Es war ein völlig gebrauchter Tag. Spätestens nach der 0:3-Heimpleite gegen den 1. FC Kaiserslautern ist der Aufwärtstrend des KFC Uerdingen vorbei. Die Krefelder müssen sich langsam aber sicher wieder nach unten orientieren.

3. Liga

KFC-Mannschaft hat ein Einstellungsproblem

Fabian Kleintges-Topoll
10. November 2019, 08:30 Uhr

Foto: firo

Es war ein völlig gebrauchter Tag. Spätestens nach der 0:3-Heimpleite gegen den 1. FC Kaiserslautern ist der Aufwärtstrend des KFC Uerdingen vorbei. Die Krefelder müssen sich langsam aber sicher wieder nach unten orientieren.

Obwohl Weltmeister Kevin Großkreutz nach fast zwei Monaten wieder im Kader des KFC stand, reichte es am Wochenende nicht für einen Einsatz. Sein Vertreter Alexander Bittroff hat sich hinten rechts in der Viererkette festgespielt und dem Ex-Dortmunder den Rang abgelaufen. Doch auch Bittroff konnte die Pleite nicht verhindern. An der desolaten Leistung gab es von Seiten des gemeinsam mit Christian Dorda dienstältesten KFC-Routiniers absolut nichts schönzureden.

Bittroff kritisierte hauptsächlich das „grausame Umschaltverhalten“ nach eigenen Ballverlusten. Unabhängig von der Position wurde dieses Verhalten bei dem einen oder anderen KFC-Akteur vermisst. „Wenn man nicht umschaltet, kann man auch keine Spiele gewinnen“ stellte Bittroff klar. In den vergangenen Wochen schien sich die Defensive eigentlich wieder stabilisiert zu haben. Nun erlitt nicht nur die Abwehr einen leistungsmäßig herben Rückfall in alte Zeiten.

Nach der Länderspielpause folgen zwei Auswärtsspiele

Neben der Konteranfälligkeit war zudem die fehlende Galligkeit ein Grund für den enttäuschenden Auftritt am Samstagnachmittag. Doch woran kann es gelegen haben, möglicherweise an der Fitness? Alexander Bittroff sieht zur Zeit viel mehr ein Einstellungsproblem. „Die Wege, die man nach vorne macht, auch in die Defensive gehen. Das ist das aktuelle Grundproblem“, führte der Verteidiger weiter aus und nahm seine Teamkollegen in die Pflicht.

Genau daran gilt es nun anzusetzen. Nach der Länderspielpause haben die Krefelder in Würzburg und Chemnitz zwei unbequeme Auswärtsspiele vor der Brust. Erst einmal bleibt Daniel Steuernagel und Stefan Reisinger genügend Zeit, um neben den spielerischen Mängeln auch an der richtigen Einstellung zu arbeiten.

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Kommentieren

14.11.2019 - 00:04 - Alles für Schalke

Weltmeister und Großkreutz, das passt irgendwie gar nicht. Dann ist der mitgereiste Friseur aber auch Weltmeister....... Hahaha.

13.11.2019 - 22:56 - Überdingen

Ach komm....Ratten fangen alleine ist ja auch nicht erbaulich....dann doch mal Richtung Rassismus steuern.Gute Besserung;)

13.11.2019 - 10:04 - den'gi

13.11.2019- 08.08.
Und dein Problem ist wahrscheinlich fehlende Intelligenz.
Sonst würde nicht so ein Post von dir kommen.

13.11.2019 - 08:08 - Rattenfänger

KFC

hat

nur

ein

Problem:


Der

R

U

S

S

E


!!!

11.11.2019 - 21:29 - den'gi

@Red1907
Ich bin zwar nicht der Rechtsanwalt vom Überdingen, aber wo ist der Hasskommentar?
Klär mich mal auf, ich bin gespannt.

11.11.2019 - 18:25 - Red1907

@ Überdingen

Was stimmt denn bei dir nicht? Überall hinterlässt du deine Hirnlosen Hasskommentare! Sorg doch mal für ein wenig Freude in deinem Leben...profitieren alle von!

11.11.2019 - 09:16 - Billy_Idol1902

Weltmeister Großkreutz?1 Sorry, aber da muss ich immer herzlich lachen...

10.11.2019 - 23:26 - Bierchen

Plastik Ürdingensbumms-- Eine Persiflage von Verein kriegt keinen hoch!

10.11.2019 - 21:44 - Überdingen

Ja stimmt....aber wo sind die Freizeitkickeranhänger?....ach so die feiern gerade ihre Regiozugehörigkeit;)Find ich gut man muß auch mal mit weniger zufrieden sein;)

10.11.2019 - 11:24 - Vok

Bittroff hat recht:
Ein Faktor ist Konrad Ohne ihn lief es super. Kaum ist er reinrotiert spielt die Mannschaft faktisch in Unterzahl. Der Grund Konrad bietet wie auch schon in der letzten Saison lahmen Alibifußball. Er läuft nichts zu und nach vorne kommt auch nichts, da seine Mitspieler ihn zu recht kaum anspielen. Zu dem hat er das 0:1 durch ein Fehlpass verursacht und beim 0:2 war er 40 m hinter dem Lauterer, trabte hinterher und stoppte ab, bevor der Lauterer abzog. Im Duisburgspiel hatte er Handgestoppte 10 Ballkontakte und 3 Zweikämpfe und das als Defensiver Mittelfeldspieler. Faustregel ist der Ball in der Nähe -ist Konrad wo anders.