3. Liga

KFC-Comebacker Grimaldi über den drohenden Abstiegsplatz

Fabian Kleintges-Topoll
17. August 2019, 19:53 Uhr

Foto: firo

Seit Januar 2019 stürmt Adriano Grimaldi für den KFC Uerdingen. Beim 0:3 gegen Ingolstadt bestritt der 28-Jährige erst sein fünftes Drittligaspiel für die Krefelder. Seine Leidenszeit soll nun ein Ende haben.

Große Teile der Vorbereitung verpasste Adriano Grimaldi wegen einer Muskelverletzung. Im RS-Niederrheinpokal feierte der Stürmer unter der Woche bereits sein Comeback, am Samstag durfte Grimaldi zum ersten Mal in der laufenden Drittligasaison auf den Rasen. Seine Rückkehr hat sich der ehemalige Münchener sicherlich anders vorgestellt. Mit 0:3 verlor der KFC Uerdingen gegen den alten und neuen Spitzenreiter FC Ingolstadt. „Wir hatten genug Zeit. Vor dem 0:2 hatten wir gute Chancen. Das Ergebnis fiel am Ende zu hoch aus“, lautete seine Analyse.

Unterm Strich war es wieder mal viel zu wenig für den KFC. Uerdingen tritt auf der Stelle. Gewinnt die Zweitvertretung des FC Bayern am Montag in Halle, steht der KFC plötzlich auf einem Abstiegsplatz. Über das mögliche Tabellenszenario sagte Grimaldi: „Die Tabelle ist überhaupt noch nicht aussagekräftig. Jetzt schon darauf zu schauen ist totaler Quatsch.“

Grimaldi: Stück für Stück in Richtung Startelf

Viel mehr möchte auch Adriano Grimaldi die wenigen positiven Aspekte für die kommenden Aufgaben mitnehmen. Am nächsten Wochenende geht es auswärts bei Preußen Münster weiter. „Die Einwechselspieler konnten einen Push geben. Das ist auch der Sinn der Sache“, resümierte der Vollblutstürmer, der mit seiner körperlichen Präsenz mehr Schwung in die mächtig ins Stocken geratene KFC-Offensive bringen soll.

Nach und nach möchte sich Grimaldi immer weiter in Richtung Startelf spielen. „Ich war am Ende kaputt. Nach den Sprints brauchte ich oft eine Pause“, sagte der Stürmer über seinen Fitnesszustand, der noch lange nicht bei 100 Prozent liegt. „Das war abzusehen. Der Trainer weiß, wie wir vorankommen. Die Kurzeinsätze machen mich in meiner Fitness stärker.“

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Kommentieren

19.08.2019 - 15:12 - Bierchen

Uerdingen hat nun mal keine Fans!

18.08.2019 - 11:01 - nico_r

Die Zuschauerzahlen sind absolut katastrophal, vor allem nach dem "Knaller" gegen den BVB und der einzige Trainer der eine gute Punktausbeute geholt hat,
war Stefan Krämer. Beim PFC stinkt der Fisch wie meistens vom Kopf her. Dieser Weinhart weiß vermutlich überhaupt nicht, was er da eigentlich machen soll
und ist wohl auch nur das Schoßhündchen vom "Big Boss" :-)
Mr.Ponomarew wird sich, wie bei seinen anderen "Sport-Investments", früher oder später (vermutlich eher früher) auch hier zurück ziehen und der Stadt dann
die Schuld geben. Angedeutet hat er es schließlich schon. Arme, arme PFC Fans... Aber wer dem Messias hinterher rennt...

18.08.2019 - 03:01 - bisdietage

Die 2600 Zuschauer sind in der Tat eine Schande für eine 250.000-Einwohnerstadt. Was ist dabei, sich mal eben für 20 Minuten ins Auto zu setzen? Aber so war "der Krefelder" schon immer. Er geht halt lieber zum Eishockey. Herr Ponomarev, Sie haben aufs falsche Pferd gesetzt und ich denke, das sehen Sie langsam aber sicher ein.
Warum man die erfolgreiche Taktik aus dem Dortmund-Spiel, aus einer sicheren Defensive Nadelstiche zu setzen, gegen den Tabellenführer aufgibt, verschließt sich meinem Gehirn, sollte man aber das Vögelchen fragen. Wie man taktisch agiert, kann er von Jeff Saibene(für mich der meist unterschätzte Trainer im Profi-Fussball) lernen. Fakt ist, aus dem Spieler-"Material", das Vogel von Ponomarev zur Verfügung gestellt wurde, muss man definitiv wesentlich mehr herausholen und zwar von Anfang an.

17.08.2019 - 22:17 - lapofgods

Es macht halt keinen Spaß Erfolgsfan ohne Erfolg zu sein. Da gucken die wieder Bayern, wie die letzten 20 Jahre auch. Da ist wenigstens Glitzer.

17.08.2019 - 21:33 - Cronenberger

Hallooooooo!!!
Wo sind denn die ganzen Überdingerjünger, die noch vor drei Wochen über alle anderen hergezogen haben???
Habt ihr schon die Lust verloren???