Der KFC Uerdingen hat vor dem Debüt von Neu-Trainer Norbert Meier am Samstag (14 Uhr) gegen 1860 München große Personalsorgen.

Uerdingen

KFC mit Personalsorgen vor 1860-Spiel

08. Februar 2019, 09:25 Uhr

Foto: RS

Der KFC Uerdingen hat vor dem Debüt von Neu-Trainer Norbert Meier am Samstag (14 Uhr) gegen 1860 München große Personalsorgen.

Neben den Langzeitverletzten Alexander Bittroff (Syndesmosebandriss), Ali Ibrahimaj (Oberschenkelmuskelriss) und Adriano Grimaldi (Sprunggelenksverletzung) wird auch Dennis Daube aufgrund von Problemen an der Patellasehne ausfallen. Zudem stehen noch dicke Fragezeichen hinter den Einsätzen von Maurice Litka und Kapitän Mario Erb. Winter-Zugang Assani Lukimya ist aufgrund des großen Trainingsrückstands noch kein Thema.


So oder so: Meier wird alles versuchen, um einen geglückten Start als KFC-Trainer zu haben. Nach drei Niederlagen wollen die Krefelder zurück in die Erfolgsspur und an den Aufstiegsplätzen dranbleiben.

Im Gespräch mit der Bild-Zeitung verriet der 60-jährige ehemalige Aufstiegstrainer des MSV Duisburg (2005), Fortuna Düsseldorf (2008 und 2012) und des DSC Arminia Bielefeld (2015), warum er sich für den KFC Uerdingen entschied.  "Ich hatte vorher auch andere Angebote, aber das Projekt hat mich absolut überzeugt. Uerdingen ist bei mir zu Hause um die Ecke, ich bin abends in meinem vertrauten Heim, das ist auch wichtig", erklärt Meier, der in Viersen lebt.

Dass KFC-Präsident Mikhail Ponomarev neben Michael Wiesinger auch die Aufstiegstrainer Andre Pawlak und Stefan Krämer trotz hervorragender Punkteausbeute vorzeitig entließ, macht dem bundesligaerfahrenen Meier keine Angst. Er weiß, worauf er sich in Uerdingen eingelassen hat. "Ponomarev ist der Big Boss, das ist klar. Wir werden viel sprechen, es geht nur gemeinsam. Aber ich bin der Trainer – und damit alleine für Aufstellungen und das Team verantwortlich", betont Meier im Bild-Interview.

Ponomarev erklärte bereits auf der Pressekonferenz, dass ihm die Entscheidung pro Meier leicht fiel. Ponomarev: "Die Entscheidung für Norbert Meier ist einfach gewesen. Nicht nur, dass er mit vielen Mannschaften den Aufstieg geschafft hat, wir haben auch die gleiche Philosophie zur Zukunft des Vereins. Wir hatten mehrere Treffen und sehen beide die gleiche Zukunft für den KFC Uerdingen. Er hat alle Spiele gesehen und kennt jeden einzelnen Spieler von uns – und zwar nicht nur namentlich. Zudem kennt er alle Gegner und er weiß, wie man diese Liga gewinnt."

Trotz der Personalsorgen soll schon am Samstag mit dem Gewinnen begonnen werden... wozi


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