Sonsbeck - Niederwenigern

Irrer Last-Minute-Krimi im Landesliga-Topspiel

Charmaine Fischer
05. Mai 2019, 19:55 Uhr

Foto: Svenja Hanusch

Im Top-Spiel der Landesliga Niederrhein 2 trennen sich der SV Sonsbeck und die Sportfreunde Niederwenigern nach einer furiosen Schlussphase mit einem gerechten 2:2.

Das Spiel versprach schon vor dem Anpfiff ein spannendes Kopf-an-Kopf-Duell zu werden: Beide Mannschaften kämpfen um den zweiten Tabellenplatz und damit um den direkten Aufstieg in die Oberliga. „Wir wussten ja, dass es definitiv ein Duell auf Augenhöhe werden wird“, betonte SV-Trainer Werner Buttgereit.

Doch das es am Ende so eng wird, damit hatte sicherlich keiner der 475 Zuschauer gerechnet. Gleich zwei Treffer -inklusive einem absolutem Traumtor- gab es innerhalb der Nachspielzeit. „Das war auf jeden Fall ein super Spiel und gute Werbung für den Landesliga-Fußball“, war sich Buttgereit sicher.

Den besseren Start in die Partie erwischten eindeutig die Sportfreunde. Durch einem Treffer von Maximilian Golz (11.) gingen die Gäste früh mit 1:0 in Führung. „Die ersten 20 Minuten war Niederwenigern eindeutig die bessere Mannschaft“, analysierte der SV-Trainer nach der Partie. 


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Doch nach der Pause erhöhten die Gastgeber den Druck und glichen durch Andre Trienenjost (59.) zum zwischenzeitlichen 1:1 aus. „In der zweiten Halbzeit haben wir uns viel zu sehr hinten reindrängen lassen“, ärgerte sich SF-Trainer Jürgen Margref.

Richtig spannend wurde es dann in der Nachspielzeit: Nach einem Foul im Strafraum entschied Schiedsrichter David Schuch auf Elfmeter. Stephan Schneider (91.) verwandelte zum umjubeltem 2:1-Führungstreffer für die Sonsbecker. Kurz darauf hätte Trienenjost (92.) den Sack für die Gastgeber zu machen können, aber bei seinem Treffer zum 3:1 entschied Schuch auf Abseits.

Mit einem absolutem Traumtor zum 2:2 rettete der eingewechselte Marc Andre Gotzeina (94.) den Niederwenigern mit dem Schlusspfiff noch einen Punkt aus Sonsbeck. „Das war ein wunderschönes Ding, den er da ins lange Eck getroffen hat. Besser hätte man den Ball nicht treffen können“, lobte Margref seinen Torschützen in den höchsten Tönen. 

Autor: Charmaine Fischer

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