02.12.2018

OL WF

Irres Spiel in Herne, Schalke uneinholbar?

Foto: Klaus Pollkläsener

Bereits am vergangenen Mittwoch eröffneten der Holzwickeder SC und die Hammer SpVg den 16. Spieltag der Oberliga Westfalen und trennten sich 3:1 aus Hammer Sicht. Am Sonntag stiegen sieben weitere Partien. Eine Übersicht.

1. FC GievenbeckTuS Erndtebrück 0:0 (0:0)

Keine Tore im Duell zweier Tabellennachbarn aus der unteren Hälfte. 

Westfalia Herne – FC Eintracht Rheine 4:2 (2:1)
Der erste Treffer im Schloss Strünkede gehörte den Hausherren: Gianluca Marzullo brachte die Westfalia in Führung (24.). Elias Anan traf wenig später zum 2:0 (33.). Lange hielt die Westfalia-Freude nicht, denn nur eine Minute später stellte Rheines Nils Hönicke per Foulelfmeter den Anschluss her. Zudem musste die Westfalia ab der 42. Minute zu zehnt agieren, denn Niklas Lübcke kassierte einen Platzverweis. Im zweiten Durchgang konnte Robin Holtmann für Rheine sogar ausgleichen (67.). Am Ende lachte aber die Westfalia, denn erst erzielte Kai Hatano das erlösende 3:2 (83.), und Anan verwandelte einen Foulelfmeter in der Schlussphase zum 4:2-Endstand. Damit verlässt Herne den letzten Platz und gibt die rote Laterne an Gütersloh weiter. 

ASC Dortmund – SC Paderborn U21 3:1 (1:0)
Der Tabellenfünfte ASC Dortmund hat sich gegen die zweite Mannschaft von Paderborn im oberen Tabellendrittel festgebissen. Maximilan Podehl traf zugunsten des ASC (19.). Nach der Pause folgte der große Auftritt von Paul Stieber: Innerhalb von Augenblicken sorgte er mit zwei Toren für die Vorentscheidung (58., 60.). Daran konnte auch der Anschlusstreffer von Maurice Buckesfeld nichts ändern (76.).

SV Rhynern – Schalke 04 U23 0:3 (0:1)
In Rhynern machte der Gelsenkirchener Tabellenführer da weiter, wo er zuletzt aufgehört hatte: Janis Grinbergs schoss die Schalker bereits nach fünf Minuten nach vorne. Danach ließen es die Schalker verhältnismäßig ruhig angehen – bis zum Beginn der zweiten 45. Minuten. Da machten Jason Ceka (53.) und Nick Taitague (54.) mit einem Doppelschlag alles klar. Durch den Sieg gegen den vormaligen Zweiten baut Schalke seinen Vorsprung auf irre elf Zähler aus. 

RW AhlenTuS Haltern 2:3 (1:1)
Gut zehn Minuten vor dem Seitenwechsel gelang Halterns Stefan Oerterer das 1:0 aus Sicht der Gäste (34.). Lange hatte die Führung jedoch nicht Bestand, denn Ahlens Cihan Yilmaz glich noch vor der Pause aus (41.). Zwei Minuten nach Wiederanpfiff brachte Luca Steinfeldt die TuS aber wieder in Front. Die Partie flipperte weiter hin und her: Erst traf Cihan mit seinem zweiten Tor zum 2:2 (66.), doch Tim Forsmann brachte Haltern zum insgesamt dritten Mal in Führung (68.).

FC Gütersloh – TuS Ennepetal 0:1 (0:0)
Was für ein dramatisches Ende in Gütersloh! In der zweiten Minute der Nachspielzeit gelang Marvin Weusthoff das 1:0 für die Gäste per Elfmeter. Zuvor hatten Güterslohs Beuckmann und sein Gegenüber Bollmann (Gelb-Rot) einen Platzverweis kassiert. 

SV SchermbeckTSG Sprockhövel 1:1 (0:0)
70 Minuten mussten sich die Zuschauer in Schermbeck gedulden, dann durften sie jubeln: Und zwar über das 1:0 für die Gastgeber. Patrick Rudolph hatte getroffen. Allerdings kamen die Hattinger Gäste in der Schlussminute durch Bulut zum Ausgleich. 

Sportfreunde Siegen – FC Brünninghausen
Keinen Oberliga-Fußball gab es am Sonntag in Siegen, die Partie wurde im Vorfeld abgesagt. Grund dafür: Die Platzkommission der Stadt Siegen hat den Naturrasen sperren lassen. Ein Nachholttermin steht noch nicht fest.


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02.12.2018 - 19:55 - nurdersvh

Ein paar Zitate aus dem Bericht der WAZ-"Sportredaktion" Herne:

Aber diese Hektik sei durchaus auch so gewollt gewesen, so Knappmann später.

Rheines Trainer Uwe Laurenz sagte über diesen Nachmittag: „Dieses Drumherum ist nicht meins, aber schlussendlich haben wir nicht darin die Gründe für unsere Niederlage zu suchen.“

Knappmann erklärte: „Das Drumherum tut mir leid, es war hoch emotional. Aber sonst hätten wir keine Chance gegen euch.“

Mit anderen Worten: vorsätzliche Unsportlichkeit. Es wird allerhöchste Zeit, dass sich die Verbandsspruchkammer des FLVW hier einschaltet.

Die diplomatischen Ausführungen des Rheiner Trainers heißen übersetzt: zum wiederholten Male ist der gute Ruf der alten Fußallstadt Herne in den Dreck getreten worden. Viele, die den Ruf des SC Westfalia 04 Herne in der Vergangheit begründet haben, würden sich im Grabe umdrehen, wenn sie diese Auswüchse an Unsportlichkeit kennen würden.

Mich widert dieses Pack und seine Proll-Anhänger an!!
Viele Grüße auch an den heiligen Lackschuh. Sind Sie runter von Intensiv??

02.12.2018 - 18:48 - Lackschuh

Will da nicht ins Detail gehen, aber dieser Sieg ist in der Tat aller Ehren wert - prima Teamleistung und das ist unantastbar!

Es bleibt aber alles mehr als offen und Ruhe werden die drei Punkte auch nicht bringen - weiter so Westfalia!

02.12.2018 - 16:46 - marzipan-jogy

Moin,
was für eine super Moral und Leistung von
Westfalia Herne.
Wir geben nicht auf.
Glück Auf und Schiff Ahoi