Keine Tore im Spitzenspiel und wieder eine Niederlage für den VfB Stuttgart. Jetzt mischt auch Heidenheim im Aufstiegsrennen mit.

2. Bundesliga

Kein Sieger im Topspiel, Stuttgart patzt erneut

24. Mai 2020, 15:55 Uhr
Marcin Kaminski vom Zweitligisten VfB Stuttgart lässt nach der 2:3-Pleite in Kiel den Kopf hängen. Foto: dpa

Marcin Kaminski vom Zweitligisten VfB Stuttgart lässt nach der 2:3-Pleite in Kiel den Kopf hängen. Foto: dpa

Keine Tore im Spitzenspiel und wieder eine Niederlage für den VfB Stuttgart. Jetzt mischt auch Heidenheim im Aufstiegsrennen mit.

Arminia Bielefeld bleibt in der 2. Fußball-Bundesliga weiterhin auf Aufstiegskurs. Der souveräne und seit neun Spielen unbesiegte Zweitliga-Tabellenführer aus Ostwestfalen erreichte am Sonntag im Spitzenspiel beim Verfolger Hamburger SV ein 0:0 und hat sieben Runden vor Saisonschluss acht Punkte Vorsprung auf Rang drei, den der nächste Gegner VfB Stuttgart weiterhin innehat.

Die seit vier Spielen sieglosen Schwaben, die nach der Gelb-Roten Karte gegen Daniel Didavi eine Halbzeit lang in Unterzahl spielen mussten, verloren bei Holstein Kiel mit 2:3 (0:1) und müssen nun sogar um den Relegationsrang bangen. In Lauerstellung mit einem Punkt Rückstand bleibt der 1. FC Heidenheim nach dem 1:0-Erfolg am Freitagabend gegen den SV Wehen Wiesbaden.

Die auf drei Positionen veränderte Hamburger Elf kam im Volksparkstadion gut ins Spiel, kontrollierte die Partie und hatte auch die besseren Möglichkeiten. Arminias Trainer Uwe Neuhaus, der in seinem 300. Zweitligaspiel auf der Bank saß, hatte sein Team sehr defensiv eingestellt und musste am Ende mit dem Punktgewinn zufrieden sein.

Bochum holt 0:0 in Karlsruhe

In der Abstiegszone verbesserte sich der Karlsruher SC durch ein 0:0 gegen den VfL Bochum auf den Relegationsrang. Der VfL bleibt weiter Zwölfter. Für den 1. FC Nürnberg bleibt die Situation trotz des noch geretteten Punktes beim 1:1 gegen Erzgebirge Aue am Freitag derweil brenzlig, zumal Tabellenschlusslicht Dynamo Dresden noch zwei Spiele im Rückstand ist. „Die Mannschaft hat alles investiert“, sagte Trainer Jens Keller, doch im Angriff hapert es derzeit. dpa

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