Nach der 0:3 (0:1)-Niederlage gegen den FC Würzburger Kickers fand KFC-Kapitän Christopher Schorch deutliche Worte.

3. Liga

"Keine Eier" - KFC-Kapitän Schorch schlägt Alarm

Stefan Bunse
27. Januar 2019, 23:01 Uhr

Foto: Firo

Nach der 0:3 (0:1)-Niederlage gegen den FC Würzburger Kickers fand KFC-Kapitän Christopher Schorch deutliche Worte.

Neben seiner Kritik an der Stadt Krefeld, der er vorwirft, nicht genug für seinen Drittligisten zu tun, machte er auch seinen Mitspielern eine klare Ansage.

Der Grund: Schorch befürchtet, dass sich die Aufstiegshoffnungen bald erledigt haben dürften, wenn die Mannschaft so weitermacht. „Ja, wir haben in der vergangenen Woche unter schlechten Bedingungen trainiert. Wenn wir überhaupt trainieren konnten. Dann kommst du nach Duisburg und darfst noch nicht einmal das Abschlusstraining im Stadion machen“, zählte er die Defizite noch einmal auf. Aber: „Schwierig hin und her, trotzdem darfst du nicht so auftreten. Wir haben gar keine Dominanz auf den Platz bekommen, so wie wir das normalerweise haben.“ 

KFC-Kapitän Schorch zerlegt seine Mannschaft

Und diese Versäumnisse lastet der Innenverteidiger auch seinen Mitspielern an. „Wenn du die Zweikämpfe nicht annimmst, wenn du die Laufbereitschaft nicht hast und die Eier nicht hast, einen Ball festzumachen, dann wird es schwer“, schimpfte der 29-Jährige. In der Tat liefen die Würzburger während der 90 Minuten ein ums andere Mal in Überzahl auf den Kasten der Uerdinger zu. „Wenn die dann mit fünf gegen drei oder vier gegen zwei laufen, dann wird es für die Abwehr schwer, alles zu verteidigen. Ich hätte gerne solche Situationen auch mal für uns – aber dafür muss man halt auch arbeiten. Und das haben wir gegen Würzburg einfach nicht getan.“

Ob seinem Team auch angesichts der vier teils hochkarätigen Neuzugänge vielleicht das Gespür oder der Ernst für die Situation abhandengekommen ist? „Was für ein Ernst? Wir haben jetzt noch 17 Spiele vor uns. Wir haben die Chance, in die 2. Liga aufzusteigen. Und das bei 38 verdammt schweren Auswärtsspielen. Viele vergessen das“, holte er aus. „Nein, Konkurrenz belebt das Geschäft. Wir hatten zu einfache Ballverluste. Wir müssen uns die Woche zusammenreißen und Gas geben.“

Nach dem 0:3 sei es nun wichtig, noch enger zusammenzurücken. „Wir müssen in der nächsten Woche in Meppen ein anderes Gesicht zeigen - egal unter welchen Umständen“, warnt er. Sonst könnte es für die Krefelder Aufstiegsträume ein böses Erwachen geben. 

Autor: Stefan Bunse

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28.01.2019 - 19:29 - rwekopo

Gut,merke ich mir.Aber der von Euch sogenannte Steuerberaterclub hat auch einen Namen.Benutzt diesen doch einfach!

28.01.2019 - 16:30 - Grenzländer

@rwekopo
Bevor du von anderen eine normale Diskussion und weniger Überheblichkeit einfordert, solltest du selbst dir vielleicht aber despektierliche Bemerkungen im Stile von der "beleibte, ehemalige Sowjetbürger" verkneifen. Du musst ihn ja weder mögen noch gut finden was er beim KFC macht, aber der Mann hat einen Namen. Benutze diesen doch einfach, wenn du wirklich ernsthaft an einer normalen Diskussion interessiert bist.

28.01.2019 - 13:03 - Flanke09

Was will man denn den Uerdingener verübeln? Sie haben 20 Jahre in der untersten Klassen gespielt und mussten die ein oder andere drohende Insolvenz überstehen (da gab es noch kein Crowdfunding)... Abstiege, etc...

Es ist doch nachvollziehbar für jeden Fußballanhänger, wenn man seinem Heimatverein eine neue Perspektive zeigt, die da lauet 3-2. Liga, dass die ein oder anderen durchdrehen!
Es gibt halt nicht die großen Massen an Anhänger in Krefeld (war ja bis auf die 80´s, keine große Fußballstadt), aber es gibt halt die hartliner, die lassen nichts an Ihren Verein kommen :) wie bei jedem anderen Verein auch... :)

Auch wenn alle von einer Millionentruppe reden, man muss erstmal so eine Truppe formen, um nach der Hinrunde auf Platz 3 zustehen!

28.01.2019 - 11:52 - rwekopo

@Vok:Überhebliche Fans, wie Du wohl einer bist,sind es, die eine normale Diskussion erschweren.Immer schön von oben herab,als wenn es Dein Verdienst ist,dass der KFC weiter ist als andere Clubs.Das hat sich letzten Sommer noch ganz anders gelesen,schon vergessen? Aber zum Glück gibt es noch andere KFC-Anhänger.

28.01.2019 - 11:25 - Vok

Ach, ja diesmal scheitert RWE an einem Steuerberaterclub mit 300 Fans. Noch Fragen?

28.01.2019 - 11:23 - Vok

Wo spielt noch mal RWE? Seit 15 Jahren. Super "Entwicklung". Da kann man sich ruhig schon mal zum Profifußball äußern.

LG ; )

28.01.2019 - 09:21 - Ruppinho1954

Der KFC begeistert die Massen : 3100 abzüglich der Gästefans.
Was will sowas in der 2. Liga ???

28.01.2019 - 01:27 - Überdingen

Genauso ist es...rwekopo...das wird auch nicht lange mehr dauern...dann knallt es gewaltig.

27.01.2019 - 23:53 - rwekopo

Habe,glaube ich,eins vergessen,wenn diese Truppe nicht aufsteigt,wird sie komplett,fast komplett ausgewechselt.Von daher erübrigt sich mein vorheriger Kommentar.Der etwas beleibte,ehemalige Sowjetbürger wird dann schon durchgreifen.Und zwar hart!!

27.01.2019 - 23:19 - rwekopo

Gut erkannt von Schorch.Sind da beim KFC etwa Spieler gelandet,die nur Kohle einstreichen wollen?Welche denken,o.k.,hier habe ich mein Einkommen?Wenn wir aber aufsteigen,ist mein gut bezahlter Job weg?Fragen über Fragen. KFC-Fans,berichtigt mich,wenn ich falsch liegen sollte!Aber bitte moderat!Danke!