Irre Freisenbruch-Bilanz, Werden-Heidhausen marschiert

10.12.2018

Essen KL A

Irre Freisenbruch-Bilanz, Werden-Heidhausen marschiert

Foto: Stefan Arend

In der Essener Kreisliga A2 stand am Wochenende bereits der erste Spieltag der Rückrunde auf dem Programm. Mit Blick auf die Hinserie gibt es eine kuriose Bilanz. 

Der Essener Kreisligist TC Freisenbruch hat eine eigenartige Bilanz nach der Vorrunde aufzuweisen. In sieben Auswärtsspielen sammelte der Essener Traditionsverein nur einen einzigen Punkt. Und das gegen eine Mannschaft (TuS Holsterhausen), die mit vier Punkten Abstand zum rettenden Ufer vor dem Gang in die nächsttiefere Spielklasse steht.


Zuhause hingegen konnte der Verein alle acht Heimspiele souverän gewinnen. Mit 24 Punkten steht der TC Freisenbruch in der Heimtabelle auf dem ersten Platz und sogar noch vor dem überzeugendem Spitzenreiter SC Werden Heidhausen. Was eine starke Leistung ist. Denn Werden-Heidhausen dominiert die Liga nach Belieben. Acht Zähler Vorsprung haben die Werdener vor dem FSV Kettwig. Die beeindruckende Torbilanz des Spitzenreiters: 72:9 - plus 63 Tore. Wahnsinn. 

Zurück zum TC Freisenbruch: Während die Mannschaft von Trainer Peter Schäfer zuhause nur acht Gegentore kassierte, mussten sie auf fremden Plätzen sagenhafte 40 Gegentore hinnehmen. Auf fremden Plätzen kam es teilweise zu kuriosen Ergebnissen, wie einem 10:5 gegen die Zweitvertretung des FC Kray. 

Zum Beginn der Rückrunde, einem Auswärtsspiel, sollte dieser Fluch endlich beendet werden. Gegen den Vorletzten Fortuna Bredeney lag der TC Freisenbruch bis zur allerletzten Minute mit 4:3 in Front und kassierte dann durch eine Standardsituation noch den Ausgleich.

Während auswärts kaum was klappt, läuft es daheim: Grund für die Heimstärke ist sicherlich der Ascheplatz im heimischen Waldstadion Bergmannsbusch. Bis auf einen Klub in der Liga kicken alle anderen Clubs auf modernen Kunstrasenplätzen. Auch der TC Freisenbruch versucht einen Kunstrasenplatz zu bauen, doch bislang ist er bei der Stadt Essen nur auf taube Ohren gestoßen.

Auf taube Ohren stoßen offenbar auch die Trainer von Mintard II und Fortuna Bredeney. Denn beide Teams liegen abgeschlagen am Ende der Kreisliga-Tabelle. Mintard mit fünf Zählern und bereits 80 Gegentoren. Bredeney mit acht Zählern und 73 Gegentoren. Hier kann bereits für die Kreisliga B geplant werden. Wobei Mintard ein kleines Lebenszeichen setzte. Denn am ersten Spieltag der Rückrunde gab es mit dem 5:2 gegen den SV Isinger den ersten Dreier der Saison. cb

Kommentieren

Mehr zum Thema

Wettbewerbe

Rubriken