Am zweiten Turniertag der Zwischenrunde in Essen konnten sich die Zuschauer an keinen großartigen Sensationen erfreuen. Doch gegen Mitte des Turniers verschlechterte sich die Stimmung auf eine ganz abrupte Weise. Eine Verletzung stand über allen Geschehnissen.

Halle Essen

Keine Überraschungen und doch ein großer Schock

Niclas Scheidt
12. Januar 2020, 19:02 Uhr

Foto: Michael Gohl

Am zweiten Turniertag der Zwischenrunde in Essen konnten sich die Zuschauer an keinen großartigen Sensationen erfreuen. Doch gegen Mitte des Turniers verschlechterte sich die Stimmung auf eine ganz abrupte Weise. Eine Verletzung stand über allen Geschehnissen.

Gegen 14 Uhr legte sich ein Schleier der Stille über die Sporthalle am Hallo. Laute Schreie ließen die gesamte Halle verstummen. Sie stammten von Mimoun Sammar, Spieler des Bader SV. In einem Zweikampf fiel Sammar unglücklich auf die Schulter und schrie sofort auf. Nach einer halben Stunde Ungewissheit stand fest, dass sich der 24-jährige Mittelfeldspieler die Schulter ausgekugelt hatte. Verletzte Bänder wurden nicht ausgeschlossen.

Trost für den Verletzten

Mike Sauer, Trainer des Bader SV, zeigte sich nach dem Vorfall betroffen: „Das ist so bitter.“ Wie lang Sammar dem A-Ligisten fehlen wird, steht noch nicht fest. Freuen konnten sich die Spieler des Bader SV am Ende dann doch. Als Tabellenzweiter konnten sie sich für die Endrunde qualifizieren. Ein Erfolg, der sicherlich dem verletzten Sammar gewidmet wird.

Ansonsten gaben sich die Favoriten keine Blöße. Der VfB Frohnhausen beispielsweise zog als Tabellenerster mit sieben Punkten souverän in die Endrunde ein. Trainer Issam Said wollte sich als Titelverteidiger aber nicht die Favoriten-Karte zuschieben lassen: „Für mich sind der FC Kray und Blau-Gelb Überruhr die Topfavoriten. Ich sehe uns in diesem Jahr leider nicht weit vorne. Am liebsten würde ich den Pokal klauen (lacht).“

Rellinghausen will zum Finaltag

Für den ESC Rellinghausen war der Einzug in die Endrunde mit zwei A-Ligisten und einem B-Ligisten in der Gruppe ein Muss. Co-Trainer Michael Ewers-ter Haar konnte dieser Einschätzung nur beipflichten: „Alles in Allem war das ein eigentlich ein Pflicht-Weiterkommen, um dann in der Endrunde auf die ganz Großen zu treffen.“ Bezüglich des Turnierziels wird Ewers-ter Haar auch konkret: „Unser Ziel ist, unter die ersten Acht zu kommen und dann schauen wir mal, was kommt.“

Die weiteren Mannschaften mit einem Ticket für die Endrunde sind der Landesligist SV Burgaltendorf, der Bezirksligist TUSEM Essen sowie die A-Ligisten Essener SG 99/06, FSV Kettwig und RuWa Dellwig. Die Endrunde beginnt am kommenden Samstag in der Halle am Hallo um 13 Uhr.

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