3. Liga

KFC Uerdingen: Krämer-Entlassung: Auch Reisinger war überrascht

Fabian Kleintges-Topoll
19. April 2021, 07:00 Uhr
Foto: firo

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Der KFC Uerdingen hat das erste Spiel nach der Entlassung von Stefan Krämer in Verl mit 0:3 verloren. Interimstrainer Stefan Reisinger wird auch am kommenden Wochenende auf der Bank sitzen. Was danach passiert, ist völlig offen.

Eigentlich hatte man sich beim KFC Uerdingen durch den Wechsel auf der Trainerposition einen neuen Impuls erhofft. Daraus wurde nichts, das deutliche Endresultat in der Sportclub-Arena sprach klare Bände. Trotz der Auftaktpleite hat Stefan Reisinger die Hoffnung auf den Turnaround keineswegs aufgegeben. Bevor es für die Krefelder am Samstag zu Türkgücü München geht, wartet sehr viel Arbeit auf den Ex-Profi.

„Wir werden die Sachen klar ansprechen und analysieren. In sechs Spielen ist alle möglich“, sagte der 39-Jährige am Mikrofon von Magenta Sport auch mit Blick auf seine wacklige Defensive. Nach dem 32. Drittligaspieltag hat sich die Lage für den KFC nicht entspannt. Im Gegenteil: Die Abstiegsgefahr hat sich durch den Lauterer Sieg gegen Saarbrücken noch vergrößert. Reisinger ist sich der schweren Aufgabe bewusst und sieht sich gewappnet.

KFC Uerdingen: Was Reisinger in kurzer Zeit verbessern will

Dass er trotz seiner vorherigen Tätigkeit als Co-Trainer frischen Wind ins Team bringen kann, ist für Reisinger sehr entscheidend. Der ehemalige Bundesligaspieler will die Hebel vor allem im taktischen Bereich ansetzen und einige seiner Mannen wieder auf ihren eigentlichen Positionen einsetzen. Beispiel Peter van Ooijen. Der Niederländer lief unter Krämer meist auf dem Flügel auf. Reisinger zog den Mittelfeldspieler wieder ins Zentrum hinter der einzigen Spitze im seit dem Aufstieg bewährten 4-2-3-1.

Trotz aller Unruhen und der sportlichen Talfahrt kam die Freistellung von Krämer auch für Reisinger durchaus überraschend. „Das war alles sehr kurzfristig, bis wir informiert wurden. Wir wollen das Beste mit der Mannschaft herausholen.“ 


Allerdings wird die Interimszeit an der Seitenlinie nach spätestens 15 Werktagen zu Ende sein. Denn länger darf Reisinger ohne die nötige Fußballehrer-Lizenz bekanntlich nicht der Hauptverantwortliche sein. Wie es nach Ablauf der Frist weitergeht, konnte und wollte Reisinger noch nicht sagen. „Das müssen andere entscheiden, nicht ich.“

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20.04.2021 - 14:06 - Überdingen

Ja...guter beitrag...und wenn sich alle seiten mal besinnen ist das ja auch bis auf wenige unverbesserliche so...mit der gesunden rivalität.
Nur das wir alle im gleichen boot sitzen stimmt nicht ganz....wir kommen ja aktuell mit der arche noah;)
Ahoi sportsfreunde...

20.04.2021 - 11:14 - Cronenberger

Überdingen; normalerweise hätte ich dir jetzt nicht geantwortet!
Aber angesichts deiner realistischen Einschätzung der Lage, wünsche ich euch, daß ihr wenigstens im nächsten Jahr, egal ob mit Umbau der Tribünen, Duschen und Toiletten, notfalls auch vor lehren Rängen, weil im Moment muß man ja erstmal davon ausgehen, im eigenen Stadion spielen dürft!
Mir hat es sich nie erschlossen, warum das nicht auch ohne Zuschauer in dieser Saison nicht sein konnte.
Notfalls hätte man ein paar Container aufstellen können!
Dem Grunde nach habe ich nie etwas gegen den KFC perönlich gehabt!
Kommt wieder auf den normalen Boden der Tatsachen zurück und übe auch wieder den normalen Respekt vor den anderen Gegnern!
Dann ist alles gut und in der Regionalliga sind wir eine große Familie, in der sich einfach auch mal gestritten und geprügelt wird!
Aber ... das gehört einfach zu einer gesunden (!) Rivalität dazu!
Lass einfach diese Großkotzigkeit weg, dann kann jeder mit jedem vernünftig reden!
Der eine halt mehr, der andere weniger!
Aber unsere Vereine in der Regio sitzen am Ende alle in einem Boot!

19.04.2021 - 16:34 - Überdingen

Im kfc-forum ist von Captain future die rede.
Ich glaube es nicht und wir werden ganz kleine brötchen backen.
Wir müssen uns warm anziehen wie herr cronenberger schon mitteilte.
In der regio-super-west wieder dabei sein zu dürfen entschädigt jedoch für die jahre im profifussball.
Das die Grotenburg erhalten bleibt ist eigentlich der schönste aspekt aus der zeit.
Bierchen wusste es schon immer und hat von weltkulturerbe gesprochen.
Plastik go home;)