19.10.2018

Westfalenliga

Hordel will seinen guten Lauf gegen Iserlohn fortsetzen

Foto: Dietmar Wäsche

Trainer David Zajas bangt vor dem Heimspiel am Sonntag noch um den Einsatz von Peter Elbers.

Die Leistungskurven der DJK?TuS Hordel und des FC Iserlohn verlaufen gänzlich konträr. Während Hordel vier der vergangenen fünf Spiele gewinnen konnte und bis auf Tabellenplatz sechs geklettert ist, sammelte der FC?Iserlohn aus den vergangenen vier Partien nur einen Punkt ein und rutschte damit auf Platz elf ab.


Die Gefahr, dass seine Mannschaft Iserlohn deshalb unterschätzen könnte, sieht David Zajas als nicht gegeben an. „Die gleiche Konstellation gab es auch in der vergangenen Woche vor dem Spiel in Kirchhörde“, erklärt der Hordeler Trainer: „Außerdem verfügt Iserlohn über Spieler mit großer individueller Klasse wie Sascha Ernst, Lukas Lenz und Leon Enzmann. Iserlohn wird uns mit Sicherheit alles abverlangen. Da müssen wir wieder bis an unsere Grenzen gehen, um dieses Spiel für uns entscheiden zu können.“ Dennoch ist klar, dass Hordel am Sonntag (15?Uhr, Hordeler Heide) den vierten Sieg in Folge feiern möchte. „Dazu müssen wir dem Gegner aber unseren Spielstil aufdrängen“, verlangt David Zajas die richtige Balance zwischen schnellem Umschalten und Fußballspielen. 

Verantwortlich, diesen für Hordel neuen Spielstil umzusetzen, ist vor allem ein Trio. Mit Orkun Koymali, Peter Elbers und Ron Berlinski hat David Zajas seine Taktgeber schnell ausfindig gemacht. Allerdings bangt der er – wie beinahe jedes Wochenende – aus beruflichen Gründen um den Einsatz von Peter Elbers. Neben den langzeitverletzten Philip Severich stehen auch Paul Helfer und Andreas Büscher, der sich aber zumindest wieder im Lauftraining befindet, gegen Iserlohn nicht zur Verfügung. Außerdem bangt David Zajas um die Einsätze der erkrankten Maurice Post und Philip Dragicevic. „Ihr Einsatz wird sich erst am Spieltag entscheiden“, sagt der Trainer.

Doch egal, welche erste Elf David Zajas auf den Rasen schicken kann: Seine Forderungen bleiben gleich und sind eindeutig. „Wir wollen selbstbewusst und mutig auftreten“, erwartet er, dass sich die vergangenen drei Siege am Spielgeschehen deutlich ablesen lassen. Große Änderungen wird David Zajas wohl nicht vornehmen. Sollte Peter Elbers auflaufen können, dürfte die siegreiche Elf aus dem Spiel gegen Kirchhörde wohl erneut starten. MaJa

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