Das Finale im Westfalenpokal steht fest: Die zwei Oberligisten RSV Meinerzhagen und SV Schermbeck treffen am nächsten Samstag aufeinander.

Westfalenpokal

Rödinghausen verpasst Finale, Schermbeck mühelos

15. August 2020, 17:05 Uhr
Daniel Flottmann sah Rot. Foto: Thorsten Tillmann

Daniel Flottmann sah Rot. Foto: Thorsten Tillmann

Das Finale im Westfalenpokal steht fest: Die zwei Oberligisten RSV Meinerzhagen und SV Schermbeck treffen am nächsten Samstag aufeinander.

Der RSV Meinerzhagen und der SV Schermbeck bestreiten das Finale des Westfalenpokals am kommenden Samstag (22. August, 17.45 Uhr, Sportzentrum Kaiserau). Beide Oberligisten konnten sich am Samstag in ihren Partien durchsetzen. Während der SV Schermbeck Westfalenliga-Aufsteiger SpVg Hagen beim 6:1 keine Chance ließ, warf Meinerzhagen Regionalliga-Meister und Titelverteidiger SV Rödinghausen im Elfmeterschießen aus dem Wettbewerb. 


Die Zuschauer im Stadion an der Oststraße sahen eine packende Partie. Rödinghausen war im ersten Pflichtspiel unter dem neuen Trainer Nils Drube die spielbestimmende Mannschaft, das Tor erzielten jedoch die Hausherren. Julian Jakobs ließ Meinerzhagen nach einer halben Stunde mit einem Schuss von der rechten Sechzehnerkante ins linke Eck jubeln. 

Rödinghausen in Unterzahl

Die Führung brachte dem RSV Sicherheit, Meinerzhagen kam besser ins Spiel. Und war kurz darauf in Überzahl. Denn unmittelbar vor der Halbzeitpause sah Rödinghausen-Routinier Daniel Flottmann die Rote Karte. Nach dem Seitenwechsel hatte Meinerzhagen mehrfach die Chance, das vorentscheidende 2:0 zu erzielen - ließ jedoch beste Möglichkeiten liegen. Stattdessen glich der SVR durch Patrick Kurzen per Kopfball nach 76 Minuten aus. Danach fielen keine Tore mehr - es ging direkt ins Elfmeterschießen.


Die ersten fünf Schütze gaben sich keine Blöße - doch dann scheiterte Rödinghausens Julian Wolff an Meinerzhagens Keeper Johannes Focher. Die nächsten beiden Schützen des Gastgebers trafen ebenfalls - so dass letztlich der RSV mit 6:4 nach Elfmeterschießen gewann und unter den Augen von Nuri Sahin den Einzug ins Finale feierte. Für Rödinghausen ist der Traum vom DFB-Pokal aber noch nicht vorbei. Als bester westfälischer Regionalligist bestreitet der SVR noch ein Entscheidungsspiel gegen Oberliga-Meister SC Wiedenbrück.

Schermbeck mühelos

Ein halbes Dutzend Treffer gelang Schermbeck gegen Hagen beim 6:1-Sieg. Bereits zur Pause war die Partie entschieden, denn die Hausherren führten durch Treffer von Dominik Hanemann (9.), Raphael Niehoff (22.) und Bilal Özkara (31.) bereits 3:0. Nach der Pause legte Schermbeck nach: Bernad Gllogjani (56.) und ein Doppelpack von Michael Smykacz (58., 74.) schraubten das Ergebnis weiter in die Höhe. Hagen gelang durch Louis Vormann immerhin noch sehenswerte Ergebniskosmetik (86.).

Kommentieren