Jugend

Kampf um den Titel - BVB-U17 will es der U19 nachmachen

RevierSport
04. Juni 2019, 13:35 Uhr

Foto: mabo Sport

Am Mittwoch (18 Uhr) trifft die U17 des BVB im Hinspiel um die Deutsche Meisterschaft im Fußballpark BVB (Adi-Preißler Allee 9) auf den VfL Wolfsburg, Meister der U17-Bundesliga Nord/Nordost. 

Nach der BVB-U19, die am vergangenen Wochenende den Titel gegen den VfB Stuttgart holte, könnte mit der U17 die nächste Juniorenmannschaft der Schwarzgelben die Meisterschaft gewinnen.

Dortmund beendete die Saison als Westdeutscher Meister und verlor dabei keine einzige Partie. Zusätzlich stellten die Borussen mit einer Tordifferenz von + 79 die jeweils stärkste Offen- und Defensive. Großen Anteil an der famosen Offensivabteilung hat Wunderkind Youssoufa Moukoko, der alleine 46 Treffer erzielt hat und damit den alten Rekord von Ex-S04-Talent Donis Avdijaj übertraf

Das stellte auch Dortmunds Trainer Sebastian Geppert zufrieden. Er betonte nach dem letzten Sieg gegen den MSV Duisburg: „Das ist schon außergewöhnlich. Es freut mich für Youssoufa, dass das geklappt hat. Da haben wir alle hart für gearbeitet." Aber auch über die gesamten Saison zeigt sich der 35-jährige Übungsleiter begeistert: „Ich weiß gar nicht, ob es das schon einmal gab. Das ist herausragend für alle, die mitgewirkt haben. Der ganzen Mannschaft und auch dem gesamten Staff gebührt großer Respekt,“ wie er gegenüber dieser Redaktion verlautbarte.

Der Gegner aus der Autostadt schloss die Saison mit nur einer Niederlage ab und ist im heimischen Porschestadion noch ungeschlagen. Allerdings mussten die Jungwölfe bis zum Ende zittern, da Wolfsburg schlussendlich nur zwei Punkte Vorsprung auf den Zweitplatzierten Hertha BSC Berlin aufwies. Im Gegensatz zu Dortmund haben die Grün-Weißen keinen Superstar wie Moukoko, sondern mehrere Spieler, auf die sich die ganzen Tore verteilen. 


Dazu gehören Marcel Beifus und Timon Burmeister, die beide jeweils zehn Tore erzielt haben. Von dem Dortmunder Sturmtalent lässt sich der VfL allerdings nicht beängstigen. Dies sagte der Wolfsburger Trainer Steffen Brauer im Gespräch mit dem "Sportbuzzer: "Wir fahren nicht nach Dortmund, um ihrem Star zuzuschauen. Wir wollen gewinnen."

In der Historie duellierten sich beide Teams lediglich zweimal. 2012 trennten sich beide Teams unentschieden, 2015 gewann Wolfsburg deutlich mit 4:0.

Das Rückspiel findet am Samstag im AOK-Stadion statt. Dort entscheidet sich endgültig, wer im Finale gegen den Sieger der anderen Halbfinalbegegnung FC Bayern München – 1. FC Köln spielt.

Autor: Aaron Helling

Halbfinal-Hinspiele
Bor. Dortmund – VfL Wolfsburg Mi., 18 Uhr
Bayern München – 1. FC Köln Mi.

Halbfinal-Rückspiele
VfL Wolfsburg – Bor. Dortmund Sa., 15 Uhr
1. FC Köln – Bayern München Sa.

Endspiel

Sonntag, 16. Juni, in Wolfsburg oder Dortmund

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Kommentieren

07.06.2019 - 10:41 - lappes

" Menschenhändler Event Konzern " !?
"gelinde ausgedrückt, Kindesmißbrauch " !?

Du hast doch nicht mehr alle Tassen im Schrank !!!

04.06.2019 - 23:48 - Frankiboy51

Dieser Kommentar wurde entfernt.