Homberg träumt von der Regionalliga

18.02.2019

OL NR

Homberg träumt von der Regionalliga

Foto: mabo Sport

Der VfB Homberg, Spitzenreiter der Oberliga Niederrhein, besiegte den ETB mit 3:2 und konnte durch den Sieg aus den Patzern der Konkurrenz Kapital schlagen. 

Für den VfB Homberg war der Last-Minute-Sieg gegen SW Essen gleich doppelt wichtig. Neben den eigenen drei Punkten konnten die Duisburger von den negativen Ergebnissen der Verfolger aus Baumberg (3:4 gegen Hiesfeld) und Bocholt (2:2 gegen Kleve) profitieren. Durch den aus Homberger Perspektive perfekt gelaufenen Spieltag beträgt das Polster vom Tabellenführer bereits acht Punkte auf die Sportfreunde aus Baumberg. 


Der Primus ist der eindeutige Favorit für den Aufstieg in die Regionalliga. Dennoch geben sich die Verantwortlichen des Vereins bescheiden und verschwenden keinerlei Gedanken daran, dass große Spiele gegen Mannschaften wie Rot-Weiss Essen oder Alemannia Aachen in der nächsten Saison Realität werden können. Gerade Trainer Stefan Janßen bremst die Erwartungen: „Natürlich sind wir bislang zufrieden mit der Spielzeit, allerdings darf man nicht vergessen, dass wir erst 20 Partien absolviert haben. Die Saison ist noch lang und es kann noch einiges passieren. Wir sollten weiterhin von Spiel zu Spiel schauen. Mit dieser Marschroute sind wir bislang gut gefahren“, betont Janßen. 

Neben der Qualität, die im Kader vom VfB eindeutig vorhanden ist, glänzte die Elf des gebürtigen Duisburgers bislang durch eine enorme Mentalität: So gelang es den Hombergern, gegen den ETB einen zweimaligen Rückstand zu drehen und in einen Sieg umzumünzen: „Unsere Mannschaft ist intakt und immer in der Lage, Spiele umzubiegen“, sagt Janßen. Hervorheben wollte der 49-Jährige vor allem Markus Wolf: „Der Junge hat ausgezeichnet gespielt und maßgeblich zu unseren drei Punkten beigetragen."

Hombergs Trainer mit Sonderlob für Markus Wolf

Der angesprochene Wolf freute sich über die Anerkennung des Coaches: „Das bedeutet mir viel. Wir haben einen tollen Zusammenhalt im Team und das beweisen wir nun schon die komplette Saison.“ Der Linksverteidiger, der zu Beginn der Spielzeit von TuRU Düsseldorf kam und in der Jugend unter anderem für Borussia Dortmund und Rot-Weiss Essen aktiv war, legte in der Saison bereits acht Tore vor. Eine seiner vielleicht wichtigsten Vorlagen war die zum 3:2-Siegtreffer von Danny Rankl in der Schlussminute gegen den ETB: „Danny ist der beste Stürmer, mit dem ich jemals zusammengespielt habe. Er ist einfach unglaublich“, schwärmt Wolf. 

Trotz der komfortablen Tabellensituation will der 27-Jährige, ähnlich wie sein Trainer, nichts vom Thema Aufstieg wissen: „Wir müssen weiterhin konzentriert auftreten und unsere Hausaufgaben machen. Die Liga ist extrem stark und da dürfen wir uns nicht viele Ausrutscher erlauben. Insgesamt ist die Regionalliga für den gesamten Verein ein Traum. Bis wir das geschafft haben, liegt jedoch noch ein weiter Weg vor uns“, beschreibt Wolf die Ist-Situation. Der nächste Schritt zur Verwirklichung des Traums soll am kommenden Sonntag beim Auswärtsspiel in Ratingen gemacht werden. 

Autor: Fabrice Nühlen

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