Uerdinger in die Torschützenliste eintragen. Krämer wollte sich nach dem Spiel gar nicht zu sehr über die Ladehemmungen seines Teams ärgern. Er konnte mit dem Remis gut leben. „Für unsere fußballerische Entwicklung war das gut. Gegen so eine talentierte Topmannschaft musst du erstmal so auftreten. Gerade nach dem nicht so guten Start,“ sagte der Trainer am Mikrofon von Magenta Sport.

Krämers kuriose Drittligastatistik

Klar ist aber auch, dass der Knoten sobald wie möglich Platzen sollte. Saisonübergreifend warten die Krefelder seit 14 Drittligaspielen auf einen Sieg - persönlicher Negativrekord! In dieser Saison gingen die Blau-Roten zudem noch nicht einmal in Führung. „Das hätte einen gewissen Charme und fände ich überhaupt schlimm“, sagte Stefan Krämer mit einem Augenzwinkern und berief sich auf eine Statistik, die er kürzlich gelesen hatte. „In der 3. Liga gewinnen 72 Prozent aller Teams, die in Führung gehen, auch ihre Spiele. Daran arbeiten wir!“

Dass sein Team vor allem in der Offensvie aber deutlich zulegen muss, ist hinlänglich bekannt. Die nächste Chance auf den ersten Dreier besteht am kommenden Samstag. Dann ist der KFC Uerdingen beim FSV Zwickau zu Gast.

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Kommentieren

12.10.2020 - 18:04 - Cronenberger

Habe ich was verpasst????
Hat der KFC Insolvenz angemeldet?
Weil ... Ueberdingen ... schreibt, die Altlasten sind bald Geschichte!
Oder ist der KFC auf eine Goldader gestoßen?

12.10.2020 - 14:30 - krötenmann

Überdingen:"Nach 3jahren Auswärts hat der Verein dann außergewöhnliches geleistet."

Was hat der Verein den geleistet außer in die Knie zu gehen und einem gewissen Herren den Hosenstall zu öffnen?

11.10.2020 - 22:20 - Überdingen

Uns vom KFC geht es so richtig gut.Alles ist nun auf den Weg gebracht...Mannschaft...Stadion...und auch die Amateure machen sich so ihre Gedanken...was will man mehr?
Die Altlasten sind bald Geschichte und dann gehts frisch weiter.
Die neue Festung Grotenburg wird uns dann den Kick für alles weitere geben.Nach 3jahren Auswärts hat der Verein dann außergewöhnliches geleistet.Die Fans werden heiß sein auch den Knalltüten hier zu zeigen was geht.Alle Gegner insbesondere aus der Region werden das zu spüren bekommen was an Häme und Spott zum KFC kam.
Ich freue mich auf euch;)))))))))))))))))))))))))))))))))))))))))))))))

11.10.2020 - 17:26 - Cronenberger

Wenn das stimmt, muß ich an Pizarro zweifeln!
Es müßte sich doch rumgesprochen haben, daß beim KFC die Gehälter nicht komplett ausgezahlt werden und jeder mit Ponomarev vor Gericht landet!
Ich bin nur mal gespannt, wann der KFC für die ganzen verlorenen Prozesse geradestehen muß?!
Es glaubt doch wohl keiner, daß Ponomarev auch nur einen Cent zahlt?!
Eher zieht er die Reißleine und macht Schluß.
Und dann sieht es ziemlich düster für den KFC aus.
Wen ich da so an die DEG zurückdenke, dann ist noch nicht mal mehr Oberliga für den KFC drin!
Alleine die Summe, die Großkreutz bekommen wird liegt mit Gerichts- und Anwaltskosten mit Sicherheit heit bi600-700.000 Euro!
Geschweige denn die anderen noch offenenPosten!
Da sind wir beim WSV mit der Schuldensumme von 1,4 Mio. die durch die Insolvenz erledigt werden wahre Waisenknaben!

11.10.2020 - 12:14 - derdereuchversteht07

Erst mal durchpusten.
Ein Schritt nach dem anderen.

11.10.2020 - 09:48 - Du schöner RWE

Habe gehört sie sind an Pizzaro dran.

11.10.2020 - 09:44 - Schwallack

Gut Ding braucht Weile. Die Truppe hat Potenzial.