Bei den Vereinen der Fußball-Bundesliga herrscht offenbar Uneinigkeit über die Regelung von Auf- und Abstieg bei einem möglichen vorzeitigen Saisonabbruch.

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Keine Entscheidung: Uneinigkeit in Auf- und Abstiegsfrage bei Abbruch

13. Mai 2020, 14:28 Uhr
Foto: dpa

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Bei den Vereinen der Fußball-Bundesliga herrscht offenbar Uneinigkeit über die Regelung von Auf- und Abstieg bei einem möglichen vorzeitigen Saisonabbruch.

Das berichtete das Fachmagazin kicker am Mittwoch nach einer Videokonferenz der Deutschen Fußball Liga (DFL) mit den 18 Erstligisten. Demnach werde die endgültige Entscheidung über Auf- und Abstieg zwischen 1. und 2. Bundesliga sowie 2. Bundesliga und 3. Liga um eine Woche vertagt. Eigentlich hätte die finale Abstimmung schon auf der DFL-Mitgliederversammlung am Donnerstag erfolgen sollen.

Dem kicker zufolge votierten bei der Abstimmung am Mittwoch acht Vereine gegen den Antrag des DFL-Präsidiums, auch im Falle eines Saisonabbruchs „am Grundprinzip eines sportlichen Auf- und Abstiegs zwischen der Bundesliga und der 2. Bundesliga und zwischen der 2. Bundesliga und der 3. Liga unter Beibehaltung der Anzahl von jeweils 18 Klubs“ festzuhalten. Zehn Klubs stimmten für den Antrag. Eine virtuelle Teilkonferenz der 18 Zweitligisten war für Mittwochnachmittag geplant.

Nach der Unterbrechung durch die Coronakrise nehmen die Bundesliga und die 2. Liga am Wochenende den Spielbetrieb wieder auf. In beiden Ligen stehen noch neun Spieltage auf dem Programm. sid

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13.05.2020 - 15:31 - thokau

Ha Ha Ha!
Wasch mir den Pelz, aber mach mich nicht nass!
Die Kohle mitnehmen ohne auch nur den Restanschein einer sportlichen Veranstaltung zu wahren!
Diese ganze marode System müßte in sich zusammen fallen!
Das wäre ein guter Tag für den Sport!

13.05.2020 - 14:54 - derdereuchversteht07

Sollten das nicht alle unterschreiben, wird’s interessant!
Wie kann man Samstag starten, wenn nichts geregelt ist?
Warum macht man das jetzt?
Weil man gerade bemerkt das alles den Bach runter geht.
Siehe Dresden und so weiter und so fort.
Am besten gefällt mir die jetzt schon mehrfach gesagte Aussage: Damit musste man rechnen.
Wenn das so weiter geht, obwohl es noch gar nicht begonnen hat, werden wir noch sehr gut unterhalten.
Herrlich!

13.05.2020 - 14:41 - dr. breitner

….und Drittligisten wurden vom DFB natürlich auch nicht unter Druck gesetzt, ebensowenig wie Spieler, die sich äussern wollten und sich geäussert haben.
Aber Hauptsache es schauen weltweit Milliarden auf die Bundesliga und "Made in Germany" ist wieder ein Qualitätsmerkmal, unglaublich.
Wir zeigen dann aber demnächst wieder mit dem Finger auf andere Nationen, wenn es um Arbeits- und Menschenrechte geht.

13.05.2020 - 14:34 - dr. breitner

Das wurde bei dem ausgeklügelten Konzept der DFL wohl nicht bedacht, ist ja auch nur eine Kleinigkeit, oh mann.
Der Streit beginnt schon vor dem ersten Spiel.