3. Liga

KFC Uerdingen: Gelungenes Lukimya-Comeback – Albutat verletzt

Fabian Kleintges-Topoll
17. Oktober 2020, 16:42 Uhr
Assani Lukimya feierte sein Comeback für den KFC Uerdingen. Foto: Thorsten Tillmann

Assani Lukimya feierte sein Comeback für den KFC Uerdingen. Foto: Thorsten Tillmann

Beim 2:1-Auswärtssieg in Zwickau stand Assani Lukimya nach über zwei Monaten wieder in der Innenverteidigung des KFC Uerdingen. Wie eminent wichtig seine Rückkehr ist, war in den 90 Minuten bereits über weite Strecken zu sehen.

Als sich Assani Lukimya in der Sommervorbereitung schwer am Außenband verletzte, wurde schon mit einer Ausfallzeit bis ins Jahr 2021 gerechnet. Nun ist der 34-Jährige früher als gedacht zurück. Vor der Saison beerbte der ehemalige Bundesligaspieler Jan Kirchhoff als Kapitän des KFC Uerdingen. „Es war meine erste schwerere Verletzung. Ich bin froh, wieder dabei zu sein und dass ich dazu beitragen konnte, dass wir gewonnen haben“, sagte der zufriedene Innenverteidiger am Mikrofon von Magenta Sport.

Auch Stefan Krämer war ungemein froh, wieder auf seinen Führungsspieler setzen zu können. „Neben den vielen Jungen brauchst du einen Anker auf dem Platz. Er hat die Chefrolle wieder übernommen“, lobte der Trainer. Mit viel Präsenz hat Lukimya bei den zweikampfstarken Zwickauern den ersten Härtetest bestanden. Trotz aller Freude über die ersten drei Punkte und die Rückkehr des Kapitäns war Stefan Krämer nicht hundertprozentig zufrieden mit der Leistung seines Teams.

KFC-Trainer Krämer will die „Selbstverständlichkeit vorantreiben“

Speziell die letzte halbe Stunde missfiel dem 53-Jährigen. „Wir haben uns nicht genug nach vorne entwickelt“, kritisierte Krämer. Die Gründe dafür sah er vor allem darin, dass seine Mannschaft durch die Ergebniskrise von zuvor 14 sieglosen Spielen nicht gerade vor Selbstvertrauen strotzte. „Es standen sieben Spieler auf dem Platz, die jünger als 23 sind. Da will man keine Fehler machen und hat nicht diese Selbstverständlichkeit. Die müssen wir weiter vorantreiben“, fügte Krämer an.

Mit Tim Albutat, der den Ausgleichstreffer von Kolja Pusch einleitete, wurde den Uerdingern zudem das Herzstück im zentralen Mittelfeld herausgerissen. Der Neuzugang aus Duisburg verletzte sich am Sprunggelenk und musste zur Halbzeit in der Kabine bleiben. Für Krämer ebenfalls entscheidend für die passive, hektische und unruhige Phase in den letzten 30 Minuten: „Es war längst nicht so gut wie letzte Woche. Umso wichtiger, dass wir gewonnen haben. Die Stimmung war gelöst“, sagte Kramer. Am Dienstag ist der SV Wehen Wiesbaden zu Gast in der Düsseldorfer Merkur Spiel-Arena. Ob Albutat dann wieder mitwirken kann, bleibt abzuwarten.

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19.10.2020 - 23:30 - Überdingen

Ok magic . . wir bewegen uns ja auch so langsam in Richtung Weihnachtszeit das wird schon ein gemäßigteres Schiffe versenken zur Folge haben. Das ein oder andere Gedicht an einem stillen Winterabend wird folgen. Meine Fans hier werden dann im Gegenzug sicherlich in meine Lieblingslektüre "Ein Kurs in Wundern" schauen um den Frieden da zu suchen wo er auch zu finden ist . . ;)
Der AV weiß nur zu gut...Wer das Schwert zieht stirbt durch das Schwert. Doch nun....wird alles gut;))

19.10.2020 - 21:27 - magic75

Ich meinte Überdingen und nicht Dich, AV! Und gegen eine "gesunde Rivalität" ist auch nichts einzuwenden.

19.10.2020 - 15:39 - Außenverteidiger

Achso. Fand den gierigen Zweikampf in Kloppomanier einfach schön.
Wünsche dem KFC den Aufstieg in die erste Liga. Meine ich sogar ernst. Ihr seid für mich ein DFL Club und habt nichts im Vereinsfußball verloren.
@magic: Welches Boot meinst du? Nicht so viel jammern und eine gesunde Rivalität bitte weiter fördern. Nur durch die Reibung lebt der Fußball.

18.10.2020 - 23:58 - magic75

Wie man auf die Idee kommen kann, dass Du womöglich unsympathisch wirkst und dem Bild des eigenen Verein schadest, konntest Du ja schon nachvollziehen, oder? Das ließ und lässt dann zumindest hoffen in mehrerlei Hinsicht. Hier gibt es zwar genug respektlos-provokative Leute auch vereinsübergreifend, aber damit muss man sich nicht immer gleichmachen bzw. jedes Mal genau so kontern - oder auch zuerst einen raushauen. Es ist ohnehin total uninteressant, wer damit wann mal angefangen hat. Wenn man das hier immer liest zwischen bestimmten Akteuren, die angeblich schon als Steppke anno Tobak dabei waren und was auch immer gesehen haben - heute also erwachsene Menschen sein müssten, sich aber immer noch wie ein Steppke oder Rotziger gebaren ... Da wird einem ja eh ganz anders. Also lasst und lass insbesondere Du den Scheiß doch bitte mal! Wir sitzen hier alle mehr oder minder im selben sinkenden Boot. Dass Du da mutwillig auch noch weitere Löcher reindengelst die ganze Zeit, macht's echt nicht besser.

18.10.2020 - 22:17 - Überdingen

Werter Schachfuchs...vollkommen Recht. Doch in einem Abneigungsforum auf Objektivität zu hoffen ist sehr optimistisch. Das gelingt ja noch nicht einmal in der Regel im Forum-Zuhaus;)))
Trotzdem ist es doch schön.. flexibel und spontan reagieren zu können und den armen Lichtern dieser Welt hier eine Heimat zu bieten.

18.10.2020 - 08:51 - Schachfuchs

Wenn selbst der Report in der Zusammenfassung des MDR (!) von einer berechtigten Roten Karte spricht, ist es schon ziemlich kühn, hier von einem Geschenk zu schreiben.

...aber klar - niemand ist verpflichtet, objektiv zu bleiben, wenn man Abneigung empfindet.

18.10.2020 - 01:15 - magic75

"Geschenkt"? Ah ja. Aber was will man auch erwarten ...

17.10.2020 - 23:43 - Überdingen

Oh..der Weihnachtsmann schon da;)

17.10.2020 - 18:10 - Außenverteidiger

Dank einer geschenkten roten Karte.