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Homberg ist im Abstiegskampf das Zünglein an der Waage

Ole Linder
28. Mai 2019, 17:40 Uhr

Foto: Stefan Rittershaus

Die Aufstiegsfrage in der Oberliga Niederrhein ist längst geklärt. Mit riesigem Abstand steht der VfB Homberg seit Wochen als Meister und Aufsteiger in die Regionalliga West fest. 

Eigentlich könnte der VfB Homberg seit Wochen in der Liga befreit aufspielen, da der Aufstieg schon lange feststeht. Doch ausgerechnet am letzten Spieltag sind die Homberger gefordert: im Abstiegskampf. Im PCC-Stadion wird Union Nettetal zu Gast sein, die mitten im Abstiegskampf stecken. 


Nettetals Konkurrenten Düsseldorf-West und ETB Schwarz-Weiß Essen hoffen natürlich auf Homberger Schützenhilfe. Für VfB-Trainer Stefan Janßen ist das kein Thema: „Jeder der mich kennt, weiß, was ich über Fußball und Fair Play denke. Es ist mir völlig egal, gegen wen wir spielen, wir wollen drei Punkte holen. Ich hätte theoretisch seit dem feststehenden Aufstieg alle Stammspieler in den vorzeitigen Urlaub schicken können. Aber das gibt es bei uns nicht. Wir werden hochkonzentriert auftreten und versuchen das Heimspiel zu gewinnen.“

Weniger Pause als die Regionalligisten

Dass der VfB weiterhin mit hundertprozentigem Einsatz in der Liga auftritt, ist umso bemerkenswerter, wenn man bedenkt, dass die Sommerpause für die Aufsteiger aus der Oberliga zwei Wochen kürzer ist als die der Regionalligisten. 


Nichtsdestotrotz ist Janßens Freude auf die Regionalliga verständlicherweise riesig: „Wenn man bedenkt, was wir nächste Saison erleben dürfen, stellt sich diese Frage gar nicht. Rot-Weiss Essen, Rot-Weiß Oberhausen, Wuppertaler SV, Alemannia Aachen, Schalke, Dortmund, Gladbach etc. Dass wir uns als VfB Homberg mit diesen Teams messen dürfen, ist Wahnsinn. Ich freue mich auf jeden Gegner, jede Minute, jedes Stadion, jede Mannschaft, einfach auf alles. Für jeden Spieler in meiner Mannschaft freue ich mich riesig. Wir stehen überdies auf sicheren und soliden Boden und werden in jedes Spiel mit der Devise gehen, dieses zu gewinnen.“

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28.05.2019 - 22:38 - das ailton

@hildorado
unter uns wir sprechen hier immer über russische oligarchen die dem Fussball schaden.
beim tsv meerbusch heisst dieser peters.
alle spieler in seiner firma angestellt.
hahat auch schon spielausgänge mit komischem ergebnis von meerbuscher seite merkwürdig kommentiert.

28.05.2019 - 22:00 - Hildorado

Da sollten sich der FC Monheiim und der TSV Meerbusch mal ein Beispiel nehmen.