2. Liga

HSV-Hammer: Hrubesch übernimmt für die letzten Spiele

03. Mai 2021, 10:00 Uhr
Foto: firo

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In ein paar Wochen endet die laufende Spielzeit. In den ersten drei Ligen gibt es vielerorts Alarmstimmungen und Trainerwechsel. So auch beim HSV, wo es kurz vor dem Ende der Spielzeit einen Trainerwechsel gab. 

Diese Nachricht ist der Hammer. Daniel Thioune ist nicht mehr Trainer beim Zweitliga-Traditionsverein Hamburger SV. In den letzten Wochen wurde viel über die Personalie Thioune spekuliert, doch HSV-Sportvorstand Jonas Boldt stärkte dem Coach nach dem 1:1 in Regensburg noch den Rücken, als er gegenüber "Sky" betonte: „Ich habe keine Zweifel am Trainer. Es wurde in der Vergangenheit mehrfach praktiziert, dass dann wieder ein neuer Trainer kam, und es ist nicht zwingend besser geworden. Also vielleicht mal einen Weg gemeinsam gehen."

Ein weiteres 1:1 gegen den Karlsruher SC später hat sich die Meinung beim HSV offenbar geändert. Nun wurde Thioune freigestellt, der Nachfolger hat es in sich: Horst Hrubesch, bisher Nachwuchsdirektor der Rothosen, wird die Trainerrolle bis zum Ende dieser Saison übernehmen. Das gab der Verein am Montagmorgen bekannt. Vorstand Boldt und Sportdirektor Michael Mutzel informierten die Mannschaft am Montagmorgen über die Entscheidungen. Am Montagnachmittag findet die erste Trainingseinheit unter der Regie Hrubeschs statt.

In den verbleibenden drei Partien gegen Nürnberg, in Osnabrück und gegen Braunschweig soll Hrubesch, der als Trainer der U21 2009 die Europameisterschaft gewann und von März bis November 2018 Interimstrainer der deutschen Frauen-Nationalmannschaf war, nun zumindest den Relegationsrang drei sichern, der zwei Aufstiegsendspiele gegen den 16. der Bundesliga bedeuten würde. 

Gegenüber der vereinseigenen Homepage erklärte Hrubesch: "Wir müssen alles daran setzen, den Mist, den wir verbockt haben, wieder geradezurücken. Dabei erwarte ich, dass unser gesamter Kader inklusive Trainer, Staff und Spieler alle Kräfte und alle Konzentration für die letzten drei Ligaspiele bündelt. Da nehme ich auch angeschlagene oder verletzte Spieler nicht aus."

Die Fakten der letzten Wochen: Die Hamburger konnten die letzten fünf Partien nicht gewinnen. Am Montag könnte Fortuna Düsseldorf nach Punkten gleichziehen, dann hätte der HSV nur noch das bessere Torverhältnis als die Fortuna. Zudem muss Hamburg Holstein Kiel fürchten, die zwei Punkte weniger haben, aber auch noch drei Spiele in der Hinterhand. 

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04.05.2021 - 15:38 - asaph

Das wird dem HSV nicht mehr nutzen - Aufsteigen werden VFL, Fürth und die Fortuna und kein Nordlicht...

03.05.2021 - 17:47 - Baby

Nach der Logik müssten meine Essener ja einen Indianer suchen.

03.05.2021 - 17:46 - RWEimRheingau

Holwilli, steht der Weizen bei Dir schon in Schulterhöhe? Na dann ist Deine Welt wenn Du nach rechts guckst bestimmt heil e! Ansonsten würde ich sagen so einen wie Dich braucht man nicht, also troll Dich nach rechts draussen!

03.05.2021 - 17:45 - Baby

Das ist ja so wirr, dass ich erst garnicht gemerkt habe, dass das rassistisch war. Ich dachte erst der macht einen ironischen Beitrag. Ayayay....

03.05.2021 - 15:44 - RWE-Serm

hoelwil
geht`s noch.
Ich hoffe, dein Beitrag bleibt möglichst lange erhalten,
damit jeder sich eine entsprechende Meinung über dich
und deinesgleichen machen kann und auch Stellung dazu
nimmt.
Rassismus ist menschenverachtend.

03.05.2021 - 14:03 - IchDankeSie1907

Nichts gegen unseren Horst Hrubesch, aber diese Trainerablösung ist unnötig. Die Saison ist sehr wahrscheinlich gelaufen. Schlimmer noch, was passiert wenn der HSV mit dieser Mannschaft aufsteigt?
Es müsste ein neuer Trainer her, der mit einer Zweitligatruppe in der ersten Liga antreten müsste. Kühne, hin oder her, die 75 Millionen Schulden sind da! Und da ist kein großer Spielraum für die Spieler, die man eigentlich benötigen würde, um in der ersten Liga die Klasse zu halten.

03.05.2021 - 13:26 - ata1907

Schwarzer Trainer, schwarze Spiele, schwarze Konten, wer hat Angst vor'm schwarzer Mann,... hört sich für mich extrem bescheuert an.
Schwarzer Trainer + lila weiße Osnabrücker Scheiße hat ja auch geklappt.

03.05.2021 - 13:11 - Herner

Was zur Hölle schreibt der hoelwill:für ein Blödsinn.

Das ist ja schon AFD like.

03.05.2021 - 12:40 - lapofgods

"Ich glaube eher, dass das wieder ein Aktionismus "

Trainerwechsel sind meist Aktionismus um halt irgendwas zu ändern und in eine andere Richtung zu bewegen. Sie sind eher selten die Rache am unfähigen Vorgänger, wie der Stammtisch immer meint.

"das Projekt erster schwarzer Chef-Trainer in Deutschland" "war nachvollziehbar, bei10 schwarzen Spielern" "Nur die leisteteten nicht so, .."

Das Projekt gab es nie. Hoelwils Erfindung. Außerdem war Thioune auch schon vorher sehr erfolgreich Cheftrainer in Osnabrück, was bekanntlich auch in Deutschland liegt. Das war der Grund für seine Verpflichtung. So schräg wie hoelwil das unterstellt, tickte da garantiert keiner. Wie kann man so einen durch und durch rassistischen Stuss texten?

03.05.2021 - 11:38 - RWE51

@Lokutus, kann er eben nicht, wenn er an der Linie steht, muss jeder Spieler seinen Anweisungen folgen, da merkt er sofort, ob der Turbo zündet und ob dieser dann auch die Position ausführt, die er vorgegeben hat. ! Klar ist, dass auch hier der Fisch vom Kopf stinkt, eben wie der FC Meineid!

Beitrag wurde gemeldet

03.05.2021 - 11:33 - hoelwil

Hrubesch ist die richtige Lösung nur zu spät. Thioune hätte 3 Wochen vorher entlassen werden müssen ,das geht auf Boldt, der das Projekt erster schwarzer Chef-Trainer in Deutschland zu seinem Projekt erklärte. Das Ding ist aber mal krachend gescheitert. Der Gundgedanke war nachvollziehbar, bei10 schwarzen Spielern im Kader hielt Boldt es für klug einen schwarzen Trainer zur besseren Integration zu holen.Nur die leisteteten nicht so, wie das sein muss ,weder was Laufleistung noch Zweikampfgewinne anging waren die Leistungen ausreichend. Das diskreditierte letztendlich Trainer Thioune und führte zu einer Serie schlechter Ergebnisse. Boldt reagierte viel zu spät und nur weil jetzt von der Hamburger Presse auch sein Kopf gefordert wurde reagierte er.

Dieser Beitrag wurde von der Redaktion überprüft und nicht als Verstoß eingestuft.

03.05.2021 - 11:16 - westkurver

Eine clevere Lösung, zumal man bei Hrubesch schon den "plötzlich gehts" Effekt erlebt hat. Aber wie hier schon beschrieben, sicher keine Dauerlösung, der gute Horst.

03.05.2021 - 10:43 - Lokutus

@RWE51
Das hätte Hrubesch auch als Vereinsfunktionär machen können. Ich glaube eher, dass das wieder ein Aktionismus ist, der nach hinten los geht. In Hamburg
stinkt der Fisch genauso vom Kopf, wie auf Schlakke. Das macht Hrubesch nur mit aus Verbundenheit zum Verein, einen Gefallen tut er sich damit nicht !

03.05.2021 - 10:40 - Hüller

Viel Erfolg, Horst. Klasse-Typ.

03.05.2021 - 10:36 - RWE51

Wer träumt denn hier? Ich bin 1978 genau wie Horst von Essen nach Hamburg gegangen, er als Fußballer und Repräsentant der Fa. Raab Karcher,, ich als Dozent. Da ich Horst persönlich kenne glaube ich zu wissen, was der HSV vor hat. Der 3 Platz ist eigentlich nicht mehr erreichbar! Horst Hrubesch wird die Mannschaft analysieren und dann maßgeblich mitentscheiden, welche Spieler des Kaders in der nächsten Saison für den Wiederaufstieg überhaupt in Frage kommen. Sponsor Kühne macht hinter den Kulissen mächtig Druck! Erst dann werden neue Spieler für den Aufstieg geholt. Der HSV kann es sich nicht mehr leisten, in der 2 Liga länger als 1 Jahr zu verbleiben.